Programm
Zusammenleben-Gesellschaft
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Ausstellung



Mit dieser Ausstellung halten wir eine Lupe auf die großen politischen Zusammenhänge, bis wir die einzelnen Menschen sehen können, die von den Turbulenzen der Weltgeschichte besonders betroffen sind, Menschen, die zu uns geflohen sind in den vergangenen Jahren oder früher schon. Die Fotografin Ingrid Vielsack hat in stundenlangen Gesprächen das Vertrauen der Geflüchteten gewonnen und mit ihnen zusammen an Porträtfotos gearbeitet. Entstanden ist eine Serie von Bildern und Geschichten, die uns individuelle Schicksale eindrücklich vor Augen stellt. Durch sie wird das Politische der verschiedenen Fluchtursachen auch für vermeintlich Außenstehende persönlich. Wir hoffen, dass diese Bewegung auch andersrum stattfindet: dass aus den persönlichen Begegnungen, die wir hier in der Ausstellung miteinander erleben, unsere Politik neue Impulse erhält. Dass das Persönliche auch politisch ist. Dass wir unsere Politik auch mit Blick auf diejenigen Menschen entwickeln, die zurzeit nirgends auf der Welt ein Stimmrecht haben. Dass wir unsere Gedanken, Gespräche und Entscheidungen davon beeinflussen lassen, dass wir hier Menschen begegnet sind, einzelnen, von denen es auf der Welt zurzeit sehr viele gibt. 65 Millionen.
Termin Juli bis 05.11.
Ort Vogtsbauernhof Gutach
Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Gestaltpädagogisches Seminar
Was bedeuten Engel für Ihren Glauben? Welche Vorstellungen haben Sie von den Himmelsboten? In der Weihnachtsgeschichte begegnet Josef im Traum einem Engel. Dieser Begegnung wollen wir uns annähern. Sie haben die Möglichkeit in einem bewertungsfreien Rahmen sich selbst durch eigenes Gestalten mit Farben und Worten, durch Bewegung und Tanz zu er fahren.
Dabei stehen gestaltpädagogische Prinzipien (Wahrnehmung, Kontakt, Prozessbezogenheit, Arbeiten im Hier und Jetzt und Wertschätzung) im Vordergrund. Es kommen verschiedene Methoden zum Einsatz: Tanz, Bildbetrachtung und Bild malen, Texte hören und selbst Schreiben. Ein Wochenende, ein Licht-Blick, gedacht als kleine Auszeit vom Alltag und zur spirituellen Stärkung. Schenken Sie sich selbst die Zeit dem Geheimnis und dem Alltäglichen von Engeln auf die Spur zu kommen.
Termin
Ort Gemeindehaus, Schlossstrasse 2, Schmieheim
Referentin Dorothee Moldenhauer, Religionspädagogin, Gestaltberaterin
Anmeldung bis 05.11.17
 
Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Kurs
Wenn Sie keine oder nur wenig Erfahrung in der Selbstverteidigung oder im Kampfsport haben und sich Grundkenntnisse zur "Selbstbehauptung" und "Selbstverteidigung" aneignen und ihre Handlungskompetenz erhöhen möchten, ist dieser Kurs für Sie genau richtig. Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen sind praktische Übungen ebenso Bestandteil des Kurses wie einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung.
  • Unterscheidung Selbstbehauptung, Selbstverteidigung
  • Kampfsport, Kampfkunst
  • Menschliche Verhaltensweisen
  • Merkmale einer Notsituation, Notwehr
  • Mögliche Folgen körperlicher Auseinandersetzungen
  • Bedenkenswerte Leitsätze
  • Verhaltensalternativen zur Vermeidung von Notsituationen und in einer Notsituation
  • Strategien zur Kampfvermeidung
  • Faktor Psyche in Bezug auf Selbstverteidigung
Termine
Termin 1: Sa, 11.11.17, 14 bis 18 Uhr; Termin 2: Sa, 27.01.18, 14 bis 18 Uhr
Ort Martinskindergarten, Lahr
Kosten 30 Euro
Referent Dirk Klose, Polizeibeamter
Anmeldung bis 06.11.17 bzw. bis 22.01.18
 
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Theologie-Glaube-Kirche
Bereitung zum Sterben nach Martin Luther
Lesung mit Musik
Was, wenn es zu Ende geht? Wie bereite ich mich aufs Sterben vor? - Diese Frage beschäftigt die Menschen in allen Epochen. Ihre Antwort hängt eng mit weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen zusammen. Ausführlich darüber nachgedacht hat Martin Luther1519 in seinem Sermon von der Bereitung zum Sterben. Entfaltet hat Luther an dieser Frage seine reformatorischen Erkenntnisse. Er versucht eine geistige Hilfe zu geben, wie wir dem Tod ins Angesicht sehen können, ihn letztlich annehmen können. Luther spricht in drastischen Bildern das aus, was er seiner eigenen Sinnsuche abgerungen hat. Auf existentielle Weise bringt er angesichts des Todes den ins Spiel, der tötet, um lebendig zu machen: Gott selbst. Norbert Großklaus trägt wesentliche Passagen aus dieser Schrift vor, die auch für uns heute weiterführende Impulse enthalten können. Musikalisch kommentiert und begleitet wird er von Peter Erdrich am Saxophon.
Termin Di, 07.11.17, 19.30 Uhr
Ort Stadtkirche OG
Kosten 10 Euro
Referenten Norbert Großklaus, Pfarrer und Schauspieler, Peter Erdrich, Musiker
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
tanztherapeutische Selbsterfahrung
Workshop
Die Kunst in Beziehungen jedweder Art ist es, sowohl in Kontakt zum Anderen zu treten als auch in Kontakt mit sich selbst zu bleiben. Dafür haben wir oft wenig gute Vorbilder. Viele Menschen neigen deshalb dazu, sich in Kontakten zu verlieren oder sich wenig auf das Gegenüber einzustellen. In diesem Workshoptag werden wir uns selbst wahrnehmen, unseren Körper, unsere Gefühle, unsere Bedürfnisse, Impulse und auch mit anderen in Kontakt treten. In den Begegnungen werden wir üben, die Verbindung zu uns selbst zu halten, während wir den Andern wahrnehmen. Dadurch lernen wir behutsam, den Kontakt jeweils so zu gestalten, dass er für jede*n von uns stimmig ist. Mittel im tanztherapeutischen Prozess sind Körperwahrnehmung, freier Tanz, Berührung, Gespräch und Fantasiereisen.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 70 Euro
Referentin Sigrid Berger, Tanztherapeutin
Anmeldung bis 07.11.17
 
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Theologie-Glaube-Kirche
Mitarbeiter-Uni
Die "MITARBEITER-UNI" richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Kirchendiener/innen und Hausmeister/innen sowie weitere Interessierte in der Gemeindearbeit. Wir wollen gemeinsam einen Nachmittag zum Austausch und zur Information gestalten. Nach einem Vortrag: Unsere Arbeit in kirchlichen Einrichtungen und welche Rolle die Bibel dabei hat! Behandeln wir folgende Themen: 1. Richtlinien und Vorgaben bei der täglichen Arbeit 2. Öko fair sozial: wie kaufen wir in der Gemeinde ein und welche Verantwortung tragen wir dabei? 3. Umwelt- und Naturschutz an der Kirche. Wichtig ist auch der gemeinsame Gedankenaustausch und Erfahrungsberichte.
Termin
Der Termin am Sa 14.10. fällt aus! Anmeldungen für den 18.11. sind willkommen.
Ort Termin 1: Kirche Diersburg, Friedhofstr. 9, Hohberg-Diersburg Termin 2: Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referenten Markus Radke, EOK-öko-fair-beschaffen; Lothar Krikowski, BUND Ettenheim; Miriam Waldmann, Pfarrerin; Michaela Kleinfelder-Frey, Fachkraft für Arbeitssicherheit
Anmeldung bis 13.11.17
 
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Geschichte erinnern
Horizont - Erweiterung:
Religionsgespräche im Mittelalter.
Von den Kreuzzügen zur Frühen Neuzeit.
Seminar
Die Kreuzzüge führten zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen, aber auch zu Kultur-Begegnung und einer Weitung des abendländischen Horizontes. Noch in der Kreuzfahrerzeit plädiert der mittelhochdeutsche Autor Wolfram v. Eschenbach für Verständigung. In der Folge gab es immer wieder Religionsgespräche, teils um die eigene Religion als die einzig richtige zu erweisen, teils aber auch, um das gemeinsame Fundament von Juden, Christen und Muslimen heraus zu stellen. Wir beschäftigen uns u.a. mit Petrus Abaelard ("Gespräch eines Philosophen, eines Juden und eines Christen"), mit dem hl. Franziskus, mit Ramon Lull aus Mallorca ("Das Buch vom Heiden und den drei Weisen") und schließlich mit Nikolaus von Kues, der nach dem Fall von Konstantinopel (1453) die Schrift "Sichtung des Korans" verfasst hat. Ein Reader wird zur Verfügung gestellt.
Termin Mo, 13.11., 20.11., 27.11.17, 19.30 bis 21 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg Str. 2, OG
Kosten 40 Euro
Referent Prof. Dr. Bernd Feininger
Anmeldung bei VHS, 0781 9364200 anmeldung@vhs-offenburg.de
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Zusammenleben-Gesellschaft
klimafit: Klimawandel und Folgen verstehen -
Zukunft gemeinsam gestalten
Seminar
Der Klimawandel ist ein globales Problem und stellt eine der größten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft dar; auch in der Ortenau ist er angekommen. Viele Menschen sind hier existentiell betroffen. In Land- und Forstwirtschaft, in Verwaltung und im Gesundheitswesen, beim Bauen und Wohnen, in der Energie- und Wasserwirtschaft, im Bildungswesen und in vielen weiteren Bereichen ist fundiertes Wissen über den Klimawandel und seine Folgen von zentraler Bedeutung, um die Zukunft mitzugestalten zu können. Sie wissen, dass die Energie- und Klimawende eine gemeinsame Aufgabe in den Gemeinden und Städten der Region ist. Es ist Ihr Anliegen und Ihre Aufgabe, sie voranzubringen. In diesem Kurs eignen Sie sich grundlegendes Wissen über die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Klimaschutz und den zu erwartenden Klimafolgen an. Es werden interaktive Methoden wie Quiz‘, Lernvideos und Live-Chats mit Wissenschaftler*innen verwendet. Dieses neue, bundesweit einzigartige Kurs- und Lernangebot wurde in Kooperation mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) und dem Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) sowie den regionalen Bildungsträgern Institut für Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) und fesa e.V. entwickelt. Gefördert wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung und die Klaus Tschira Stiftung. Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat, das Sie als ehrenamtliche/n Multiplikator*in im Klimaschutz qualifiziert.
Termin Di, 21.11., 05.12., 09.10., 23.01., 06.02., 18.30 bis 21.30 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Straße 2-4, OG Referent
Kosten 20 Euro
Referent Dipl.-Geogr. Frank Philipps (fesa e.V.)
Anmeldung bis 14.11.17 anmeldungs@vhs-offenburg.de oder 0781 9364-200
Kooperationspartner Stadt Offenburg (Klimaschutz), BUND-Umweltzentrum, BUO, Weltladen Regentropfen, VHS OG
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Mi, 15.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Zell am Harmersbach
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Zusammenleben-Gesellschaft
Begegnungsangebot

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken. Auf diese Weise bringen wir Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt und erzählen uns gegenseitig unsere Geschichten.
In Offenburg kochen Frauen miteinander,
in Lahr Frauen und Männer.
Termin
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Kosten je Kurs 10 Euro, Leistungsempfänger kostenlos
Referentinnen Silvia Boniface, Katharina Lindner, geflüchtete Köchinnen
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
 
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Film
The harder they come
Film und Filmgespräch

Der mittellose Ivan kommt in die Hauptstadt Kingston, um sein Glück zu machen. Er schlägt sich durch als Gehilfe eines autoritären Geistlichen, verliebt sich in dessen Mündel, nimmt im Studio einen Song auf, der überraschend zum Hit wird, erkennt seine Rechtlosigkeit gegenüber einer ausbeuterischen Musikindustrie, versucht sich als Marihuana-Dealer, gerät in Konflikt mit der Obrigkeit, erschießt einen Polizisten, wird für kurze Zeit zum Volkshelden und stirbt schließlich im Kugelhagel der Polizei. "The Harder They Come" ist der erste originär jamaikanische Spielfilm und erzählt fesselnd, farbenfroh und authentisch vom Leben in Jamaika. Unter Reggaeliebhabern ist er Kultfilm. Jamaica 1972, 120 Min. Regie: Perry Henzell, Musik: Jimmy Cliff, Desmond Dekker Engl. mit dt. Untertiteln
Termin Do, 16.11.17, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str 2, OG
Kosten 5 Euro
RefeReferent Prof. Dr. Mechtild Fuchs
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Zusammenleben-Gesellschaft
Wird unsere Zukunft verzockt?
Gelebte Alternativen zu einer entfesselten Wirtschaft
Vortrag und Gespräch
Trotz guter Wirtschaftsdaten sind wir für die Zukunft nicht gerüstet: Unser Wirtschafts- und Lebensstil stößt an Grenzen. Auf den Finanzmärkten wird gezockt wie eh und je, mehr Wachstum bedroht die Umwelt und das Klima, endliche Rohstoffe werden knapper, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Der Zusammenhalt der Gesellschaft ist bedroht, weltweit nimmt die Gewalt zu. In dieser Lage sind Alternativen gefragt. Dr. Wolfgang Kessler zeigt neue Wege zu einem anderen Wirtschafts- und Lebensstil auf und Modelle, die sie bereits vorleben: Eine gerechtere Verteilung des Reichtums, ein neuer Umgang mit Geld, ein Ökobonus für ein zukunftsfähiges Wirtschaften, Wege zu einem fairen Welthandel und viele persönliche Möglichkeiten, um die Wirtschaft nach den eigenen Idealen zu steuern.
Termin Do, 16.11.17, 19 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 6 Euro
Referent Dr. Wolfgang Kessler, Publizist, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Kooperationspartner BUND-Umweltzentrum, Kath. Bildungszentrum OG, Leserinitiative Publik Forum
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Theologie-Glaube-Kirche
Luthers mystische Wurzeln als innerer Motor der Reformation
Seminar
Was ging in der Seele Luthers wirklich vor? Kann ich das in mir selbst nachvollziehen? Können Luthers innerliche Erfahrungen auch heute noch meine Beziehung zu Christus und mein konkretes Leben im Ganzen erneuern? Wenn wir uns diesen Fragen nähern, können wir die äußere reformatorische Wende Luthers besser verstehen. Denn der reformatorischen Grunderkenntnis Martin Luthers liegen einschneidende mystische Erfahrungen zugrunde, die er in der Bibel bestätigt fand. Neuere Forschungen zeigen deutlich die Weichenstellungen und Prägungen durch den Straßburger Mystiker Johannes Tauler auf, einer der bedeutendsten Schüler Meister Eckharts. Luther veröffentlichte im Jahre 1518 ein Buch mit einer Sammlung mystischer Texte in deutscher Sprache aus dem 14. Jahrhundert und leitet es mit folgenden Worten ein: Es "ist mir nebst der Bibel und Sankt Augustin kein Buch vorgekommen, daraus ich mehr erlernt habe und erlernt haben will, was Gott, Christus, Mensch und alle Dinge seien" (aus: Theologia Deutsch, 1518). Wir werden sehen, was Luther davon übernommen und wie er die Thesen der Mystiker teilweise sogar noch radikalisiert hat. Da es sich hier bei Luther um eine stark erfahrungsbezogene Theologie und Spiritualität handelt, soll sich auch in unserem Seminar die gemeinsame Lektüre der Texte im offenen Austausch miteinander entwickeln und vertieft werden.
Termin Sa, 25.11.17, 10 bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 40 Euro
Referent Siegfried Rombach, katholischer Theologe und Philosoph, Geistlicher Begleiter, Ines Rombach, Pädagogin und Ehrenamtliche Seelsorgerin, Kunsttherapeutin
Anmeldung bis 18.11.17
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin So, 19.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Kehl-Leutesheim
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Theologie-Glaube-Kirche
ANDERS, ALS DU GLAUBST
über Juden, Christen, Muslime und den Riss durch die Welt
Theaterstück
Eine fromme Muslima, eine gläubige Christin, ein gottesfürchtiger Jude, ein linker Atheist und ein eingefleischter Skeptiker. Ausgerechnet sie finden sich gemeinsam nach einem tödlichen Anschlag im postmortalen Niemandsland. Ist es die Vorhölle? Ist es der Weg ins Paradies? Natürlich streiten sie. Wie auf Erden so im Himmel. Bis sie merken: Es gibt eine gemeinsame Aufgabe. Und so machen sie sich auf. Eine abenteuerliche Reise führt sie zu den irdischen, menschengemachten Orten der Hölle. Denn wie steht es im Koran: "Allah verändert nicht den Zustand der Menschen, bis sie selbst ihren eigenen Zustand verändern!" Mit einfachsten Mitteln, viel Fantasie und großer Spiellaune nehmen sie den Zuschauer mit durch alle Höhen und Tiefen einer abenteuerlichen Reise. Produktion Berliner Compagnie Regie: Elke Schuster, Text: Helma Fries
Termin Di, 21.11.17, 20 Uhr
Ort Salmen, Lange Straße 52, OG
Kosten 15 Euro Ermäßigung möglich
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG und Weltladen Regentropfen, VHS OG
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Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
Ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
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Zusammenleben-Gesellschaft
Malala - Ihr Recht auf Bildung
Film und Filmgespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
Malala Yousafzai hat 2014 mit 17 Jahren den Friedensnobelpreis erhalten. Wer erinnert sich nicht an die bewegende Rede, die sie in Oslo hielt? Darin stellte sie sich gegen die radikal-islamischen Taliban und forderte mehr Rechte für pakistanische Kinder, insbesondere für Mädchen. Schon als Elfjährige beschrieb sie einen Internet-Blog gegen die Unterdrückung in ihrer Heimat Pakistan. Dies führte dazu, dass sie auf dem Weg von der Schule nach Hause durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde. Die damals 15jährige geriet in den Fokus der Taliban, weil sie sich für das Recht auf Bildung von Mädchen einsetzte. Sie hat auf wundersame Weise überlebt und ist inzwischen als Mitbegründerin des Malala Found eine global agierende Aktivistin für das Recht von Mädchen auf Bildung. Der Film ist eine Mischung aus realer Dokumentation und Spielszenen. Sein Hauptgewicht liegt auf dem Privatleben des Mädchens, seine Stärke in den Interviews , die in diesen persönlichen Begegnungen Malala auch als eine normale junge Frau zeigen. Emirate 2015, 88 Min, Regie: Davis Guggenheim
Termin Mi, 22.11.2017, 20 Uhr
Ort KiK, Weingartenstraße 34c, OG
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt OG
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Migration
Miteinander heimisch werden
Begegnungsplattform für Frauen
Frauen aus allen Himmelsrichtungen begegnen sich und lernen sich gegenseitig kennen.
Termin 24.11.17, 18 bis 22 Uhr
Ort Institut für Deutsche Sprache, Wilhelm-Bauer-Straße 16, OG
Referentinnen Regina Geppert, Claudia Roloff
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG
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Theologie-Glaube-Kirche
Worauf ich Wert lege,
... wenn ich für die Telefonseelsorge arbeite
Dialog im Kloster
Die Telefonseelsorge beantwortet täglich die Anrufe vieler verzweifelter oder Hilfe suchender Menschen, sei es am Telefon oder im Internetchat. Wie kann es gelingen, fremden Menschen weiter zu helfen trotz der Anonymität? Wie kann menschliche Nähe und Zuwendung über den Telefonhörer und den Bildschirm vermittelt werden?
Termin So, 26.11.17, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referent Elke Wahl, Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge Ortenau-Mittelbaden
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Workshop
"Männer auf der Suche" beruht auf einer anschaulichen These: Die industrielle Revolution hat die Männer ihrer Väter beraubt, mit dramatischen Folgen für ihr Seelenleben und ihre innere Reifung. Schon seit mehreren Generationen wachsen Jungen weitgehend ohne Mentoren, Initiationen und väterliche Fürsorge auf - weil Männer aus dem Sozial- und Erziehungsleben ausgeschieden sind. Die heutigen "Kinder in Männerkörpern" verbergen sich hinter einer verzweifelten "Alles klar" - Fassade - mit katastrophalen Auswirkungen auf ihre Familien, Gesundheit und Führungsqualitäten. Mittels Vortrag, Gespräch und Übungen wird angeregt, wie das Leben von Männern verändert werden kann. Das Seminar richtet sich an Männer, die darüber nachdenken, was es eigentlich bedeutet, ein Mann zu sein. Aufgezeigt werden befreiende Schritte, um Männerleben wieder lebenswert zu machen und den drei Feinden und Gefängnissen der Männer zu entkommen: Einsamkeit, zwanghaftes Wettbewerbsstreben und emotionale Scheuheit.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 50 Euro
Referent Dietmar Krieger, Atem- und Körpertherapeut
Anmeldung bis 27.11.17
 
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Film
Die Blumen von gestern
Film und Filmgespräch
Was passiert, wenn ein Nazi-Täter-Enkel und eine Nazi- Opfer-Enkelin aufeinandertreffen? Noch dazu, wenn sie in einem Auschwitz-Forschungsprojekt arbeiten? Das Leben mit der Schuld des Großvaters macht sich Totila (Lars Eidinger) sowieso nicht leicht. Dann wird ihm auch noch Zazie (Adèle Haenel) als junge französische Praktikantin zugeteilt. Diese verhält sich denkbar unkonventionell, geht mit seinem verhassten Chef Balthasar (Jan-Josef Liefers) ins Bett und betrachtet die Vergangenheit als Enkelin eines jüdischen Holocaust-Opfers. Ihre schnellen und überspitzten Dialoge lassen einem das Lachen im Hals stecken. Dabei lassen sie auf je ihre Weise frischen Wind in die Umgangsformen mit der deutschen Vergangenheit. Beide stellen sich auf ihre Weise der Frage, wie in der dritten Generation angemessen über die Shoa gesprochen werden kann. Die Idee zu diesem Film entstand, als der Regisseur Chris Kraus in den Archiven nach der SS-Vergangenheit seines eigenen Großvaters forschte - und dabei auch Nachkommen der Opfer begegnete. Deutschland 2016, 125 min, Regie: Chris Kraus, Sprache: Deutsch
Termin Mi, 29.11.17, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff
Kooperationspartner VHS OG, Katholisches Bildungszentrum
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Theologie-Glaube-Kirche
Das Leben ist ein Haferbrei
... Vorläufige reformatorische Gedanken und Predigten
Vortrag
Im Jubiläumsjahr der Reformation steht zwar das Luther- Gedenken im Mittelpunkt, aber es gab schon vor 1517 Stimmen und Stimmungen, die den Boden für die Reformation vorbereiteten. Zu den "stimmkräftigsten" zählt Johann Geiler von Kaysersberg (1445-1510), dessen Predigten im Straßburger Münster legendär sind. Markige Worte und originelle Bilder zeichneten ihn aus, so z.B. der Ausspruch "Das Leben ist ein Haferbrei, in den Gott Fliegen wirft". In manchen seiner Predigten setzte er sich sehr kritisch mit der Befindlichkeit der Kirche auseinander er war kein Reformator im engeren Sinne, er dachte und sprach aber "reformatorisch". Prof. Dr. Konrad Kunze, dessen sprach-, kultur- und kirchen- geschichtliche Vorträge und Publikationen von einem breiten Publikum geschätzt werden, lässt Leben und Wirken des Johann Geiler von Kaysersberg lebendig werden.
Termin Mi, 29.11.17, 19.30 Uhr
Gemeindehaus am Doler Platz, Lahr
Kosten 5 Euro
Referent Prof. Dr. Konrad Kunze
Kooperationspartner VHS OG, Katholisches Bildungszentrum
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Theologie-Glaube-Kirche
ein adventliches Abendseminar
Workshop
Advent - die Zeit besonderer Erwartung und so auch ein guter Zeitpunkt, der eigenen Hoffnung konkret auf die Spur zu gehen. Was es dazu braucht, dass wir die Angst überwinden und uns zur Hoffnung entschließen können - das ist der Frageblick dieses Abends im Advent. Für einen kleinen Imbiss zwischendurch ist gesorgt, bei passendem Wetter werden wir zum Teil auch draußen unterwegs sein.
Termin
Ort Tullastrasse 5b, EttenheimKosten 75 Euro
Referentin Heidi Mossbrugger-Hoffmann, Theologin, Psychotherapeutin
Anmeldung bis 30.11.17
 
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Geschichte erinnern
Umweltgeschichte(n) am Oberrhein
Vortrag und Gespräch
Umweltprobleme sind nichts Neues: Probleme durch den mittelalterlichen Erzabbau im Schwarzwald, extreme Abholzung oder Pläne zur Sprengung des Rheinfalls aus dem Jahr 1662 sind heute weitgehend aus dem Bewusstsein verschwunden. Doch viele erinnern sich noch an die erfolgreiche Bauplatzbesetzung gegen ein AKW im Wyhler Wald und gegen das Bleichemiewerk in Marckolsheim. Andere regionale und überregionale Probleme beschäftigen uns noch heute: Das AKW Fessenheim, Flächenfraß durch Siedlungsbau, Gewerbegebiete und Straßenbau, Klimawandel, Artenschwund und vieles mehr.BUND-Geschäftsführer Axel Mayer gibt in seinem Vortrag mit vielen Bildern einen kurzen, pointierten Überblick über Umweltgeschichte am Oberrhein. Er verdeutlicht, was wir aus den Erfolgen und auch den Niederlagen der Umwelt- und Naturschutzbewegung lernen können, und dass es sich lohnt, sich weiter zu engagieren.
Termin Do, 30.11.17, 19.30 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 Euro
Referent Axel Mayer, Geschäftsverbund BUND südlicher Oberrhein
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, BUND
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Theologie-Glaube-Kirche
Ein Jahr im Tempel der 10000 Segnungen
Vortrag und Gespräch

Pfarrer Tobias Eckerter aus Auenheim verbrachte ein Jahr in einem der imposantesten Zen-Klöster und Ausbildungsstätten der altehrwürdigen Kaiserstadt Japans, Kyoto: dem Manpukuji (auf deutsch: Tempel der 10000 Segnungen). Dort unterzog er sich dem rigorosen Training für Novizen und teilte mit den jungen Priestern ihren Alltag. Er berichtet mit authentischen Bildern und Gegenständen vom Leben der japanischen Zen-Mönche in der Obaku-Linie.
Termin Do, 30.11.17, 20 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referent Tobias Eckerter, Pfarrer
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Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17 ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Do, 30.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Lahr
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Zusammenleben-Gesellschaft
Begegnungsangebot

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken. Auf diese Weise bringen wir Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt und erzählen uns gegenseitig unsere Geschichten.
In Offenburg kochen Frauen miteinander,
in Lahr Frauen und Männer.
Termin
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Kosten je Kurs 10 Euro, Leistungsempfänger kostenlos
Referentinnen Silvia Boniface, Katharina Lindner, geflüchtete Köchinnen
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
 
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