Programm
Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Aufräumen - innen und außen
Gruppe in der Fastenzeit
Wir wollen Ordnung schaffen - außen und innen. Dazu treffen wir uns einmal in der Woche. Was will ich bei mir zu Hause anpacken, das schon lange ansteht? Was kann ich weggeben? Welche Freiheit kann ich im Loslassen entdecken? Wir überprüfen unser Konsumverhalten und fragen, was wir wirklich brauchen. Für die einzelnen Wochen nehmen wir uns Schritte vor, die wir im Gespräch beraten können. Miteinander können wir beobachten, wie sich die Aktionen im Außen auf unser Innenleben auswirken. In dieser Zeit bin ich Ihre Ansprechpartnerin und freu mich, Sie in diesen Prozessen zu unterstützen. Bis Ostern wird nicht alles perfekt sein, aber anders.
Termin 6 Termine ab Do 02.03. Gruppe 1: 9.30 - 12 Uhr, Gruppe 2: 19.30 - 22 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten 90 Euro
Referentin Monika Hagen, Familienpflegerin und Gesundheitsberaterin
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Film
Good Bye, Lenin!
Film und Filmgespräch
Kurz vor dem Fall der Mauer fällt Alex' Mutter, eine überzeugte Bürgerin in der DDR, nach einem Herzinfarkt ins Koma - und verschläft den Siegeszug des Kapitalismus und die Wiedervereinigung. Als sie wie durch ein Wunder acht Monate später die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Erfahren darf sie von alledem nichts. Zu schwach ist ihr Herz und zu groß die Liebe zur DDR. Um seiner Mutter zu helfen, muss Alex auf 79 Quadratmetern die DDR weiter bestehen lassen - ein Mammutprojekt, für das Alex Freunde und Familie einspannt. In "Good Bye, Lenin!" befasst sich Regisseur Wolfgang Becker mit dem Wechselspiel zwischen Geschichte und Erinnerung im Hinblick auf die Konstruktion einer neuen gesamtdeutschen Identität. Unter Zuhilfenahme von Ironie und Komik liefert der Film eine Kritik des Phänomens "Ostalgie", wobei allerdings zugleich deutlich wird, wie wichtig die grundsätzliche Erhaltung von Erinnerungen an die DDR gerade für diejenigen ist, die in ihr aufgewachsen sind. Deutschland 2003, 121 Min., Regie: Wolfgang Becker
Termin Do, 02.03.17, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Strasse 2, OG Referent
Referent Benjamin Köhler, Berndt Renne
Kooperation Katholisches Bildungszentrum OG, VHS OG
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Musikalisches
JAMM-Time
Projektreihe "Musik verbindet Kulturen"

Bereits im vergangenen Jahr haben Simone Müller und weitere Künstler der Smyle Art Lounge in Lahr zur monatlichen Jam- Session eingeladen. Nun wird es Zeit, dass diese musikalische Zusammenkunft für Menschen mit und ohne Fluchterfahrung wiederbelebt wird. Menschen aller Kulturen, die Lust haben, durch die Musik mit anderen in Kontakt zu treten, sind zu diesen Events herzlich eingeladen! Gerne können eigene Instrumente mitgebracht werden, aber "einfach-so- Gäste" sind genauso willkommen!
Termin 03.03.,21.04.,05.05., 09.06., 07.07.,04.08., 01.09., 06.10., 03.11. 19 Uhr
Ort Smyle Art Lounge, Industriehof 10, Lahr
Kosten Eintritt frei!
Referent*innen Simone Müller und weitere Künstler*innen
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Geschichte erinnern
Oberlin
Lesung mit Musik
Friedrich Oberlin, geboren 1740 in Strassburg, gestorben 1826 in Waldersbach, war eine schillernde Persönlichkeit: frommer Seelsorger und entschiedener Pfarrherr, aber auch: engagierter Pädagoge, zupackender Sozialreformer, überzeugter Verfechter der Ideale der Französischen Revolution, linker Pietist und Spiritist. Er war viel bewundert und arg gescholten. Aufs Ganze aber: ein Gottesmann und Philanthrop, der sich anschickte, in "seinem" Steintal in den Vogesen den Himmel auf Erden zu bauen - und der dabei auch gar nicht ohne Erfolg blieb. Georg Büchner setzte ihm in seinem "Lenz" ein literarisches Denkmal. Gerade hundert und ein paar Jahre später bauten andere in Hitlers und der Nazis Namen, ein Tal nordwärts, ihre Hölle auf Erden: das KZ Natzweiler/Struthof. Fragen stellen sich, eine Auseinandersetzung tut not, Thomas Weiß sucht sie.
Termin 05.03.17, 11.15 Uhr
Ort Gemeindehaus, Hölderlinstr. 5, OG
Referent Thomas Weiß Musiker Traugott Fünfgeld
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Zusammenleben-Gesellschaft
Wie viel ist genug? Suffizienz: Klimaschutz durch Maßhalten
Vortrag und Gespräch

Heiße Sommertage, Starkregenereignisse und Gewitter haben uns bewusst gemacht, dass der Klimawandel keine ferne Zukunftsvision mehr ist, sondern bereits begonnen hat. Politische Entscheidungen allein werden nicht reichen, um die Veränderungen auf ein noch erträgliches Maß zu begrenzen. Noch wichtiger sind sofort greifende, einfache und praktikable Lösungen zur Reduzierung des Ausstoßes von Treibhausgasen, mit denen jeder sofort anfangen kann. Der Vortrag zeigt auf, warum Energieeffizienz allein nicht das Klima retten kann und was sich hinter dem Schlagwort Suffizienz verbirgt. Er erläutert anhand von Beispielen, wie eine neue Genügsamkeit nicht Verzicht, sondern Bereicherung bedeuten kann.
Termin Di, 07.03.2017, 19.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststr. 16, OG
Kosten Spenden erbeten
Referentin Petra Rumpel, BUND-Ortenau und Bernadette Kurte, Klimaschutzbeauftragte der Stadt OG
Kooperation Katholisches Bildungszentrum Offenburg, VHS OG
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Film
Lou Andreas-Salomé
Film und Filmgespräch
Am internationalen Frauentag zeigen wir das Porträt einer Frau, die ihrer Zeit um 100 Jahre voraus ist. Lou Andreas Salomé (1861 - 1937) nimmt sich die Freiheit, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, ihre eigenen Gedanken zu entwickeln und ihre eigenen Gefühle ernst zu nehmen. Als Schriftstellerin, Rezensentin und Philosophin lebt sie in engem Kontakt mit Paul Ree, Friedrich Nietzsche und Rainer Maria Rilke, als Psychoanalytikerin ist sie eine der ersten und besten Schülerinnen von Sigmund Freud. Gesellschaftliche Konventionen und weibliche Rollenbilder können ihrem Freiheitsdrang nichts anhaben. Sie weist etliche Heiratsanträge zurück und lässt sich allein von ihrer eigenen Vernunft leiten. "Wir wollen doch sehn, ob nicht die allermeisten sogenannten 'unübersteiglichen Schranken' die die Welt zieht, sich als harmlose Kreidestriche herausstellen!" Cordula Kablitz-Post hat ein beeindruckendes Erstlingswerk über diese Frau gedreht, die eigentlich viel berühmter sein müsste, ist sie doch auch heutigen Frauen noch ein Beispiel für eine freie, unkonventionelle Art zu denken, zu schreiben und eigene Entscheidungen zu treffen. Deutschland/österreich 2015, 110 Minuten
Termin Mi, 08.03.17, 19 Uhr
Ort Evangelisches Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten 5 Euro
Referentinnen Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg, Jutta Wellhöner, Dekanin
Kooperation Frauennetzwerk Offenburg, Katholisches Bildungszentrum OG VHS OG
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Geschichte erinnern
Was hat sich in den 500 Jahren seit der Reformation in der evangelischen und in der katholischen Kirche verändert?
Ökumenisches Vesperbrot
Wir essen das "ökumenische Vesperbrot" im evangelischen Gemeindehaus mit zwei Referaten zum Thema "Was hat sich seit der Reformation in der evangelischen und katholischen Kirche verändert?" Anschließend gibt es die Möglichkeit zum Gespräch. Das ökumenische Vesperbrot werden katholische und evangelische Gemeindeglieder im Voraus aus einer speziellen Backmischung zum 500jährigen Reformationsjubiläum backen. Die beiden Referenten werden eine Bestandsaufnahme nicht allein zu ihrer jeweiligen Kirche, sondern auch zum Stand der ökumene heute machen.
Termin Do, 09. 03.17, 19.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Appenweirerstrasse 2a, Oberkirch
Referenten Waldemar Schweinfurth, Pfr. i. R., bis 2015 Evangelischer Religionslehrer am Gymnasium Achern und Hans-Furler-Gymnasium Oberkirch Pater Klaus Mertes SJ, Direktor des Jesuitenkollegs St. Blasien
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Theologie-Glaube-Kirche
Fundraising - Mit welcher Strategie fangen wir an?
Basisseminar
"Fundraising" ist das Zauberwort. Dauerhaft höhere Spendeneinnahmen sind das Ziel. Doch wie erreichen wir es? Wie fangen wir mit der systematischen Einwerbung von Geld- Sach- und Zeitspenden an? Welche Strategien machen Sinn und haben sich andernorts bewährt? Individuelle Antworten auf diese Fragen werden unter fachkundiger Anleitung in diesem Basisseminar erarbeitet und diskutiert. Am Ende des Seminars haben Sie
  • reflektiert, weshalb es für das Fundraising wichtig ist, zu wissen, wofür die eigene Gemeinde/Einrichtung inhaltlich steht
  • erprobt, Ihr Projekt für Uneingeweihte kurz und bündig zu formulieren
  • untersucht, welche Zielgruppen für Ihr Fundraising-Projekt in Frage kommen
  • gelernt, wie Sie Ihr Projekt kritisch auf seine Machbarkeit hin prüfen
  • geübt, wie Sie sich realistische Fundraising-Ziele setzen
  • erfahren, weshalb Fundraising eine gute Öffentlichkeitsarbeit braucht
  • Fundraising-Werkzeuge diskutiert und auf das eigene Projekt hin bedacht.
Termin 17.03.17, 16 bis 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten 40 Euro für kirchliche Mitarbeitende, 7 Euro für Externe, inkl. Imbiß und Mittagessen
Referent Sebastian Carp
Anmeldung bis 09.03. bei: www.t-sternberg.de/anmeldungen; 0721 9175 811
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Geschichte erinnern
Reformation
Podiumsgespräch
Aus verschiedenen Perspektiven schauen wir auf das Geschehen der Reformation. Was ergibt sich, wenn sich evangelische, katholische und lokalhistorische Sicht begegnen?

Seien Sie dabei!
Termin Do, 09.03.17, 20 Uhr
Ort Kath. Gemeindezentrum St. Nikolaus, Kappelrodeck
Referenten Georg Schmitt, Katholischer Dekan, Andreas Moll, Evangelischer Pfarrer, und Zeitzeugen aus der vorkonziliaren Zeit
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
In die Weite finden - Beruf und Lebensspur
Männerwochenende am Bodensee

An diesem Wochenende leben wir auf einem 6000 qm großen, zum Teil romantisch verwilderten Grundstück. Das wundervolle "Haus am Horn" liegt an der Spitze der Halbinsel Höri am Untersee (www.hausamhorn.info). Der Blick auf den See und die Reichenau weitet Gedanken, Körper und Herz, wenn es im Beruf oder auf der Lebensspur eine Engstelle, Neuorientierung oder Übergang gibt. Wir erfahren Halt und Verbunden - Sein in der Gemeinschaft der Männer . Stille, angeleitete Gespräche, Rituale, Körperarbeit und Meditation bringen uns in Kontakt zur eigenen, inneren Stärke. Das Männerfeuer weckt Ahnungen an alte Glut und Leidenschaft. Wir werden einfach leben.
Termin Fr, 31.03., 19 Uhr bis So, 02.04, 13 Uhr
Ort Bodensee, Gemeinde Horn, Halbinsel Höri
Kosten 60 Euro
Referent Martin Leberecht, Männerreferent Südbaden, Paartherapeut Peter Straß, Coach
Anmeldung bis 10.03.17 bei 0721 9175-340 eeb-baden@ekiba.de. Information: 0151 59460467 martin.leberecht@kbz.ekiba.de
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Musikalisches
Projektreihe "Musik verbindet Kulturen"

Die Sprache der Musik steht an diesem Wochenende im Vordergrund. Seit vielen Jahren leitet Adrienne Morgan Hammond bundesweit mehrtägige Gospelworkshops. Professionell und stimmungsvoll begleitet sie die Teilnehmenden beim Entdecken ihrer Lust am gemeinsamen Singen. Die gebürtige Amerikanerin ist selbst in verschiedenen Kulturen zu Hause und weiß, welche Schätze sich im scheinbar fremden Gegenüber verbergen. Das gemeinsame Erleben und Erlernen der Gospels ermöglicht die Begegnung von Menschen verschiedener Herkunft. Für die Teilnahme sind keinerlei musikalische Vorerfahrungen nötig! Seien Sie gespannt, in welch kurzer Zeit es durch die Musik gelingt, die kulturellen Grenzen zwischen Menschen abzubauen und gemeinsame Talente zu entdecken! So, 10.15 Uhr Gottesdienstgestaltung So, 19 Uhr Abschlusskonzert
Termin
Ort Gemeindehaus, Martin-Luther- Strasse, Lahr
Kosten 35 Euro,inkl. Mittagsverpflegung, Pausengetränke und Materialien, Asylbewerber*innen kostenfrei
Leitung Adrienne und Marco Morgan Hammond
Anmeldung bis 10.03.
 
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Migration
Zweitägiger Workshop
Viele Menschen wenden sich in ihrem Beruf oder ehrenamtlich Flüchtlingen zu. Mit dem Interkulturellen Training bieten wir die Möglichkeit, diese Erfahrungen, Kenntnisse und Handlungskompetenzen zu reflektieren und erweitern. Dabei kommen folgende Fragen zur Sprache:
  • Wie kann ich sicherer mit kulturellen und religiösen Unterschieden umgehen?
  • Wie kann ich die kulturelle Dimension von Konflikten erkennen und dafür eine Lösung finden?
  • Wie kann ich Vorurteile und Alltagsdiskriminierung bei mir und anderen wahrnehmen und darauf reagieren?
Durch die Arbeit an diesen Fragen kann die Qualität der eigenen Arbeit als Profi oder im Ehrenamt sowohl bei Neulingen als auch bei "Alten Hasen" weiterentwickelt werden.

Das Training umfasst folgende Themen:
  • Wahrnehmung und Kommunikation
  • Reflexion von Werten und Kultur
  • Umgang mit Verschiedenheit
  • Vorurteile, Rassismus, Diskriminierung
  • Wahrnehmung von interkulturelle Konflikten und Lösungsansätzen
  • Statistische Daten zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund
  • Formen der Migration nach Deutschland
  • Integration in Deutschland Im Training wird mit Selbsterfahrungsübungen, Theorie-Inputs, Praxisreflexionen und kollegialer Beratung gearbeitet.
Nach erfolgreicher Teilnahme am Kurs wird ein Zertifikat ausgestellt.
Termin
Ort Mehrgenerationenhaus, Friedrichstrasse 7, Lahr
Kosten keine, Anmeldung aber bitte dennoch für beide Tage verbindlich!
Referent*in Bernhard Beier-Spiegler, Sozialarbeiter, Interkultureller Trainer und Regine Nock-Azari, Sozialpädagogin, Interkulturelle Trainerin
Anmeldung bis 08.03.
Kooperation Mehrgenerationenhaus Lahr
 
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Regelmäßige Angebote
Zen-Meditation kennenlernen - Sitzen in der Stille üben
Meditationstage
In Yoga und den Meditationsübungen geht es darum, die naturgegebene Basis von Religion als ureigene Erfahrung zu aktivieren, um von da aus der Gnade der eigenen religiösen Praxis und dem eigenen religiösen Verständnis eine deutlichere und ganzheitlichere Basis zu geben. Weil Seele und Leib dabei eine tragende Rolle spielen, bewirkt die Übung des Yoga in Form z.B. der Zen-Meditation nicht nur Heilung von Leib und Seele, sondern vertieft das eigene christliche Selbstverständnis. Das stille Loslassen des Ich in der Meditation, verbunden mit der entsprechenden Körperhaltung und dem Achten auf den Atem - dies ist der Übungsweg, den wir in dieser Gruppe gehen. Viele Menschen üben Yoga und Meditation, um den Stress des Alltags abzubauen oder sich im Leben wohler zu fühlen (Wellness), die eigentlich tiefste Bedeutung ist aber religiös und geht über diese sinnvollen Interessen hinaus.
Termine 11.03., 08,4., 13.05.,10.6., 08.07.17, 10 bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Anselm-Pflüger Strasse 2, Kehl- Kork
Kosten 25 Euro inkl. einfaches Mittagessen
Leiter Hubert Kuhn, Katholischer Theologe und Meditationslehrer
Anmeldung über die Praxis Dr. Janine Distelrath, 07853 97878 .
Bitte eine Decke mitbringen
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Zusammenleben-Gesellschaft
Worauf ich Wert lege, . . . wenn ich für die Rechte von Frauen streite
Dialog im Kloster
"Männer und Frauen sind gleichberechtigt" - das ist seit 1949 der Anspruch unseres Grundgesetzes. Wie dieser in den verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft umgesetzt wird, weiß Regina Geppert, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg. Ihre Aufgabe ist es, die Geschlechtergerechtigkeit auf kommunaler Ebene zu thematisieren und mit andren zusammen zu verwirklichen. Wo es dabei voran geht und mit welchen Widerständen auch heute noch zu rechnen ist, wird sie beim Dialog im Kloster an Beispielen erklären.
Termin So, 12.03.17, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Strasse 9, OG
Referentin Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg
Kooperation c-punkt Offenburg Katholisches Bildungszentrum OG Kloster Unserer Lieben Frau
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Migration
Dschihad:
Ein Schlag-Wort zum Thema "Gewalt im Islam"
Seminar
Kein Begriff aus der neueren Welt des Islam ist umstrittener als "Dschihad", sowohl inner-islamisch als auch im "Kampf" gegen westliche Kultur. Ist er das Schlagwort für totale Intoleranz und angestrebte Weltherrschaft, oder für spirituellen Einsatz im Binnenbereich der Religion? Das vieldeutige Wort dient einem breiten Spektrum islamistischer Gruppierungen als Sinngeber und zieht auch junge Menschen in Deutschland an, die sich für Kampf und Terror ausbilden lassen. In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit originalen Dokumenten in kompetenter Übersetzung. Radikale Islamisten erklären, warum Muslime weltweit den Dschihad als Krieg gegen Ungläubige unterstützen müssen. Die Mehrheit der gemässigten Muslime argumentiert dagegen. Wir lesen und diskutieren diesen Schlagabtausch anhand eingängiger Statements und gewinnen einen Überblick zur "Theorie der Gewalt" in der gegenwärtigen Situation.
Termin 13.03. und 21.03.19.30 bis 21 Uhr, 2 Termine, 4 UE
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 2 - 4, Raum 101, OG
Kosten 30 Euro
Referent Prof. Dr. Dr. Bernd Feininger, kath. Theologe und Religionswissenschaftler
Kooperation VHS OG
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Zusammenleben-Gesellschaft
Teufelspakt und Höllenfahrt. Thomas Manns Dr. Faustus
Literatur-Seminar
Was verbindet den Schriftsteller Navid Kermani mit Thomas Mann? In Anknüpfung an das Seminar "Zwischen Kafka und Koran" ergeben sich bei allen Unterschieden erstaunliche Parallelen: Während der iranische Autor Kermani in zahlreichen Veröffentlichungen durch den Blick von außen die Wahrnehmung deutscher Kulturtraditionen schärft, hat Thomas Mann vom amerikanischen Exil aus die Deutschen an ihr Weltbürgertum erinnert. In diesem Seminar soll auf Grundlage von Manns "Dr. Faustus" erkundet werden, warum und auf welche Weise die deutsche Kultur ihrer Aufgabe als völkerverbindendes Element nicht wahrgenommen hat. Dafür hat Thomas Mann in den 1940er Jahren ein sprechendes Symbol gefunden: Im Teufelspakt beschließt Deutschland, Machtfülle für Menschlichkeit zu tauschen. In zahlreichen Briefen und Reden hat der Nobelpreisträger davon gesprochen, dass er damit Deutschlands Weg in den Faschismus meinte. Die Lektüre des Buches ist keine Voraussetzung, in gemeinsamer Lesung werden relevante Textstellen besprochen und auf die aktuelle politische Situation bezogen, die Navid Kermani unlängst in seiner Rede zum 65. Jahrestag des Grundgesetzes im deutschen Bundestag dargestellt hat. Ein kleiner Überblick über die Geschichte des Teufelspakts in der deutschen Literatur erfolgt zum Auftakt des Seminars.
Termin Mi, 15.03.17, 19 bis 20.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten 60 Euro
Referentin Dr. Renate Tebbel, Literaturwissenschaftlerin
Weitere Termine 29.03., 26.04., 10.05., 24.05. Kooperation VHS OG und Katholisches Bildungszentrum OG
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Zusammenleben-Gesellschaft
Das neue Pflegegesetz
Vortrag und Gespräch
Wenn wir älter werden, wird es immer wahrscheinlicher, dass wir Hilfe brauchen und die Alltagsdinge nicht mehr allein erledigen können. Seit Januar 2017 gilt ein neues Pflegegesetz. In ihm ist beschrieben, wie die Kassen auf die individuellen Probleme reagieren. Demenzkranke und deren Betreuungsbedürfnisse werden nun besser berücksichtigt als zu vor. Was sich noch alles verändert hat, wie der Pflegebedarf eingeschätzt wird und welche Beratungs- und Hilfsangebote es gibt, legt die Leiterin des Pflegestützpunktes Offenburg, Kerstin Niermann, dar.
Termin Do, 16.03.17, 15 bis 16.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Referentin Kerstin Niermann
Kooperation Stadt Offenburg
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Theologie-Glaube-Kirche
Bibliolog
ökumenischer Bibelabend
Wir beschäftigen uns intensiv mit der Geschichte von der "Wundersamen Brotvermehrung" aus dem Lukasevangelium.
Termin Di, 16.03.17, 20 Uhr
Ort Kath. Gemeindezentrum St. Nikolaus, Kappelrodeck
Referent Georg Schmitt, Katholischer Dekan
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Zusammenleben-Gesellschaft
Argumentationsseminar zum Umgang mit rechten und rassistischen Anwürfen im persönlichen Umfeld
Haupt- und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit sehen sie sich verstärkt mit rechten und rassistischen Stimmungen in der öffentlichen Debatte um Flucht und Migration in Deutschland konfrontiert. Gerade wenn persönliche Anwür fe aus dem unmittelbaren sozialen Umfeld von Ehrenamtlichen kommen, kann die so wichtige Motivation untergraben werden. Mit dem GEGENARGUMENT Training wollen wir jene stärken, die sich rechten bzw. rassistischen Aussagen aktiv entgegenstellen wollen. Wir vermitteln Wissen zu rechten Argumentationstechniken sowie möglichen eigenen Argumentationsrichtungen im Kontext Flucht/Asyl/Migration. In interaktiven Übungen erarbeiten wir gemeinsam Strategien, wie ich in der jeweiligen Situation angemessen reagieren kann. In praktischen Trainingseinheiten werden eigene Gesprächsstrategien ausprobiert. Nicht zuletzt sollen die Teilnehmenden sich gegenseitig durch Erfahrungsaustausch und kollegiale Lösungsfindung stärken.
Termin
Ort Gemeindehaus, Doler Platz 7, Lahr oder Poststrasse 16, OG
Referent*in Juliane Lang und Timm Köhler
Anmeldung bis 16.03.
 
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Migration
Mitarbeitertankstelle
Mission in Flüchtlingsunterkünften: wer missioniert? Wie gehen wir damit um?
Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich oder beruflich für Menschen, die nach einer Flucht nun bei uns leben. Diese Engagierten zu unterstützen ist das Anliegen der "Mitarbeitertankstelle". Themen, die für die Mitarbeitenden wichtig sind, sollen bei den Treffen ein Forum bekommen. Daneben besteht weitere Gelegenheit zum persönlichen und fachlichen Austausch.
Termin Mo, 20.03., 19.30 bis 21 Uhr weitere Termine Mo, 02.05., Mi, 28.06.
Ort c-Punkt, Am Marktplatz 19, OG
Moderation Isabel Kimmer
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Film
Luther
Film und Filmgespräch
Der Luther-Film aus dem Jahr 2003 von Eric Till mit Joseph Fiennes als Luther, Bruno Ganz als Johann von Staupitz und Uwe Ochsenknecht als Papst Leo X ist einer der erfolgreichsten deutschen Filme in den USA. Er erzählt die Geschichte von der Berufung Martin Luthers zum Mönch im Gewittersturm, seine Romreise als junger Priester, die Auseinandersetzung mit dem Ablasshandel, den Thesenanschlag an der Schlosskirche in Wittenberg und die Verhandlung vor dem Reichstag in Worms. Trotz seiner Exkommunikation aus der Kirche finden Luthers Ideen weitere Verbreitung und schließlich beim Reichstag in Augsburg Anerkennung durch etliche Fürsten. Die Aufnahmen aus dem Versteck an der Wartburg sind an Originalschauplätzen gedreht. Besonders beeindruckt Sir Peter Ustinov in seiner letzten Rolle vor seinem Tod als Kurfürst Friedrich der Weise.
Termin Do, 21.03.17, 19 Uhr
Ort Evangelische Kirche, Kappelrodeck
Kosten Eintritt frei
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Film
Captain Fantastic - Einmal Wildnis und zurück
Film und Filmgespräch
Ben Cash lebt als gesellschaftskritischer Vater mit seiner Familie in den Wäldern im Nordwesten Amerikas in einem selbst gebauten Einsiedler-Haus. Er unterrichtet die Kinder dort nicht nur in schulischen Dingen, sondern zeigt ihnen, wie sie in freier Wildnis überleben können. Seine Frau erkrankt indes schwer und stirbt fernab der Kinder und ihres Mannes in einem Krankenhaus. Der Schock der Nachricht trifft alle Beteiligten hart. Gemeinsam machen sie sich quer durch das Land auf dem Weg zur Beerdigung. Doch vor Ort werden sie mit den weltlichen Konventionen konfrontiert, vor denen Ben seine Kinder bewahren wollte, und müssen ihre eigene Identität in dieser Welt neu definieren. Das Aufeinanderprallen der Lebensstile führt dabei nicht nur zu Reibungen mit anderen Menschen, sondern sorgt auch immer mehr für Spannungen zwischen Ben und seinen Zöglingen. Zusätzliche Konflikte entstehen durch die traditionellen Ansichten des Schwiegervaters, der meint, dass den Kindern in den Wäldern lebend ein falsches Weltbild vermittelt wird und Ben seine Kinder dadurch gefährdet - eine Herausforderung für die Familie, gemeinsam einen Weg zu finden, in Einklang mit sich selbst und als Gruppe zu leben. USA 2016, 120 min, Regie: Matt Ross, Engl. Original mit deutschen Untertiteln
Termin Do, 23.03., 19 bis 22 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Strassburger Strasse 39, OG
Kosten 5 Euro
Referentin Petra Rumpel
Kooperation katholisches Bildungszentrum OG, VHS Offenburg, BUND Ortenau
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Geschichte erinnern
Die Waldenser - vorreformatorische Bewegung und evangelische Kirche in Italien
Vortrag mit Filmausschnitten
Wer sind die Waldenser? Viele haben das Wort schon gehört, aber es fehlt das grundlegende Wissen. An diesem Abend werden wesentliche historische Informationen gegeben, aber auch Einblick in das gegenwärtige Leben dieser italienischen Minderheitenkirche. Die Reformation ist nicht vom Himmel gefallen ist. Es gab besonders im 13. Jahrhundert Bewegungen, die zum Ursprung der Kirche zurückkehren wollten. Als einst verfolgte Minderheit ist die Waldenserkirche heute ihrerseits engagiert in der Flüchtlingsfrage. Wie kaum einer anderen europäischen Kirche gelingt es ihr, Menschen aus anderen Erdteilen in ihre Gemeinden zu integrieren. Ethische und politische Fragen werden seit jeher innerhalb der Kirche diskutiert und in die öffentliche Diskussion eingebracht. Seit dem zweiten Vatikanischen Konzil sind die ökumenischen Beziehungen immer mehr gewachsen.
Termin Do, 23. 03., 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Anselm-Pflüger- Strasse 2, Kehl-Kork
Referentin Pfarrerin Christa Wolf
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Migration
Heimatküche
Kochen für Frauen
"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt. Frauen und Männer, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken.
Termin Fr, 24.03., 19.05., 14.07., 18 bis 22 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststr. 16, OG
Referentinnen Hilda Furtwängler, Mariam Hedari und andere Newcomer
Anmeldung bis mittwochs ist hilfreich, danke!
Kooperation Soroptimists international
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Heilsamer Umgang mit Krisen
Tagesseminar für Männer
Wenn Männer verletzt sind, ziehen sie sich oft erst mal in die Höhle zurück. Man(n) könnte zwar aufschreien vor Wut oder Zorn, aber das gilt heute als nicht mehr so korrekt. Im Märchen "Eisenhans" taucht der Junge den verletzten, schmerzenden Finger in einen Waldsee - und der Finger wird in Gold verwandelt. Da bricht er auf, um seinen eigenen Weg zu finden und zu innerer Versöhnung zu gelangen. Wir können heilsam mit uns selber umgehen und schauen, welche Veränderung uns die Krise abverlangt. Wenn wir ihre Botschaft für unser Leben anerkennen, können wir an ihr reifen. Dann zeigt sich, was die Wunde neben all dem Schmerz auch noch ist: ein kostbares Gut, um unsere Verletzlichkeit anzunehmen und verändert auf unsere Mitmenschen zugehen zu könne. Die "Krise" als eine "Chance" zu sehen, in der Männer die Möglichkeit erhalten, sich wirklich nahe zu kommen, sich zu spüren - dazu soll dieses Seminar beitragen.
Termin Sa, 25.03.17 9.30 bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten 50 Euro
Referent Dietmar Krieger, Trauerpädagoge, Atem- und Körpertherapeut
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Selbst-Bewusst-Sein: Beruf & Berufung
Seminar zur Persönlichkeitsbildung und Potentialentfaltung
Jeder Mensch hat eibesonderes Talent, etwas, das ihn ausmacht. Haben Sie Ihren "roten Faden" in Ihrem Leben schon gefunden?! Seine Berufung zu finden ist eine Aufgabe und ein Prozess. Es erfordert, dass man der Spur dessen folgt, was einem Freude macht. Für Menschen, die auf der Suche nach einem Beruf sind, denen der aktuelle Job keinen Spaß mehr macht, die ihren Arbeitsplatz verloren haben oder die nach hrem Berufsleben eine sinnerfüllende Tätigkeit suchen.
Termin Sa, 25.03.2017 14.30 bis 19 Uhr
Ort Gemeindehaus OG
Kosten 54 Euro
Referent*in Christof Hempelmann, Stressmanagement Trainer und Coach Christina Hamann, Coach
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität

ein Weg der körperlichen Selbsterfahrung
Eutonie-Kurs nach Gerda Alexander
In einem Gebet heißt es: "Herr, segne unser Tun und Lassen". Haben wir jemals darüber nachgedacht, dass Gott auch unser Lassen segnen könnte? Die Eutoniearbeit geht auf den Wechsel zwischen achtsamem Tun und Loslassen ein und macht erfahrbar, wie sich eine Situation, die nur vom Tun geprägt ist, in eine Situation der Ruhe wandeln kann. Auf dem Foto sind unterschiedliche Übungsmaterialien zu sehen, die in der Eutoniearbeit Anwendung finden. Welche Herausforderung kann es bedeuten, auf einem großen Rundholz zu balancieren, oder verspannter Rückenmuskulatur ein festes oder weiches Material als Unterlage anzubieten, um so Druck auf das Fasziengewebe von Haut, Muskulatur und Knochen auszuüben? Geübt wird mit geschlossenen Augen, um in Ruhe Veränderungen der Körperspannung wahrnehmen zu können. Die Grundthemen und Übungsprinzipien der Eutonie werden praktisch vermittelt und durch theoretisches Wissen ergänzt. Das Ziel der Eutoniearbeit nach Gerda Alexander ist die achtsame Wahrnehmung des Körpers mit seinen Funktionen und Gefühlen und seiner Beziehung zur Außenwelt. Gesundheit im Sinne der Eutonie bedeutet, Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber zu übernehmen. Die Grundthemen und Übungsprinzipien der Eutonie werden praktisch vermittelt und durch theoretisches Wissen ergänzt. Das Ziel der Eutoniearbeit nach Gerda Alexander ist die achtsame Wahrnehmung des Körpers mit seinen Funktionen und Gefühlen und seiner Beziehung zur Außenwelt. Gesundheit im Sinne der Eutonie bedeutet, Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber zu übernehmen.
Termin
Ort Praxis Ritter, Schwarzwaldstrasse 58A, OG
Kosten 70 Euro
Referentin Christel Schwiegershausen, Eutoniepädagogin
Anmeldung bis 27.03.
 
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Migration
Feminismus versus Islam?
Vortrag und Gespräch
Zu kaum einem anderen Thema ist die westliche Frauenbewegung so gespalten wie zu ihrer Haltung zum Islam. Die Bandbreite reicht von radikalen Islamkritikerinnen bis zu muslimischen Feministinnen. Oder ist die Frage falsch gestellt? Wie lässt sich über die Alternative zwischen klarem Bekenntnis zur weiblichen Freiheit und multikulturellem Kuschelkurs hinaus denken? Antje Schrupp legt dar, wie weibliches Selbstbewusstsein und Offenheit für das Andere sich nicht gegenseitig ausschließen müssen, sondern dass diese Offenheit dringend notwendig ist, um die Errungenschaften der westlichen Frauenbewegung an Menschen mit anderem kulturellen Hintergrund zu vermitteln.
Termin Di, 28.03.17 19 bis 21 Uhr, Ankommen ab 18.30 Uhr
Ort Evangelisches Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten Spenden erbeten
Referentin Antje Schrupp, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Theologin Moderation Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg, Claudia Roloff, Pfarrerin
Kooperation Frauennetzwerk Offenburg
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Film
Stepping Forward
Film und Filmgespräch

Europa steht vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung in der Geschichte als Union. Millionen von Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung und Armut. Sie kommen aus dem Nahen Osten sowie Afrika. Ihr Ziel ist Europa. Die Geschichte des kleinsten EU-Mitgliedsstaats Malta fährt uns vor Augen vor welcher humanitären Herausforderung Europa heute steht: wie viele Menschen lassen wir an den Außengrenzen ihren Tod finden? Wer hat das Recht zu kommen und zu bleiben? Inwiefern hält Europa zusammen während dieses historischen Wendepunkts? Der Zuschauer wird mit den unangenehmen Fragen konfrontiert, ob unser politisches und gesellschaftliches Handeln im Einklang mit den europäischen Werten wie Menschenrecht, Demokratie und Gerechtigkeit steht. Stepping Forward zeigt verschiedene Perspektiven und Herangehensweisen, sich dem Thema Migration zu nähern und folgert, dass die Asylpolitik und Identität Europas neu zu bedenken sind.Deutschland 2015, 55 Min., Regie: Casjen Ennen, Ulrike Kübler, Benjamin WiedenbruchEnglische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Termin Do, 30.03.17, 19 bis 21 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 2-4, OG
Kosten 5 Euro
Referentin Ulrike Kübler, Regisseurin
Kooperation Katholischem Bildungszentrum, VHS OG, Amnesty International, ökumenischer Arbeitskreis Asyl OG
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Weitere Veranstaltungen finden Sie im Menu oben rechts
chronologisch oder thematisch sortiert