Programm
Unterwegs sein
Vogelkundliche Frühwanderung bei Renchen
Exkursion
"Alle Vögel sind schon da!" Wäre es nicht schön, ein paar Namen mehr zu kennen als nur "Amsel, Drossel, Fink und Star", und die Gesänge vieler Vogelarten identifizieren zu können? Die Exkursion bietet die Möglichkeit, die heimische Vogelwelt kennen zu lernen. Bei einer Wanderung durch eine von Streuobstwiesen geprägten Landwirtschaft und der Rench-Renaturierungsstrecke zwischen Oberkirch- Stadelhofen und Renchen-Erlach besteht die Hoffung, neben üblichen Arten auch seltenere Exemplare wie Eisvogel, Gebirgsstelze, Flussregenpfeifer oder Wiedehopf zu hören und zu sehen. Bei starkem Wind und/oder anhaltendem Regen muss die Veranstaltung ausfallen. Nach Möglichkeit sollten Ferngläser mitgebracht werden.
Termin So, 07.05.17, 7 bis 10 Uhr
Ort Treffpunkt Renchbrücke bei der Kirche in Renchen-Erlach
Kosten 5 Euro
Referenten Dr. Meinrad Heinrich, BUND Renchtal, und Manfred Weber, NABU Offenburg
Anmeldung bis Di, 02.05.17
Kooperation BUND-Umweltzentrum Ortenau, Katholisches Bildungszentrum, VHS Offenburg
Migration
Mitarbeitertankstelle
Mission in Flüchtlingsunterkünften: wer missioniert? Wie gehen wir damit um?
Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich oder beruflich für Menschen, die nach einer Flucht nun bei uns leben. Diese Engagierten zu unterstützen ist das Anliegen der "Mitarbeitertankstelle". Themen, die für die Mitarbeitenden wichtig sind, sollen bei den Treffen ein Forum bekommen. Daneben besteht weitere Gelegenheit zum persönlichen und fachlichen Austausch.
Termin Mo, 20.03., 19.30 bis 21 Uhr weitere Termine Mo, 02.05., Mi, 28.06.
Ort c-Punkt, Am Marktplatz 19, OG
Moderation Isabel Kimmer
Geschichte erinnern
Lutherorte - Reformationsorte
Eine virtuelle Reise mit Bildern und Geschichten

Der "streitbare Theologieprofessor" hat kaum geahnt, wie sehr er die Welt verändern würde durch die Verbreitung seiner 95 Thesen 1517. Viele Orte erzählen Reformationsgeschichte. Wir beleuchten einige davon, manche davon in unserer Nähe. Natürlich gehört auch Worms dazu, das Ziel der Reise im Juli.
Termin Do, 04.05.17, 14.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Gartenstrasse 3, Kippenheim
Referentin Karin Beckendorff
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Schöpfung-Natur-Umwelt
Sum, sum, sum? Bienen brauchen intakte Natur, intakte Natur braucht Bienen
Vortrag und Gespräch

Wie weit entfernt ist das Leben der heutigen Bienen vom Idyll, das im Kinderlied besungen wird? Der Imkermeister Christoph Koch aus Oppenau lebt seit seiner Kindheit eng mit Bienen zusammen. Als er erleben muss, dass mehr als 30% der Bienenvölker sterben, schlägt er Alarm und geht auf die Suche nach den Ursachen. Wodurch sind diese wichtigsten Nutztiere unseres ökosystems bedroht? Die Recherche führt Christoph Koch zu den Pflanzenschutzmitteln, und damit zu den Geschäften der Pharmaindustrie. Er schildert anschaulich, wie wenig von der Einstellung des alten Kinderliedes noch übrig ist und erklärt, wie auch andere Bereiche der Landwirtschaft von einem effektiven Bienenschutz profitieren können.Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!
Termin Do, 04.05.17, 20 Uhr
Ort Atelier der Illenau Werkstätten, Illenauer Allee 54, Achern
Kosten 5 Euro
Referent Christoph Koch, Imkermeister
Kooperation Katholisches Bildungszentrum OG, BUND-Umweltzentrum Ortenau, Förderkreis Acherner Bürger Liste
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Eltern-Kinder
Großeltern werden - Großeltern sein ...
Vortrag und Gespräch
Wenn wir Großeltern werden, müssen wir uns mit dieser neuen Situation erst zurecht finden. Am Anfang stehen meistens die Freude aber auch Fragen wie "bin ich jetzt alt?" oder "wie begegne ich meinen Kindern und Enkeln?" Großeltern sind im Umgang mit ihren Enkeln meistens gelassener als sie es mit den eigenen Kindern waren. Dies ist ein Ausdruck der persönlichen Reife, der Ruhe und der Lockerheit, sich über manches, was man einmal für so wichtig hielt, hinweg zu setzen. Manchmal kommt es auch zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Generationen. Da geht es z. B. um Verwöhnung, Rechthaberei und Erziehungsaufgaben. All diesen Themen werden wir uns in Vortrag, Gespräch und Austausch nähern, uns gegenseitig unterstützen und bereichern.
Termin Do, 04.05.17, 19 bis 21 Uhr
Ort Gemeindesaal, Poststrasse 16, OG
Kosten 8 Euro
Referentin Gertrud Brühl, Erzieherin, Systemische Paar- und Familientherapeutin
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Selbstmitgefühl - eine Kostbarkeit
Seminar
Innehalten, die Verbundenheit mit sich und anderen Menschen spüren, Selbstfreundlichkeit, dafür soll in diesem Seminar Raum sein. Meditationen und Phantasiereisen helfen, uns mit unserem Selbstmitgefühl zu verbinden, das wie ein warmer Sonnenstrahl in unser Erleben zu scheinen vermag und Entspannung in alltägliche Konflikte oder belastenden Situationen bringen kann. Kreistanz, Gedichte, Bodyscan und mitgefühlsbasierte Sätze vertiefen die Erfahrung. Informationen über evolutionäre Aspekte und biologische Grundlagen menschlichen Verhaltens sollen Verständnis für unsere menschlichen Schwächen wecken. Selbstmitgefühl hilft, unser Herz für unser eigenes Erleben zu öffnen, um uns liebevoll und nachsichtig zu umsorgen und uns das geben zu können, was wir im Moment brauchen. Erst wenn es gelingt, uns selbst wohlwollend anzunehmen, können wir ohne auszubrennen unsere Zuwendung auf andere Menschen ausweiten und zur Verbesserung unserer Beziehungen beitragen.
Termin Do, 04.05.2017 19.30 bis 21.30 Uhr 3 mal donnerstags
Ort Offenburg-Weier
Kosten 45 Euro
Referentin Maria Krauß-Liedke
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Eltern-Kinder
Sicher und geborgen? Geburtshilfe heute
Information, Film, Austausch
Die Geburtshilfe in Deutschland verändert sich. Schwangere und junge Familien sind zunehmend verunsichert. Die Begleitung durch eine Hebamme während Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit ist längst nicht mehr selbstverständlich. Es herrscht akuter Hebammenmangel. Doch für eine selbstbestimmte Geburt brauchen Frauen Hebammen. Am diesjährigen Internationalen Hebammentag möchte die Regionalgruppe Offenburg/ Ortenau der Elterninitiative Mother Hood e.V. und die Kreisgruppe Ortenau des Landeshebammenverbands mit Informationen und einem Film zum Thema Geburtshilfe sowie einem anschließenden Gesprächsaustausch Bündnisse schließen, um eine gute und sichere Geburtshilfe in der Ortenau zu etablieren und sicherzustellen. Ab 18.30 Uhr stehen Expertinnen mit Informationen bereit, in einer begehbaren Gebärmutter können Interessierte in die Welt eines Embryos eintauchen.
Gegen 19.30 Uhr wird der Film "Zwischen Trauma und Traumgeburt" zum Thema Geburtshilfe starten.
Termin Fr, 05.05.17, 18.30 bis 22 Uhr Filmstart: 19.30 Uhr
Ort Evangelisches Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten Spenden erbeten
Kooperation Mother Hood e.V. Regionalgruppe Ortenau, Deutscher Hebammenverband Kreisgruppe Ortenau
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Selbstbehauptung und effektive Selbstverteidigung in Theorie und Praxis
Kurs
Wenn Sie keine oder nur wenig Erfahrung in der Selbstverteidigung oder im Kampfsport haben und sich Grundkenntnisse zur "Selbstbehauptung" und "Selbstverteidigung" aneignen und ihre Handlungskompetenz erhöhen möchten, ist dieser Kurs für Sie genau richtig.
Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen mit ausreichend Raum für Rückfragen sind praktische Übungen ebenso Bestandteil des Kurses wie einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung.

  • Unterscheidung Selbstbehauptung, Selbstverteidigung
  • Kampfsport, Kampfkunst
  • Menschliche Verhaltensweisen
  • Merkmale einer Risiko-/Notsituation
  • Rechtslage, insbesondere Notwehr-/Nothilfe
  • Mögliche Folgen körperlicher Auseinandersetzungen
  • Bedenkenswerte Leitsätze
  • Verhaltensalternativen zur Vermeidung von Notsituationen und in einer Notsituation "Strategien" zur Kampfvermeidung
  • Faktor Psyche
  • Kennenlernen der Möglichkeiten der eigenen Psyche und des eigenen Körpers zur Selbstverteidigung.
Die Teilnahme erfolgt in Sportbekleidung oder in lockerer Alltagskleidung.
Termine Kurs 1: Sa, 01.04. und So, 02.04.17 jeweils 14 bis 17 Uhr
Ort ökumen. Gemeindezentrum, Johannesweg 11, OG-Weier
Kosten 40 Euro, Ermäßigung möglich
Referent Dirk Klose, Polizeibeamter, Kampfsportler, Prädikant
Kurs 2: Sa, 06.05. und So, 07.05.17 jeweils 14 bis 17 Uhr
Geschichte erinnern
Frauengeschichte(n) im Reformationsjahr
Exkursion nach Strassburg
Strassburg war vor 500 Jahren ein wichtiges Zentrum der Reformation. Unsere Exkursion dorthin folgt vor allem den Spuren von Frauen jener Zeit, die zu Unrecht in Vergessenheit gerieten. Wir erinnern uns vor allem an Katharina Zell, eine ungewöhnliche Frau: Von mächtigen Männern ließ sie sich nicht einschüchtern, entschied sich frei für eine "unmögliche" Ehe, organisierte in Strassburg Schutz und Obdach für Tausende von Flüchtlingen, wirkte als mutige Reformatorin und trat dabei für Verständigung ein, gegen jede Form von Fanatismus. Wir fragen, welche "Leuchtkraft" Katharinas Leben in unserer Zeit entfalten kann. Außerdem folgen wir den Spuren anderer Frauen und Männer, die Strassburg vor 500 Jahren zu einem Zentrum der Reformation machten, zum Beispiel Wibrandis Rosenblatt und Martin Bucer.
Termin Sa, 06.05.17
Kosten 15 Euro inkl Fahrtkosten, Ermäßigung möglich
Leitung Rita Makarinus und Claudia Roloff, Pfarrerinnen Referent Rudi Popp, Pfarrer
Abfahrt OG: 14.05, Kehl: 14.22 Uhr Rückfahrt Strasbourg: 19.22 Uhr
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Geschichte erinnern
Katharina von Bora
Vortrag
Sie wurde auch "der Morgenstern von Wittenberg" genannt. Wir betrachten das Leben und Wirken Katharina von Boras (nicht nur) an der Seite des Reformators Martin Luther: Welche Rolle hatte sie in den aufregenden Jahren der Zeitenwende?
Termin Sa, 06.05.17, 9 bis 11.30 Uhr
Ort Gemeindesaal Jakobstr. 1, Appenweier
Referentin Petra Gaubitz, Religionspädagogin
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Schöpfung-Natur-Umwelt
öko-fair-sozial Einkaufen
workshop für Ehrenamtliche in den Kirchengemeinden

Die Verkündigung der biblischen Botschaft erhält dann Glaubwürdigkeit, wenn die Kirche ihren christlichen Auftrag und ihr Handeln in Einklang bringt. Beim alltäglichen Einkaufen können auch Sie einen Beitrag dazu leisten, dass Gottes Schöpfung erhalten und die Menschenwürde gewahrt wird. In diesem workshop reflektieren wir mit Ihnen über die Möglichkeiten vor Ort, bewusst einzukaufen. Und Sie werden erfahren, wie die Servicestelle öko-fair-soziale Beschaffung im Evangelischen Oberkirchenrat Sie konkret vor Ort unterstützen kann.
Termin Di, 09.05.17, 18 bis 20.30 Uhr
Ort: Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Referent Markus Radke, Projekt öko-fair-soziale Beschaffung der Evangelischen Landeskirche
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Film
Der Sohn der anderen
Film und Filmgespräch
Als Joseph in die israelische Armee eintritt, um seinen Militärdienst zu absolvieren, erfährt er, dass er nicht der biologische Sohn seiner Eltern ist. Er wurde bei seiner Geburt mit Yacine, dem Sohn einer palästinensischen Familie aus dem Westjordanland verwechselt. Das Leben der beiden Familien ist durch diese Entdeckung auf einen Schlag in Frage gestellt. Josephs Mutter Orith nimmt Kontakt mit der palästinensischen Familie auf, die im abgeschotteten Westjordanland lebt. Sie müssen ihre Identität, ihre Werte und Überzeugungen hinterfragen. Regisseurin Lorraine Levy interessiert sich in ihrem viersprachigen Film (hebräisch, arabisch, französisch, englisch) weniger für die politische Komponente und mehr für die menschliche der Protagonisten: Wer bin ich? Jude? Palästinenser? Welche Identität habe ich wirklich? Mit welchem Glauben bin ich nun ausgestattet? Was ist künftig meine Überzeugung? Differenziert und klischeefrei setzt sich Levy mit diesen Fragen auseinander. Frankreich 2015, 105 Min., Regie: Lorraine Levy, Französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Termin Do, 11.05.17, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 2 - 4, OG
Kosten 5 Euro Referentin Monique Reiser
Kooperation VHS Offenburg
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Migration
Interkulturelles Training
Zweitägiger Workshop
Als Ehrenamtliche haben Sie täglich mit interkulturellen Überschneidungssituationen zu tun: Sie verstehen nicht, warum Menschen mit anderskulturellem Hintergrund auf bestimmte Weise reagieren, Anweisungen nicht befolgen, sich verweigern oder zurückziehen. MigrantInnen verstehen in unserm Land noch viele andere Dinge nicht... In einem interkulturellen Training schauen Sie zuallererst ... auf sich selbst! Durch diesen teilweise anstrengenden Blick aufs "Eigene" entstehen völlig neue Sichtweisen auf das Andere im Andern. Ziel ist es, die eigene Wahrnehmung für kulturabhängiges Verhalten zu erweitern und ein Handlungsrepertoire zu entwickeln, das dazu befähigt, mit Unterschieden von Mensch zu Mensch angemessen umzugehen. Folgende Fragen werden thematisiert: Was ist Kultur? Wie erleben wir Zugehörigkeit und Zurückweisung? Wo fängt "anders” sein an, fremd zu sein? Was ist eigentlich "deutsch”? Inwiefern lassen sich Kulturen als Wertegemeinschaften verstehen? Was hält Kulturen zusammen? Welche Bedeutung hat der Kommunikationsstil? Wie nehmen wir andere wahr? Anhand von Praxisbeispielen wird am 2. Tag geübt, unter Anwendung von interkulturellem Wissen und Sensibilität neue Lösungen zu finden.
Termin Fr, 12.05. und Fr, 02.06., jeweils 10 bis 17 Uhr (beide Termine gehören zusammen!)
Ort Lernzentrum, Biberach
Kosten 30 Euro für beide Tage, Ermäßigung möglich, Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe kann der Beitrag nach Teilnahme am Workshop erstattet werden.
Referentin Ursula Becky, Trainerin für interkulturelle Kommunikation
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Unterwegs sein
Auf in die Wildnis!
Exkursion in den Nationalpark Schwarzwald

Der erste Nationalpark in Baden-Württemberg erfreut sich inzwischen steigender Beliebtheit und lockt Besucher *innen von Nah und Fern an. Gleichzeitig ist vielen noch nicht bewusst, was eigentlich einen Nationalpark von anderen Schutzgebieten unterscheidet, welche Veränderungen die Einrichtung eines solchen Parks mit sich gebracht hat und welche Vorteile für die Natur daraus resultieren.Bei dieser Führung zum Bannwald "Wilder See", dem ältesten Bannwald des Landes, lässt sich bereits heute erleben, wie der Nationalpark Schwarzwald sich weiter entwickeln könnte und wie es sich anfühlt, darin unterwegs zu sein.
Termin Sa, 13.05.17, 14 Uhr
Referent Walter Trefz, Förster i.R.
Treffpunkt Nationalparkzentrum Ruhestein
Kooperation BUND Ortenau, Katholisches Bildungszentrum und VHS Offenburg
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Geschichte erinnern
Else Lasker-Schüler
Performance
In 18 Schritten geht diese Performance aus Liebesgedichten von Else Lasker- Schüler einen Weg vom Geboren Werden bis zum Sterben, durch die Höhen und Tiefen der Liebe hindurch. Die Gedichte werden dabei dramatisch behandelt, situativ gespielt von Yael Schüler, die selber einen Weg gegangen ist wie Else Lasker- Schüler von Wuppertal nach Berlin und schließlich nach Israel. Sie lässt uns durch ihr ausdrucksstarkes Spiel teilhaben an der Sehnsucht, der Einsamkeit, der Liebe, dem Schmerz und der Glückseeligkeit dieser Dichterin des 20. Jahrhunderts. Eine Aufführung auf Deutsch und Hebräisch, begleitet von Trommel und Tanz, von Hass und Liebe, Irrtümern und Weisheiten, kleinen Geschenken und der Frage: Liebesgedicht und Gebet - ist das nicht dasselbe?
Termin So, 14.05.17, 17 Uhr
Ort Synagoge, Poststrasse 14, Kippemheim
Künstlerin Yael Schüler
Kooperation Förderverein Ehemalige Synagoge e.V. Kippenheim
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Das ICH auf Wanderschaft
TZI Kurs zu Spiritualität und Lebensreise
Das Ich auf Wanderschaft - die Lebensreise erweckt Neugierde, lockt in unbekannte Welten, stellt vielfache Anforderungen. Aufbrüche und Übergänge, Abschiede und Neuanfänge, Leben in Bewegung. Was trägt das Bild der Reise zu Gestalt und Deutung des Lebens aus? Was verleiht Flügel, was lähmt? Wie bestehe ich kritische Situationen, Zeiten der Weglosigkeit? Wie unterstützt mich in all dem meine religiöse Prägung? Was lasse ich besser hinter mir, wohin wende ich mich, dem Geheimnis des Lebens, des Glaubens auf der Spur? Der Kurs ermöglicht Alltag zu unterbrechen. Fünf Tage im Mai am Ufer des Bodensees, mit anderen zusammen, da wo das Ufer begehbar, der See weit ist, den einen und anderen Aus- und Einblick gewährt - sich bewegen lassen, in Bewegung setzen.
Termin Mo, 15.05.17, 15 Uhr bis Fr, 19.05.17, 13 Uhr
Ort Friedrichshafen-Fischbach/Bodensee
Kosten 520 Euro Kursgebühr, ÜVP 420 Euro für Ehrenamtliche der Evangelischen Landeskirche in Baden Hauptamtliche nach Richtlinien Referent*in
Dr. Michael Lipps, Lehrbeauftragter für TZI, Pfarrer, Johanna Renner, Lehrbeauftragte für TZI, Pfarrerin
Info und Anmeldung bis 15. 03.17: Landesstelle für Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Baden, 0721 9175-340 eeb-baden@ekiba.de
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Theologie-Glaube-Kirche
Oh Wunder! - eine theologische Annäherung
Gespräch im Museum zur Wunder-Ausstellung
Wie stehen die beiden christlichen Kirchen zu dem Thema "Wunder"? Besonders in der katholischen Kirche war und ist der Glaube an Wunder verbreitet. Für Selig- und Heiligsprechungsverfahren spielen Wunder eine große Rolle. Dabei prüft eine Behörde des Vatikans, die "Congregatio de Causis Sanctorum", dass es sich tatsächlich um ein Einwirken Gottes handelt. Doch nicht alle Katholiken vertrauen auf solche "himmlischen" Wunder. Martin Luther glaubte an die Wunder Jesu und an ein wunderbares Eingreifen Gottes. Dass Heilige Wunder wirken könnten, war für ihn nicht vorstellbar. Wie denken evangelische Christinnen und Christen heute über Wunder, und welche Rolle spielt eigentlich der Heilige Geist?
Termin Di, 16.05.17, 19.30 Uhr
Referent*in Clemens Bühler, Pastoralreferent Claudia Roloff, Pfarrerin Kooperation
Anmeldung im Museum 0781 82 2577
Kooperation Ritterhaus Museum Offenburg Katholisches Bildungszentrum OG
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Film
S’Weschpenäscht - Die Chronik von Wyhl
Film und Filmgespräch
S’Weschpenäscht zeigt die Geschichte einer regionalen Volksbewegung, die entstand, als der Bau eines Atomkraftwerks auf deutscher Seite am Oberrhein den Widerstand ortsansässiger Winzer, besorgter Bürger*innen und Studierender aus dem nahen Freiburg wachrief. In kurzer Folge wurden ab dem Jahr 1974 das Gelände für ein umweltvergiftendes Bleichemiewerk in Marckolsheim (F) und für drei Atomkraftwerke auf deutscher Seite besetzt. Mit grenzüberschreitenden Aktionen, die viel Mut, Phantasie und Durchhaltevermögen erforderten, entstand eine Bewegung, die die Identität der Umweltbewegung am Oberrhein geprägt hat. Alle umstrittenen Projekte wurden durch massiven Bürgerprotest und illegale Bauplatzbesetzungen verhindert. Doch diese Aktionen bedeuteten auch Debatten und Streit, Demovorbereitungen, Plakataktionen, Flugblattschreiben, Polizeigewalt, Freund- und Liebschaften, viele, viele gebackene Kuchen, Matsch, Schnee, knöcheltiefer Schlamm und nasse, kalte Winter im Strohlager und Zelt. Die dokumentarischen Aufzeichnungen zeigen, dass Widerstand nie einfach ist, dass im Voraus nie gewiss ist, ob er Erfolg haben wird – und dass man ihn trotzdem wagen muss. Deutschland 1982, 112 min, Regie: Walter Mossmann, Badischer Originalton ohne deutsche Untertitel
Termin Mi, 17.05.17, 19 bis 22 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten 5 Euro
Referent Axel Mayer, Zeitzeuge und BUND- Regionalgeschäftsführer
Kooperation Katholisches Bildungszentrum OG, VHS Offenburg, BUND Ortenau
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Warum?
Trauergruppe für Angehörige um Suizid
An zehn Abenden haben Trauernde die Gelegenheit, ihrer Trauer Raum und Stimme zu geben. Besonders für Menschen, die einen nahen Angehörigen durch Suizid verloren haben, stellen sich viele Fragen, wie sie mit den besonderen Umständen des Todes umgehen. Andere Betroffene können sích als solidarische Weggefährten erweisen. Eine qualifizierte Begleitung unterstützt und schützt diese Prozesse.
Termin Do, 18.05.17, 18.30 bis 16.11.17 10 mal donnerstags in Abständen
Ort Gemeindehaus, Poststr. 16, OG
Kosten Einzelne 75 Euro, Paare 120 Euro
Leitung Brigitte Wörner, Trauerbegleiterin
Kooperation Katholisches Bildungszentrum OG und Telefonseelsorge Ortenau e.V.
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Migration
Die Schiiten. Herkunft und Glaube. Den Islam besser verstehen
Vortrag

Sunniten und Schi'iten bilden die beiden wichtigsten religiösen Großgruppen im Islam. Herkunft, Glaubensvorstellungen und Besonderheiten der "Schi'at Ali" sind dennoch bei uns wenig bekannt. Im Nahen Osten spielt der Gegensatz dieser Gruppen eine spürbar politische Rolle. Auch die Alawiten in Syrien können als heterodoxer, ursprünglich schi'itischer Islam betrachtet werden. Der Vortrag will auf religionswissenschaftlicher Basis dem besseren Verständnis der Schi'a dienen und "sortiert" auch die vielfältigen Begriffe und Namen, die in diesem Umfeld kursieren.
Termin Do, 18.05.17, 19.30 bis 21.30 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Strassburger Strasse 9, OG
Kosten 5 Euro
Referent Prof. Dr. Dr. Bernd Feininger, kath. Theologe und Religionswissenschaftler
Kooperation Katholisches Bildungszentrum und VHS OG
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Migration
Heimatküche
Kochen für Frauen
"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt. Frauen und Männer, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken.
Termin Fr, 24.03., 19.05., 14.07., 18 bis 22 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststr. 16, OG
Referentinnen Hilda Furtwängler, Mariam Hedari und andere Newcomer
Anmeldung bis mittwochs ist hilfreich, danke!
Kooperation Soroptimists international
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Achtsamkeit - eine Insel im Alltag
Sonstiges
Einen Tag im wunderschönen Klostergarten Liebfrauenhof in Fessenbach verbringen - verbunden mit der Natur, um zur inneren Ruhe zu finden. Beim Gärtnern, mit einfachen Yogaübungen, meditativem Gehen, Singen, und gemeinsamen Essen regen wir dazu an, der Achtsamkeit Raum zu geben. Bitte wenn möglich mitbringen: feste Schuhe, wettergerechte, bequeme Kleidung, Isomatte und Yogakissen/Sitzkissen.
Termin Sa, 20.05.17, 10 bis 16 Uhr
Ort Klostergarten Liebfrauenhof, Senator-Burda-Str.1, OG-Fessenbach
Kosten 10 Euro inkl. vegetarisches Mittagessen
Referentinnen Dr. Ulrike Walther, Ärztin und Alexandra Börsig, Psychotherapeutin und Yogalehrerin
Kooperation Katholisches Bildungszentrum OG
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Theologie-Glaube-Kirche
Kirchen entdecken
Exkursion
Unsere Kirchengebäude sind Schätze, oft schon vor Jahrhunderten erbaut, um gemeinsam nach Gott zu suchen, sich vor Gott zu versammeln, zu singen und zu beten. Sie erzählen von Glauben und Hoffnung, Sehnsüchten und Nöten. Wir wollen einige dieser Schätze für uns "heben".
Welche Kostbarkeiten halten die Kirchen für uns bereit?
Wie können wir uns ihnen nähern?
Begleiten und inspirieren wird uns Prof. Dr. Hartmut Rupp, der praktisch und wissenschaftlich intensiv im Bereich der Kirchenraumpädagogik gearbeitet hat und dem die Erschließung von Kirchen ein Herzensanliegen ist. Dabei geht es weniger um Jahreszahlen und Baugeschichte, sondern um vielfältige, ansprechende und einladende Vorschläge, die Sprache der Gebäude auf sich wirken zu lassen. Auf diese Weise Gotteshäuser zu entdecken, hat schon viele begeistert, neue Beziehungen und Sichtweisen auch zur "eigenen" Kirche ermöglicht und viele lieben daraufhin "ihre" Kirche(n) noch mehr.
Die drei Exkursionstage sind zunächst einmal ein Angebot für die persönliche Begegnung und Bereicherung. Sie können auch ein Impuls sein, z.B. dass eine Kirchengemeinde ihre Kirche zu bestimmten Zeiten öffnet oder kirchenraumpädagogische Angebote macht. Außerdem können wir in Betracht ziehen, die Kirche in ein Konzept von Radwegekirchen einzubeziehen, das in naher Zukunft auch in der Ortenau entwickelt wird.
Termine a) Sa, 29.04.17, b) Sa, 20.05. c) Sa, 24.06. 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Ort a) Region Kinzigtal in dieser Reihenfolge: Hausach, Hornberg, Gutach, Schiltach, Wolfach, Haslach b) Region Kehl c) Region Lahr
Referenten Dr. Hartmut Rupp, Pfarrer Herbert Kumpf, Schuldekan
Weitere Informationen zu den Exkursionen Lahr und Kehl Kinzigtal finden Sie in den Flyern.
Falls Sie nur an Teilen der Exkursion teilnehmen wollen, erfragen Sie bitte die genaue Planung oder informieren Sie sich auf unserer homepage. Orte, weitere Informationen bitte erfragen
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Der Stimme Ausdruck verleihen
Workshop
Der Wunsch, gehört und verstanden zu werden, ist ein Grundbedürfnis der meisten Menschen. Egal, ob Vortrag, Ansprache oder einfach im Kreis einer Gemeinschaft: Einigen gelingt es, dass man beim Zuhören förmlich an ihren Lippen hängt. Was ist das Geheimnis? Für ein natürliches, ausdrucksstarkes Vortragen und Sprechen brauchen wir keine komplizierten Techniken. Was aber nötig ist, ist innere Ruhe, Vorstellungskraft und Offenheit, damit wir mit unserem Publikum in Resonanz treten können. In diesem Workshop bekommen Sie mit kleinen Übungseinheiten einen Einblick, wie es möglich ist, sowohl dem freien Sprechen, wie auch einem vorgegebenem Text, beispielsweise einem Gedicht, Gebet oder einer Predigt, Lebendigkeit und Ausdruck zu verleihen. Bitte bringen Sie Schreibzeug und einen kurzen extra ausgedruckten Text Ihrer Wahl mit (Gedicht, Gebet, kurze Ansprache ...).
Termin Sa, 20.05.17, 10 bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten 70 Euro, Ermäßigung möglich
Referentin Petra Kopf, Schauspielerin und Bewegungstherapeutin
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Film
Lourdes
Film und Filmgespräch

Eine junge Frau ist durch Krankheit an den Rollstuhl gefesselt und in allem auf Hilfe angewiesen. Christine (Sylvie Testud) begibt sich auf eine Pilgerreise nach Lourdes. Sie erwartet zwar nichts von den dort üblichen Anwendungen und Gebeten, findet jedoch schon bald Gefallen an der Gemeinschaft der Pilgergruppe. Durch ihre Betreuer erwacht in ihr wieder neue Lebenshoffnung. Und dann geschieht ein Wunder... Ist sie geheilt? Privilegiert? Oder letztlich doch von Gott verlassen? Die Mitglieder der Pilgergruppe sind skeptisch. Der Spielfilm Lourdes der österreichischen Regisseurin Jessica Hausner ist ein modernes Märchen - über den Glauben an das Gute, die Liebe der Menschen und die Hoffnung auf die göttliche Erlösung. österreich, Deutschland, Frankreich 2009, 99 min, Regie: Jessica Hausner
Termin Mo, 22.05., 19 bis 22 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Strassburger Strasse 9, OG
Kosten 5 Euro
Referent Clemens Bühler Kooperation
Katholisches Bildungszentrum und VHS OG
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Unterwegs sein
Deutscher Evangelischer Kirchentag

Wir fahren zum Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Berlin und Wittenberg
Termin Mi, 24. bis So, 28.05.17
Info und Anmeldung Pfarramt Oberkirch 07802 2291 pfarramt@ekiba-oberkirch.de
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Migration
Frauen- und Männerbilder unter uns: Welche Rolle spielt dabei Kultur?
Workshop
Willkommenskultur steht für Offenheit, Begegnung und Anerkennung von verschiedenartigen Lebenswelten. Dennoch können in Berufs- und Arbeitswelt Überforderungs-Situationen entstehen, die - vielleicht - mit unterschiedlich erlernten Männer- und Frauenbildern zusammenhängen. Mehr und mehr kristallisiert sich die Wahrnehmung heraus, mit "problematischen Männlichkeitsvorstellungen" und den damit verbundenen unangemessenen Verhaltensweisen konfrontiert zu sein. Umgang mit Hierarchien, Rollenbildern, privatem und öffentlichem Raum, Nähe und Distanz, insbesondere Blick- und Körperkontakte, werden - oftmals kulturbedingt - anders praktiziert, empfunden und interpretiert. Für Akteur*innen der pädagogischen, sozialen oder verwalterischen Arbeit soll in dieser Veranstaltung zunächst ein Reflektions- und Debattenraum geboten werden. Männliche und weibliche Rollenverständnisse werden interkulturell beleuchtet. Hierarchisierungen von fremdkulturellen Männlichkeitsvorstellungen sollen kritisch hinterfragt und auf Stereotypenbildung hin abgetastet werden ("die Muslime", "die Araber",. . .). Hintergründe von "Echtpersonen" dieser Kulturräume werden vorgestellt. Konfliktpotenzial wird benannt. Eine Balance zwischen wertschätzendem Umgang und dem Einfordern von Respekt soll aufgezeigt werden.
Termin Di, 30.05.17, 10 Uhr bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststrasse 16, OG
Kosten 25 Euro, Ermäßigung möglich
Referentin Ursula Becky, Trainerin für interkulturelle Kommunikation
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