Programm
Migration
Heimatküche
Kochen mit Einheimischen und Geflüchteten
"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt Frauen und Männer, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken.
Termin Fr, 07. 04., 02.06., 22.09., 17.11.17 18 bis 22 Uhr
Ort Gemeindehaus der Melanchthon Kirche, Georg-Vogel-Strasse 1, Lahr
Kosten 10 Euro pro Abend, für Leistungsempfänger kostenlos
Referentinnen geflüchtete Menschen, Silvia Boniface und Katharina Lindner
Migration
Zu den Quellen
ökumenisches Samstagspilgern
. . . zur Durbachquelle. Sprudeln, plätschern, gluckern. . . Wir lassen uns erfrischen. In diesem Sommer pilgern wir zu verschiedenen Quellen in unserer Umgebung. Dabei schauen wir auch nach den Quellen, aus denen wir Mut zum Leben schöpfen. Jede*r für sich und als ökumenische Pilgergruppe mit allem, was uns gemeinsam ist und voneinander unterscheidet. Im Reformationsgedenkjahr folgen wir dem Rat Martin Luthers und besinnen uns auf die Quellen unseres Glaubens. Für ihn und seine Mitstreitenden waren es GLAUBE, GNADE, CHRISTUS und SCHRIFT. Sie waren vor 500 Jahren von großer Bedeutung. Durch ihre Betonung hat sich nicht nur die kirchliche Landschaft verändert. Inwiefern sind sie uns heute Erfrischung für unser Leben und unsere ökumenischen Begegnungen?
Termine Sa, 03.06., 13 Uhr
Ort Durbach
Referent*innen Gerhard Bernauer, Johannes Varelmann, Claudia Roloff
siehe auch: 01.07., 22.07., 21.10. Kooperation Katholisches Bildungszentrum und VHS OG
Geschichte erinnern
"Auf nach Worms!" Besichtigungen und Informationen auf Luthers Spuren
Busreise
In Worms ist Reichstag. Einer der drei grössten Meilensteine der Reformationsgeschichte. Kaiser Karl V. hält mehrmonatigen Reichstag, großer Trubel in der Stadt. Und Luther ist im April 1521 geladen, soll sich verantworten vor dem Kaiser, der fast nur französisch spricht. Man erwartet, dass er seine Lehren widerruft. Diese Lehren bringen die Kirche und ihre damalige Macht ebenso wie die politischen und wirtschaftlichen Ränke der Politik mehr in Gefahr als Luther zunächst durchschaut. Wir beleuchten die Gegebenheiten vor Ort. "Hier stehe ich - ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.", wird später überliefert. So hat er es sicher nicht gesagt, seine Haltung aber wird in dem vermeintlichen Zitat deutlich. 10 Tage nur ist Luther in Worms. Doch diese 10 Tage verändern die Welt grundlegend. Worms ist darüber hinaus die Stadt mit dem (fast) grössten Reformationsdenkmal der Welt. Und die erste Druckausgabe der Tyndale-Bibel (englische Übersetzung des NT) entstand hier.
Termin Sa, 08.07.17, 8 - 21 Uhr
Kosten 29 Euro für Fahrt und Führung
Referentinnen Henriette Gilbert, Pfarrerin und Karin Beckendorff
Anmeldung bis 10.06.17 bei: pfarramt@evang-kirche-schmieheim.de 07825 75 68
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Unterwegs sein
Paar-Wanderung

Viele Paare machen mit der Zeit die Erfahrung: uns ist im Alltagstrott etwas Wichtiges abhanden gekommen, wir leben nicht mehr so intensiv, wir brauchen etwas Mehr, damit es wieder lebendig wird in unserer Beziehung. An diesem Ressourcentag haben Sie dazu die Gelegenheit: PAARweise auf dem Weg zu sein - konkret auf dem Sieben-Täler-Weg von Biberach bis Gengenbach in einer Gruppe von maximal 5 Paaren- mit unterstützenden Impulsen zu einer lebendigen Partnerschaft, der Gelegenheit zum Austausch untereinander und zum persönlichen Gespräch mit den Leitenden
Termin
Ort Sieben-Täler-Weg von Biberach nach Gengenbach
Kosten 130 Euro pro Paar
Referent*in Heidi Mossbrugger-Hoffmann und Arnold Jörres
Anmeldung bis 19.6.
 
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Geschichte erinnern
Fahrrad-Pilgerweg Konstanz-Basel-Strasbourg-Worms
Die Reformation war schon vor 500 Jahren grenz-überschreitend — auf vielfältige Weise. Daran knüpft unser Pilgerweg an, bei dem auch wir Grenzen überschreiten. An Orten diesseits und jenseits des Rheins werden wir Informationen bekommen, wie die Reformation damals die Welt, die Kirche und die Menschen verändert hat. Und wir werden an Stationen halten, wo sich heute die Welt verändert und nachhaltige Wege in die Zukunft erkennbar sind. Die Fahrradpilgernden werden so zu Zeugen von kleinen und grossen Transformationen durch Gemeinden und Initiativgruppen. Sie tragen deren Ideen weiter. Auf diese Weise verbindet sich unser Pilgerweg mit dem «Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens» des ökumenischen Rates der Kirchen und mit Aufbrüchen von Kirchen weltweit. So lässt sich unterwegs erfahren, wie der Geist Gottes die Menschen über Kirchen- und Ländergrenzen hinweg eint, z.B. in ihren Bemühungen um Klimagerechtigkeit, um Gastfreundschaft für Flüchtlinge, um neue Energiekonzepte und gerechtes Wirtschaften.
Termin Fr, 28.07. bis Fr, 11.08. auch an einzelnen Tagen ist Teilnahme möglich, wir fahren zum Beispiel am 05.08. von Selestat nach Kehl und am 06.08. von Kehl nach Rastatt. Länge der Etappen: ca 50 km
Kosten 10 Euro pro Tag
Referent*in Achim Zobel, Dekan i.R., Claudia Roloff, Pfarrerin
Anmeldung bis zum 20.06. unter www.ekiba.de/fahrradpilgern
Unterkunft in Gemeindehäusern
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Geschichte erinnern
Josel von Rosheim
Einführung in die Ausstellung
Josel ben Gerschon von Rosheim (1478 - 1554) war eine herausragende jüdische Persönlichkeit des 16. Jahrhunderts, die das in der Reformationszeit erneut gefährdete Zusammenleben von Juden und Christen nachhaltig beeinflusste. Er unterhielt Briefkontakte mit Martin Luther und anderen Reformatoren. Seine enge Verbindung zu Kaiser Karl V. nutzte er, um die Rechtsstellung und Sicherheit der Juden im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation in einer Zeit des Umbruchs zu schützen. 1530 erreichte er, dass der Reichstag in Augsburg den Schutz von "Leib und Leben" der Juden bestätigte und sich dagegen aussprach, sie zur Taufe zu drängen. Mit Martin Luther, den er vergeblich um Unterstützung für die Verbesserung der rechtlichen Situation der deutschen Juden bat, stand er schriftlich in Verbindung. Die Ausstellung zu dieser für die Geschichte der Reformationszeit so bedeutsamen Persönlichkeit ist bis September 2017 zu sehen.
Termin Do, 22.06.17, 20 Uhr
Ort Synagoge, Poststrasse 14, Kippenheim
Kosten Spenden erbeten
Referent Dr. Werner Transier, Historisches Museum der Pfalz, Speyer
Die Ausstellung ist bis zum 10.09.17 zu sehen. Kooperation Förderverein Ehemalige Synagoge e.V. Kippenheim
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Theologie-Glaube-Kirche
Kirchen entdecken
Exkursion
Unsere Kirchengebäude sind Schätze, oft schon vor Jahrhunderten erbaut, um gemeinsam nach Gott zu suchen, sich vor Gott zu versammeln, zu singen und zu beten. Sie erzählen von Glauben und Hoffnung, Sehnsüchten und Nöten. Wir wollen einige dieser Schätze für uns "heben".
Welche Kostbarkeiten halten die Kirchen für uns bereit?
Wie können wir uns ihnen nähern?
Begleiten und inspirieren wird uns Prof. Dr. Hartmut Rupp, der praktisch und wissenschaftlich intensiv im Bereich der Kirchenraumpädagogik gearbeitet hat und dem die Erschließung von Kirchen ein Herzensanliegen ist. Dabei geht es weniger um Jahreszahlen und Baugeschichte, sondern um vielfältige, ansprechende und einladende Vorschläge, die Sprache der Gebäude auf sich wirken zu lassen. Auf diese Weise Gotteshäuser zu entdecken, hat schon viele begeistert, neue Beziehungen und Sichtweisen auch zur "eigenen" Kirche ermöglicht und viele lieben daraufhin "ihre" Kirche(n) noch mehr.
Die drei Exkursionstage sind zunächst einmal ein Angebot für die persönliche Begegnung und Bereicherung. Sie können auch ein Impuls sein, z.B. dass eine Kirchengemeinde ihre Kirche zu bestimmten Zeiten öffnet oder kirchenraumpädagogische Angebote macht. Außerdem können wir in Betracht ziehen, die Kirche in ein Konzept von Radwegekirchen einzubeziehen, das in naher Zukunft auch in der Ortenau entwickelt wird.
Termine a) Sa, 29.04.17, b) Sa, 20.05. c) Sa, 24.06. 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Ort a) Region Kinzigtal in dieser Reihenfolge: Hausach, Hornberg, Gutach, Schiltach, Wolfach, Haslach b) Region Kehl c) Region Lahr
Referenten Dr. Hartmut Rupp, Pfarrer Herbert Kumpf, Schuldekan
Weitere Informationen zu den Exkursionen Lahr und Kehl Kinzigtal finden Sie in den Flyern.
Falls Sie nur an Teilen der Exkursion teilnehmen wollen, erfragen Sie bitte die genaue Planung oder informieren Sie sich auf unserer homepage. Orte, weitere Informationen bitte erfragen
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Geschichte erinnern
Play Luther
Musikalisches Theaterstück
In diesem 2-Mann Theaterstück zum Reformationsjubiläum erleben Sie eine abwechslungsreiche, wache Moderation über die Evangelische und Katholische Kirche unter mittelalterlichen und gegenwärtigen Aspekten. Unterschiedliche Blickwinkel wichtiger Lebensstationen Martin Luthers werden in Szene gesetzt, dazu werden ausgewählte Lieder des Erfinders der Kirchenmusik gespielt. Beides wird live intoniert und neu formatiert, dennoch bleiben Geist und die Sprache der fast 500 jährigen Lieder erhalten. Und Sie erleben ein Bühnenbild, das in seiner Formation aus Dreiecken einerseits an die Dreifaltigkeit Gottes anspielt und andererseits durch seine Variabilität einer sich stetig verändernde Gesellschaft Ausdruck verleiht. Darüber hinaus sind Sie als Publikum eingeladen, auf einzelne Spielsituationen Einfluss zu nehmen und die Auswirkungen der Reformation zu versinnbildlichen.
Termin Sa, 24.06.17 18 und 21 Uhr, vorher und nachher Umtrunk
Ort Evangelische Kirche, Eckartsweier
Kosten Eintritt frei, Spenden erbeten
Referenten Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach
Kooperation Im Rahmen des Eckartsweierer Dorfjubiläum
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Themenzentrierte Interaktion
Intensivkurs
Der Intensivkurs richtet sich an Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich lehrend und erziehend, führend und leitend in unterschiedlichen Arbeitsfeldern tätig sind und ihre Leitungskompetenz erweitern wollen, die an guten Arbeitsergebnissen ebenso interessiert sind wie an Bedingung und Art, wie diese zustande kommen, die bereit sind, sich auf die Dynamik einer Gruppe und auf einen Prozess des persönlichen Wachsens einzulassen. Der Kurs bietet die Möglichkeit, sich mit der Methode der TZI auseinander zu setzen, sich in einer TZI-gemässen Haltung einzuüben und diese auf die eigene Praxis der Arbeit mit Gruppen anzuwenden. Die besondere Chance des Intensivkurses besteht in der über fast ein Jahr kontinuierlichen Gruppe. Der Kurs läuft in sechs Abschnitten insgesamt 21 Kurstage von Juni 2017 bis Mai 2018. Er kann nur als Ganzer belegt werden. Der Kurs wird gemäss den Ausbildungsrichtlinien des Ruth- Cohn-Instituts Rhein-Main-Lahn für die Grundausbildung (Zertifikat) in TZI anerkannt und lizenziert.
Termin ab Mo, 26.06.17 sechs Wochenkurse von montags bis freitags bis Mai 2018
Ort Friedrichhafen-Fischbach und Rastatt
gelischen
Referent*in Dr. Michael Lipps, Pfarrer und Johanna Renner, Pfarrerin, beide Lehrbeauftragte für Themenzentrierte Interaktion
Infos und Anmeldung: Landesstelle für Evangelische Erwachsenen-und Familienbildung in Baden, 0721 9175-340 eeb-baden@ekiba.de, www.eeb-baden.de/TZI
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Migration
Zu alt für neue Medien?
Impulstag
Vortrag: Internet, Facebook, Twitter & Co - Schreckgespenst oder Segen? Wie kommt das Soziale in die Sozialen Netzwerke? Anschließend workshops zu folgenden Themen: 1. Smartphone und Tablet leicht gemacht - der PC-Club 2. Vernetzung und Teilhabe digital - Facebook und Unsere- Zeiten.de 3. Das Projekt "Sonate" - Ein Zusammenspiel von Off- und Online in Nachbarschaften
Termine (6 Stunden pro Kurs): Di, 27.06.17, 14.30 bis 17.30 Uhr
Ort Mehrgenerationenhaus bei der Stadtmühle2, Lahr
Referent*innen Oliver Weidermann, Zentrum für Kommunikation, EOK Karlsruhe, Annegret Trübenbach-Klie, Bildungsreferentin; Edwin Fischer
Anmeldung: Landesstelle für Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Baden, 0721 9175-340, eeb-baden@ekiba.de
Kooperation Mehrgenerationenhaus Lahrv
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Migration
Mitarbeitertankstelle
Mission in Flüchtlingsunterkünften: wer missioniert? Wie gehen wir damit um?
Viele Menschen engagieren sich ehrenamtlich oder beruflich für Menschen, die nach einer Flucht nun bei uns leben. Diese Engagierten zu unterstützen ist das Anliegen der "Mitarbeitertankstelle". Themen, die für die Mitarbeitenden wichtig sind, sollen bei den Treffen ein Forum bekommen. Daneben besteht weitere Gelegenheit zum persönlichen und fachlichen Austausch.
Termin Mo, 20.03., 19.30 bis 21 Uhr weitere Termine Mo, 02.05., Mi, 28.06.
Ort c-Punkt, Am Marktplatz 19, OG
Moderation Isabel Kimmer
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Migration
Mitarbeitertankstelle
Offenes Angebot
Wie gehe ich damit um, dass die Flüchtlinge, die ich betreue, kaum eine Aussicht auf Bleiberecht haben? Was bedeutet mein ehrenamtliches Engagement für meine persönliche Lebenseinstellung? Welche Rolle nehme ich durch mein Ehrenamt ein? Woher nehme ich die Kraft, um immer wieder neu mit Asylsuchenden in Beziehung zu treten?" Nur wenige Ehrenämter können gleichsam emotional so bereichernd und belastend sein, wie die Arbeit mit geflüchteten Menschen. Es sind die individuellen Lebensgeschichten der Ankommenden, die Umstände der Flucht, die wenigen Hoffnung gebenden Strohhalme, an die sich die Geflüchteten klammern, mit denen die ehrenamtlichen Begleiter häufig konfrontiert werden. Meist entstehen zwischen den Ehrenamtlichen und den Geflüchteten enge freundschaftliche Beziehungen. Da brauchen auch die Ehrenamtlichen eine gute Begleitung, um mit ihren Fragen nicht alleine zu bleiben. Wenn Sie mit anderen in der Flüchtlingsarbeit Engagierten über diese Fragen ins Gespräch kommen wollen und den fachlichen Austausch suchen, sind Sie herzlich zur Mitarbeitertankstelle eingeladen.
Termin Do, 29.06.17, 20 bis 21.30 Uhr
Ort Begegnungshaus am Urteilsplatz, Friedrichstrasse 7, Lahr
Referentin Katharina Lindner
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