Film
Film und Filmgespräch
Der Code of Survival, also der Schlüssel zum Überleben, wird von vielen großen Unternehmen in gentechnisch veränderten Pflanzen wie Gen-Mais oder Gen-Soja gesehen. Nebenbei fahren diese Konzerne als Lieferanten von Saatgut und den dazugehörigen Pestiziden damit große Gewinne ein. Doch die damit einhergehende chemische Behandlung des Bodens hat Folgen: Gifte gelangen in den Nahrungskreislauf, resistente Superunkräuter vermehren sich rasant, die Bodenfruchtbarkeit nimmt ab. Die biologische Landwirtschaft bietet eine weniger giftige Alternative. Doch kann sie genug Produkte erzeugen, um die Weltbevölkerung zu ernähren? Regisseur Bertram Verhaag zeigt anhand von drei Projekten, wie Landwirtschaft ohne chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung funktionieren kann, und besucht eine Teeplantage in Indien, einen Schweinemastbetrieb in Deutschland und ein Projekt für fruchtbare Böden in der Wüste. In welcher Art von Landwirtschaft die Zukunft auf unserem Planeten liegt, kann die Zuschauerin und der Zuschauer am Ende selbst entscheiden.
Termin
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Petra Rumpel, BUND Ortenau
Kooperationspartner VHS, Weltladen, BUO, BUND, Bildungszentrum OG
 
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Film
Norwegen
Film und Filmgespräch
Vom Lindesnes Fyr, dem südlichsten Leuchtturm Norwegens, geht die Reise nach Norden. Entlang von Fjorden, Stabkirchen und Wasserfällen durch faszinierende Landschaften: Hochebenen, Seen, Bergmassive, die Lofoten…, aber auch Städte wie Bergen und Stavanger. Am Nordkap angekommen, leuchtet das Polarlicht. Im Anschluss an den Film erzählt der Regisseur von der Entstehung des Filmes und steht für Fragen zur Verfügung. Peter Schulze, 2015, 70 Min.
Termin Sa, 24.02., 19 bis 20.30 Uhr
Ort Kirche Eckartsweier
Kosten Spenden erbeten
Referent Peter Schulze, Kehler Amateur-Film- und Fotoclub
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Film
Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen
Film und Filmgespräch
Als Achtjährige wird Hildegard der etwas älteren Jutta von Sponheim anvertraut, mit der sie in das Benediktinerkloster Disibodenberg eintritt. Von Jutta erhält sie ihre Bildung und entwickelt an deren teils abschreckender Frömmigkeit ihre eigene weltoffene Spiritualität. Nach Juttas Tod wird Hildegard selbst als Leiterin der inzwischen gewachsenen Frauengemeinschaft gewählt. Es wirkt wie Eigensinn, wenn Hildegard alles daran setzt, die Unabhängigkeit ihrer Schwestern von männlicher Bevormundung zu erreichen und schließlich ein eigenes Kloster in Bingen gründet. Aber sie beruft sich auf Visionen, die sie seit ihrer Kindheit hat. Sind sie von Gott, oder vom Teufel? Es gelingt ihr die Hilfe mächtiger Fürsprecher zu gewinnen, so dass sie bald gesuchte Ratgeberin ist und mit Bischöfen, Kaiser und Papst, aber auch mit einfachen Menschen in Korrespondenz steht.
Hildegard bezeichnet sich selbst als "ungebildet" - und verfasst mehrere Bücher über ihre Visionen, die auf der Höhe der Theologie ihrer Zeit stehen. Sie schreibt auch über medizinische und naturkundliche Themen, aufgrund eigener Beobachtung - das ist neu in ihrer Zeit - und soeben übersetzter Bücher arabischer Gelehrter.
Ein Kräuterweiblein als Kirchenlehrerin? Der Spielfilm von Margaretha von Trotta zeigt eine nüchterne und vielseitig begabte Hildegard (1098-1179). Bei aller Offenheit folgt Hildegard nicht dem Trend vieler Ordensleute, sich radikaler Armut zu verschreiben. Zeit ihres Lebens bleibt sie der gemäßigten Spiritualität des Benediktinerordens treu. Ihr Ideal ist die Harmonie von Gott, Kosmos und Mensch. Sie folgt ihrem Gewissen bis in den Konflikt mit ihren kirchlichen Oberen. Deutschland 2009, 110 min, Buch und Regie: Margarethe von Trotta
Termin Do, 15.03., 19 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Clemens Bühler, Pastoralreferent Kooperationspartner VHS, Katholisches Bildungszentrum
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Film
Zur Hölle mit dem Teufel
Film und Filmgespräch
Wissen Sie noch, wer 2011 den Friedensnobelpreis bekam? Es waren Ellen Johnson Sirleaf, Tawakkul Karman und Leymah Gbowee. Diese drei Frauen schafften es, im westafrikanischen Liberia eine Frauenbewegung zu gründen, und mit gewaltfreien Mitteln einen politischen Wechsel herbei zu führen. So fand ein von Bürgerkrieg zerrüttetes Land im Jahr 2003 zum Frieden. Viele dieser Frauen hatten selbst Schreckliches erlebt, ließen sich dadurch aber nicht brechen oder einschüchtern. In Interviews mit den führenden Frauen der Bewegung und anhand von Archivmaterial berichtet der Film von dem Zusammenschluss der christlichen und muslimischen Frauen, ihren Aktionen, ihrem Mut, ihrer Ausdauer, ihrem Leid und ihrer Hoffnung - und schließlich auch vom Erfolg ihrer Friedensdemonstration, die zur Vertreibung von Charles Taylor führte und der Wahl von Ellen Johnson Sirleaf, Afrikas erster demokratisch gewählter Präsidentin. Regie: Gini Reticker, USA 2008, 60 Minuten
Termin Mi, 21.03., 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Jochen Walter, Weltladen Regentropfen
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, Weltladen Regentropfen, amnesty international, Frauennetzwerk OG
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Film
Ganz oder gar nicht
Film und Filmgespräch
Wie schaffen es Männer am Ende des Jahrtausends, sich den Herausforderungen der sich verändernden Gesellschaft zu stellen? In England auf jeden Fall mit Humor. Hier tun sich in einer Kleinstadt arbeitslose Männer zusammen, und entwickeln kreative Ideen, um mit wirtschaftlicher Not, Geldsorgen, Sorgerechtsstreit und anderen Widrigkeiten umzugehen. Ihre Lösung: sie lassen die Hüllen fallen und die Hosen runter um mit einer Stripshow das große Geld zu machen. Das verändert manches. . .
Obwohl als Komödie angelegt, regt der Film an, sich über (Selbst-)Bilder von Männern neue Gedanken zu machen und althergebrachte Verhaltensmuster zu entlarven.
Regie: Peter Catteneo, 1997
Termin Mi, 11.04., 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referent: Rainer Schnebel, Projekt "Kirche attraktiv für Männer" in der Evang. Landeskirche in Baden Moderation: Clemens Bühler
Kooperationspartner Katholisches Bildungswerk, VHS OG
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Film
Alles, was wir geben mussten
Film und Filmgespräch
Das Leben ist scheinbar leicht für die Kinder von Hailsham: In einem idyllischen Internat in England werden die Schüler umfassend versorgt und in besonderen Unterrichtsstunden auf ihr späteres Leben vorbereitet, denn die Kinder von Hailsham sind keine Individuen, sondern detailgetreue Abbilder anderer Menschen. Doch dieses Geheimnis wird strikt gehütet. Vom Alltag der Zivilisation abgeschottet, haben die Kinder nicht mehr als eine leise Ahnung von ihrer Bestimmung, bis eines Tages die bittere Auflösung des großen Rätsels in ihr Leben und ihre Liebe tritt. Mark Romanek ist bei seiner Filmadaption von Nobelpreisträger Kazuo Ishiguros gleichnamigem Roman nah an der literarischen Vorlage geblieben. "Alles, was wir geben mussten" ist ein Science-Fiction-Film ohne futuristische Szenarien. Großbritannien/USA 2010, 103 Min., Regie: Mark Romanek
Termin Do, 19.04., 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 2, OG
Kooperationspartner VHS, Katholisches Bildungszentrum OG
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Film
Die sichere Geburt - Wozu Hebammen?
Film und Filmgespräch
Was macht eine Geburt sicher, wodurch wird sie gestört, was sind die Folgen von Interventionen auf Mutter und Kind und die Gesellschaft? Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zeigt dieser Dokumentarfilm, dass Hebammen für Vorsorge, Geburtsvorbereitung, Geburtsbegleitung und Wochenbettbetreuung mehr denn je gebraucht werden. Im Anschluss an den Film werden eine Hebamme, ein Gynäkologe und eine Mutter mit dem Publikum ins Gespräch kommen. Regie: Carola Hauck Babys sind herzlich willkommen!
Termin Sa, 05.05., 19 bis 22 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten Spendenbasis
Kooperationspartner mother-hood Ortenau e.V.
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