Programm
Mich und die Gesellschaft verstehen
Glauben an Gott - Glauben an sich selbst
Heinrich von Kleist: Die Marquise von O.
Lektüre und Gespräch
Heinrich von Kleist hat in seinem Werk immer wieder den Gottesglauben mit dem Glauben an sich selbst in Verbindung gebracht. Aber wie ist es denn möglich, gegen allen äusseren Augenschein an einer inneren Überzeugung festzuhalten? Heinrich von Kleist (1777 - 1811) hat in seiner "Marquise von O" auf eindrückliche Weise dargestellt, wie dieser Prozess ablaufen kann und was mit den Menschen geschieht, die sich darin verwickelt sehen. Von aller Welt für schuldig befunden, verteidigt die Marquise ihre Unschuld und zieht sich schließlich "am eigenen Schopf" aus ihrer unglücklichen Lage. Wie auch Kleists "Michael Kohlhaas" verteidigt die Marquise ihre Empfindung und ihre Überzeugung gegen eine feindliche Außenwelt, die dem einzelnen Menschen nur wenig Bedeutung zumisst. Im Jahre 1808 erschienen, ist Kleists Novelle auch nach mehr als 200 Jahren immer noch aktuell. Im Gespräch wird der Text in die Epoche und in das Werk Kleists eingeordnet. Zu den ergänzenden Texten gehört: "über das Marionettentheater".
Termin 4 mal wöchentlich ab Mi, 09.01.19, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 50 Euro
Referentin Dr. Renate Tebbel, Literaturwissenschaftlerin
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG
nach oben
Mich und die Gesellschaft verstehen
„Kommen Rührgeräte in den Himmel?"
Film und Filmgespräch
Wie viel sind uns unsere Gebrauchsgegenstände noch wert? Ausgehend von dieser Frage entwickelt Regisseur Reinhard Günzler eine Geschichte um die Schweiz-Peruanerin Carmen, die ein Rührgerät aus der ehemaligen DDR auf einem Flohmarkt erwirbt. Dieses funktioniert trotz seiner 30 Jahre noch tadellos. Carmen lernt die Menschen kennen, welche das Gerät hergestellt haben und erfährt von ihnen viel über das Wegwerfverhalten unserer Konsumgesellschaft. Denn schwindet mit der wachsenden Gleichgültigkeit gegenüber den Dingen auch der Respekt gegenüber denen, die sie geschaffen haben?
Termin Do, 10.01.19, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str.2, OG
Kosten 5 Euro
Referentinnen Bernadette Kurte, Petra Rumpel
Kooperationspartner ONN (Offenburger Netzwerk Nachhaltigkeit)
nach oben
Mich und die Gesellschaft verstehen
Mit Achtsamkeit zu mehr Gelassenheit und innerer Stärke
MBSR-Kurs
Um unser Leben aus eigener Kraft heraus, auch in schwierigen Zeiten, erfolgreich und nachhaltig gestalten zu können, brauchen wir Verbindung zu uns selbst. Die Übung der Achtsamkeit ermöglicht uns den gegenwärtigen Moment wieder wahrzunehmen, und die Signale unserer Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen richtig zu deuten. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele kann wieder hergestellt werden.
Das MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) -8-Wochenkonzept fördert die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Geleitete Achtsamkeitsmeditationen in Ruhe und Bewegung, achtsames Wahrnehmen des ganzen Körpers und sanfte Dehn- und Yogaübungen, sowie Schwerpunktthemen und Austausch in der Gruppe, sind Kursinhalte.
Termin 8 mal wöchentlich ab Fr, 11.01.19, 18.30 bis 21 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 280 Euro inkl. Achtsamkeitstag am 16.02., förderbar durch gesetzliche Krankenkassen Rahmen der Gesundheitsprävention, Matten und Decken bitte mitbringen.
Referentin Judith Jäger, Lehrerin, Kursleiterin für Stressbewältigung durch Achtsamkeit, Gesundheits-Coach
nach oben
Energie und Kreativität ausleben
Vitale Wut tut gut - Tanztherapeutische Selbsterfahrung für Frauen
Workshop
Frauen tun sich oft schwer, ihre Wut zu spüren und zu zeigen. Viele haben Schuldgefühle, andere zu verletzen oder befürchten, nicht mehr geliebt zu werden. Doch Wut ist ein lebenswichtiges Gefühl und mit unserer Vitalität und Durchsetzungsfähigkeit verbunden. Und Wut muss nicht gewalttätig und zerstörerisch sein. Ich möchte Sie einladen, einen positiven Zugang zu Ihrer Wut zu finden und dieser im Tanz einen Ausdruck zu geben. Mittel im tanztherapeutischen Selbsterfahrungsprozess sind Körperwahrnehmung, Entspannung, Imagination, Gespräch und freier Tanz. Bitte bringen Sie eine Wolldecke mit.
Termin Sa, 12.01.19, 10 bis 18 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 70 Euro
Referentin Sigrid Berger, Tanz- und Psychotherapeutin
nach oben
Kirche und Glaube ergründen
Theologischer Gesprächskreis
In einer ökumenischen Gruppe wagen wir uns an biblische und theologische Texte, die wir allein nicht lesen oder verstehen würden. Dabei schauen wir, ob historisch-kritische Methoden der Bibelforschung hilfreich sind und was uns persönlich bewegt. Und was wir immer schon mal fragen wollten...: So kommen wir den Texten und ihrer Wirkungsgeschichte näher und sammeln Impulse für uns und unsere heutige Welt. Als nächstes planen wir, Psalmen zu lesen, besonders die Pilgerpsalmen (Ps 120 bis 134) - später die Evangelien im Vergleich miteinander. Herzliche Einladung an alle, die ihre Fragen stellen wollen.
Termin
Referenten Gerhard Bernauer, Clemens Bühler, Claudia Roloff
Anmeldung bitte bei EEB: 0781 24018, eeb.ortenau@kbz.ekiba.de
 
nach oben
Kultur und Länder erleben
Von den Tälern zur Höhe auf der Renchtalblick-Loipe
Loipenpilgern am Nationalpark
Von unten gehen wir langsam los und gehen immer leicht ansteigend das Renchtal hinauf. Wir halten inne zum Atmen und lassen den Blick in die Weite schweifen. Kurze Texte und Meditationen geben unseren Gedanken einen freien Lauf. Wir achten auf unseren Körper und die Schönheit der Natur, die der Winter in eine ganz andere Welt verzaubert hat. Oben angelangt, geht es über die Alexanderschanze zum weiten Blick in die Ebene am Kalten Haupt (Mütze mitnehmen) und in fliegender Fahrt zurück ins Tal. Wegcharakter: 9 km, 200 Höhenmeter. Wir gehen langsam wie Pilger, die etwas erfahren möchten, genießen die Stille!
Termin Fr, 18.01.2019 und 08.02.19, 15 bis 17 Uhr Ersatztermine: 19.01. und 09.02.
Treffpunkt Wanderparkplatz Renchtalblick, Infotafel Wintersport, nach Bad Griesbach
Referent Achim Brodback, Pfarrer
nach oben
Energie und Kreativität ausleben
End-lich leben - Liebe das Leben, und bedenke den Tod!
Workshop
„End-lich leben“ bedeutet so viel wie „Hör auf, gelebt zu werden und fang an, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen“. Aber „End-lich Leben“ bedeutet auch „Sei dir deiner Grenzen, deiner Endlichkeit, deiner Zeitlichkeit bewusst. Dein Leben ist befristet, es hat einen Anfang und ein Ende.“ Dieser Workshop ist also kein Workshop über den Tod, es ist ein Workshop über das Leben. Über jeden einzelnen der Tage, die noch vor uns liegen. Über unsere Träume und Wünsche, denen wir oftmals keine Chance auf Erfüllung geben. Über unsere Liebe zu anderen Menschen, die wir vielfach nicht auszusprechen wagen. Über die für viele schwierigste Liebe: die Liebe zu sich selbst. Über Möglichkeiten, die uns das Leben eröffnet, die wir aus Angst nicht ergreifen oder aus Unachtsamkeit nicht erkennen. Über das Leuchten in unseren Augen, das sich allmählich verliert. Vor allem geht es aber um die Frage, warum wir unser eigenes Leben wider jede Vernunft so wenig schätzen, solange wir es nicht bedroht sehen.
Bei dem Workshop geht es auch um Erneuerung. Um die Wiederbelebung des Herzens, die geschieht, wenn wir uns unserem Leben und unserem Tod mit Güte und Gewahrsein stellen. Der Workshop bietet eine Gelegenheit, unser Verleugnen des Todes, wie auch des Lebens gleichermaßen aufzugeben, und somit Heilung, Freude und neue Lebendigkeit zu erfahren.
Termin Sa, 19.01.19, 9.30- 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 60 Euro
Referent Dietmar Krieger, Trauerpädagoge, Atem- und Körpertherapeut
nach oben
Mich und die Gesellschaft verstehen
Worauf ich Wert lege... wenn ich Menschen unterstütze, die sexuelle Gewalt erfahren mussten.
Dialog im Kloster
Der Verein Aufschrei führt eine Beratungsstelle in Offenburg und bietet schnelle, kompetente und unbürokratische Hilfe für Betroffene von sexueller Gewalt und deren Angehörigen oder Vertrauenspersonen. Was hat die Metoo-Debatte bisher erreicht und wie wirkt sie sich auf die Arbeit von Aufschrei aus?
Termin So, 20.01.19, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster unserer Lieben Frau, Lange Straße, OG
Referentin Carola Geppert-Tesch und Barbara Remy-Kanar, Vorstand von Aufschrei Offenburg
nach oben
Mich und die Gesellschaft verstehen
Bin ich zu sensibel?
Vortrag und Gespräch
Sensible Menschen sind in der Minderheit, aber es sind nicht so wenige, wie viele glauben, und es ist kein Defekt, keine Krankheit und keine Einbildung, sondern eine nachweisbare Veranlagung. Sensible Menschen nehmen vieles stärker und detaillierter wahr, wie z.B. Geräusche, optische Eindrücke, Hitze und Kälte, Gefühle, Empfindungen, Stimmungen und Spannungen.
Dadurch erreichen diese Menschen deutlich früher ihre Belastungsgrenzen, fühlen sich gestresst, aufgeregt oder angespannt, haben z.B. mehr Mühe, Entscheidungen zu treffen, nehmen eigene und fremde Fehler deutlicher wahr und erleben eher Schuldgefühle. Hinzu kommt, daß sensible Menschen sich meist mit den Menschen vergleichen, die deutlich belastbarer sind, und sie dadurch ihr eigenes Empfinden als Versagen oder unnormal erleben.
In diesem Seminar werden Sie darüber informiert, was es bedeutet (hoch)sensibel zu sein, Sie lernen sich selbst damit beßer zu verstehen, welche Begabungen und Stärken dies auch beinhaltet und auf welche Weisen man als sensibler Mensch gut für sich sorgen kann.
Termin Di, 22.01.19 und 05.02.19, 19 bis 21.15 Uhr
Ort Franz-Huber-Str. 3, OG
Kosten 30 Euro
Referent Thomas Brühl, Sozialpädagoge, Heilprakitker für Psychotherapie
nach oben
Kultur und Länder erleben
Unsere Erde 2
Film und Filmgespräch
Der Film begleitet die Regisseure Richard Dale und Peter Webber bei Ihrer faszinierenden Reise um die Erde. Allein 100 Stunden Material sind dafür mithilfe modernster Technik von 39 Kameramännern aufgezeichnet worden. Erzählt von Günter Jauch werden die kleinen und großen Wunder gezeigt, die sich im Laufe eines einzigen Tages in der Natur abspielen. Dabei folgt der Film dem Lauf der Sonne von den höchsten Bergen über die abgelegensten Inseln bis zu den exotischsten Urwäldern. Hauptfiguren sind z.B. ein Pinguin auf Nahrungssuche, ein liebeshungriges Faultier und neugierige Erdmännchen.
Termin Mi, 23.01.19, 19 Uhr
Ort Kommunales Kino, Weingartenstraße 34, OG
Kosten 5 Euro
Referent Jochen Walter, Bildungsreferent Eine Welt
Kooperationspartner ONN (Offenburger Netzwerk Nachhaltigkeit)
nach oben
Mich und die Gesellschaft verstehen
Suffragette - Taten statt Worte
Film und Filmgespräch
Das Frauenwahlrecht ist uns heute eine Selbstverständlichkeit, jedenfalls in Europa. Andere vor uns haben es unter Einsatz ihres Lebens erkämpft. Wie weit zu gehen wäre ich bereit gewesen? Besonders in England führten Frauen aller gesellschaftlichen Schichten zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen erbitterten Kampf um das Recht zu wählen. Die Suffragetten - suffrage bedeutet Wahlrecht - waren erstaunlich gut organisiert und schreckten je länger der Kampf dauerte vor nichts zurück. Gleichzeitig waren es auch ganz alltägliche Frauen, Mütter und Ehefrauen, die ihr Leben für das Wahlrecht riskierten und immer wieder die Brutalität der Staatsgewalt zu spüren bekamen.
Der Film von Sarah Gavron führt uns einen dramatischen Kampf mutiger Frauen vor Augen, denen wir alle heute viel zu verdanken haben. Inzwischen ist es 100 Jahre her, daß in Deutschland und erst 1928 in England das allgemeine Frauenwahlrecht eingeführt wurde. Manche Staaten sind vorausgegangen, andere folgten. Ohne den Aufbruch der Frauen um Emmeline Pankhurst und Emily Davison wäre unsere Demokratie heute nicht ihren Namen wert.
Regie: Sarah Gavron, 2015, 106 min, FSK 12
Wir zeigen diesen Film in deutscher Synchronisation.
Termin Do, 24.01.19, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 2, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff, Gesprächspartnerin: Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt OG
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG, Katholisches Bildungszentrum, VHS OG
nach oben
Mich und die Gesellschaft verstehen
Das Wunder von Mals
Film und Filmgespräch
Südtirol hat sich in den letzten Jahrzenten in eine riesige Apfelplantage verwandelt, in der große Mengen an Pestizide versprüht werden, um Pflanzenkrankheiten von den Monokulturen fernzuhalten. Doch ein kleines Dorf im Vinschgau wehrt sich mit Ideenreichtum und Idealismus gegen diesen Weg. In einer Volksabstimmung stimmten 76 % für ein Verbot des giftigen Chemiecocktails, der die Natur und die biologische Vielfalt belastet. Die Erfolgsgeschichte macht Mut selbst aktiv zu werden und sich gegen vorhandene Systemvorgaben zur Wehr zu setzen. Regisseur Alexander Schieber liefert in seinem Dokumentarfilm nach eigener Aussage „eine Schritt für Schritt-Anleitung zum persönlichen Widerstand“.
Termin Di, 29.01.19, 19 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Str. 39, OG
Kosten 5 Euro
Kooperationspartner ONN (Offenburger Netzwerk Nachhaltigkeit)
nach oben
Kompetenzen weiterentwickeln
Ich müsste, ich sollte - ach, wenn ich doch bloß wollte!
Selbstmanagement mit dem Zürcher Ressourcenmodell
Workshop
Konsequent an persönlichen Ressourcen orientiert, kann Selbstmanagement ausgesprochen lustvoll und effizient sein. Entscheidend ist der Perspektivwechsel: weg von Defiziten - hin zu persönlichen Stärken. Das Zürcher Ressourcen Modell ist eine vielfach erprobte Methode zur gezielten Entwicklung von Handlungspotenzialen. Sie entwickeln im Workshop Ihr individuelles, handlungsleitendes Motto und entdecken die dazu passenden, bereits vorhandenen Ressourcen in sich.
Methodisch wechseln Theorieimpulse mit Einzel- und Gruppenarbeiten ab. Ziel ist die konkrete Umsetzung in unterschiedlich anspruchsvollen Situationen.
Termin Do, 31.01., 19 bis 21 Uhr Sa, 02.02.,16.02.19. jeweils 10 bis 18 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststr. 16, OG
Kosten 75 Euro
Referentin Ingeborg Zechmeister, Bildungsreferentin (TZI-Diplom), Systemische und Personenzentrierte Beraterin
nach oben

Weitere Veranstaltungen finden Sie im Menu oben rechts
chronologisch oder thematisch sortiert