Programm
Familie und Beziehung stärken
Die Willensbildung im Kleinkindalter
Vortrag und Gespräch
Zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr entwickeln Kinder Gefühle von Macht, Stärke und Überlegenheit. In der "Phase der Willensbildung" sagen sie häufig "Nein!" und "Ich will nicht", provozieren scheinbar ihre Eltern durch ihre demonstrative Eigenständigkeit und bringen sie nicht selten an den Rand der Hilflosigkeit oder Ohnmacht.
Manchmal kommt es auch zu Machtkämpfen. Entwicklungspsychologisch gesehen laufen zwei lebenswichtige Projekte ab. Einerseits befreien sich die Kleinkinder aus der vollkommenen Abhängigkeit von Eltern und anderen Bezugspersonen und werden selbstständig. Andererseits finden sie langsam zu ihrer eigenen Persönlichkeit.
An diesem Abend geht es darum die Phase der Willensbildung im Kleinkindalter als wichtigen, persönlichen Entwicklungsschritt zu betrachten, ihn als Lernprozess anzunehmen, dem wir mit Rückhalt, Engagement, Interesse und Sinn für die ganz spezielle Persönlichkeit des Kindes begegnen.
Termin Di, 06.11.18, 19 bis 21 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kindergarten "Haus der Sonnenkinder", Weingartenstr. 36, Offenburg
Kosten 5 Euro
Referentin Gertrud Brühl, Erzieherin; Syst. Paar- und Familientherapeutin; Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPG)
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Frantz
Film und Filmgespräch
Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg in einer deutschen Kleinstadt. Die junge Anna geht täglich zum Grab ihres Verlobten Frantz, der in Frankreich gefallen ist. Eines Tages trifft sie dort auf Adrien, einen Franzosen, der ebenfalls Blumen am Grab seines deutschen Freundes niederlegt. Allmählich, verbunden durch ihre Trauer, nähern die Beiden sich an. Je intimer das Verhältnis zwischen Adrien und Anna wird, desto offensichtlicher wird auch die Erkenntnis, dass Adrien ein dunkles Geheimnis hütet. 100 Jahre nach Ende des Krieges zeichnet François Ozon mit seinem Drama in stilvollen, schwarzweißen Bildern das Leben in der Nachkriegszeit auf deutscher und französischer Seite und damit auch die verheerenden Konsequenzen, die der Krieg für die menschliche Seele und das Zusammenleben hat.
D/F 2016, 113 Min, Regie: Francois Ozon.
Termin Mi, 07.11.18, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, VHS OG
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Genug für alle? - Lösungen für Naturschutz und Welternährung
Vortrag und Gespräch

Welternährung und Biologische Vielfalt "zwei große Krisenthemen treffen aufeinander, wenn es um die Frage geht, ob es möglich ist, die 9,7 Milliarden Menschen zu ernähren, die für 2050 prognostizier t werden, und gleichzeitig die Naturzerstörung aufzuhalten. Drohen eine große Hungerskatastrophe oder der globale Kahlschlag oder gar beides? Auf globaler Ebene gibt es zwei widerstreitende Konzepte, die jeweils für sich in Anspruch nehmen, diesen Konflikt lösen zu können. Dr. Peter Clausing stellt beide Konzepte vor und begründet, warum er das eine für tragfähig hält und das andere nicht.
Termin Do, 08.11.2018, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
Referent Dr. Peter Clausing, Toxikologe, Autor des Buches "Die grüne Matrix"
Kooperationspartner BUND Ortenau, BUO, Weltladen, Katholisches Bildungszentrum, SoLaVie
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Regelmäßge Angebote
Cafe International
Sich begegnen und kennenlernen, dazu ist das Café international eine wunderbare Gelegenheit. Hier treffen sich Menschen, die erst vor kurzem oder schon vor längerem nach Offenburg gekommen sind und solche, die Menschen mit anderen Sprachen oder Kulturen treffen wollen, ohne selbst auf Reisen zu gehen. Und irgendwie klappt die Verständigung ja doch! Nebenbei gibt es Unterstützung für die, die es brauchen: beim Einleben in Offenburg, auf der Suche nach dem Lebensnotwendigen und dem, was das Leben leichter macht - oder einfach eine Antwort auf die Frage: warum ist das bei euch so? Und schon sind die Fremden nicht mehr fremd, vielleicht trifft man sich ja nächstes Mal wieder?
Wer gern im Team mitmachen will, kann sich bei den Ehrenamtlichen melden. Aber auch einfach Kaffee trinken und Kuchen essen und mit anderen ins Gespräch kommen ist eine gute Idee. Und manchmal gibt es auch ein besonderes Programm mit Musik oder gemeinsamen Spielen. Lassen Sie sich überraschen!
Termin Do, 20.09., 11.10., 25.10., 08.11., 29.11., 13.12.
2019: Do, 17.01., 14.02, 28.02., 21.03., 11.04., 06.06., 04.07., 18.07., 12.09., 10.10., 24.10., 14.11., 28.11., 12.12., jeweils 17 bis 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
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Energie und Kreativität ausleben
Aus der Reihe tanzen - in Raum und Zeit
Tanzwerkstatt
Warm werden mit dem eigenen Körper, mit Hilfe von Wahrnehmungsübungen und zeitgenössischen Tanztechniken. Wir lernen Improvisationsstrukturen kennen: Ausprobieren, Experimentieren und dabei sich selbst und die Anderen wahrnehmen, Hemmendes abschütteln, der Umgebung und den Anderen spielerisch begegnen … bis Bewegungssequenzen entstehen und wir aus dem, was da ist, eine Choreographie gestalten, eine neue Schöpfung!
Termin Sa, 10.11.2018, 10 bis 17 Uhr inkl. Mittagspause
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 80 Euro
Referentin Petra Stransky, Tänzerin, Choreografin, Musik- und Tanzpädagogin, Logopädin
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Energie und Kreativität ausleben
Seminar
Es gibt kaum etwas Spannenderes als die eigenen Träume. Unser nächtliches „Heimkino" läuft während unseres Schlafes auf Hochtouren, egal ob wir uns daran erinnern oder nicht. Im Schlaf ist unser rationales Tagesbewusstsein ausgeschaltet. In diesem Zustand ohne Kontrolle kommen wir über die Träume mit einem anderen Teil unserer Wirklichkeit in Kontakt. Siegmund Freud verstand sie als den Königsweg zur Selbstfindung und Selbsterkenntnis.
Dieses Seminar möchte das Interesse an unserer ureigenen Seelensprache wecken und kann als ein erster Versuch verstanden werden, Träume für Bewusstwerdung, Entscheidungen und Entwicklungen zu nutzen.
Es möchte Mut machen, sich in eine uns zunächst fremd und oft verrückt erscheinende Welt zu begeben. Selbst Alb- und Angstträume können durch bewusstes Umgehen mit ihnen verwandelt werden und zu Erleichterung und Lösungen führen. Die Teilnehmer*innen bekommen Tipps, wie sie ihre Träume besser verstehen können, ebenso wie sie sich besser an sie erinnern. Es besteht Gelegenheit, eigene Träume zu erzählen und zu erfragen, was sie schon immer über Träume wissen wollten.
Termin
Ort Gemeindehaus, Johannesweg 11, OG-Weier
Referentin Agneta Fürstenberg, Physiotherapeutin und Traumberaterin
Anmeldung bis 12.11.18
 
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Israel und Palästina - (K)eine Chance für den Frieden?
Reisebericht und Gespräch

Auf seiner Reise nach Israel und Palästina iin diesem Frühjahr mit dem Forum FriedensEthik führte Peter-Michael Kuhn viele Gespräche mit Betroffenen des Konfliktes auf beiden Seiten und auch mit Vertretern von NichtRegierungsOrganisationen. Er erinnert an die leidvollen Erfahrungen der Palästinenserinnen und Palästinenser fragt nach unserer Verantwortung als Christ*innen und Deutsche.
Termin Di, 13.11.18, 19 bis 21 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 Euro
Referent Peter-Michael Kuhn, Pax Christi
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Kirche und Glaube ergründen
Tiere essen oder Tiere streicheln?
Vortrag und Gespräch
Nutztiere oder Haustiere? Wie entscheiden wir, welche Tiere wir streicheln und welche wir essen? Und aus welchem Grund streicheln wir die einen und quälen die anderen?
Mit einem bilderreichen Vortrag versuchen wir, darauf christliche Antworten zu finden. Denn die Zeit drängt: Das Wohl von Mensch und Tier ist in Gottes Schöpfung untrennbar verbunden.
Termin Mi, 14.11.18, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referent Miriam Waldmann, Pfarrerin und Grüne Stadträtin
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Der Imker
Film und Filmgespräch


Ibrahim Gezer hat alles verloren. Er wird aus der Gemeinschaft seines kurdischen Bergdorfs von der türkischen Armee vertrieben, verliert seine Bienenvölker, seine Lebensgrundlage, seine Familie. Was ihm bleibt, ist die Liebe zu den Bienen, die Verbindung zur Natur und ein unerschütterliches Vertrauen in den Menschen. In der Schweiz, seiner neuen Asylheimat, wird er vom Räderwerk der Bürokratie erfasst, in eine winzige Stadtwohnung einquartiert und dem Montageband einer Behindertenwerkstadt zugeteilt. Doch trotz schwerer Schicksalsschläge bewahrt sich Ibrahim sein Vertrauen in die Menschen und findet nach und nach wieder zu seiner Leidenschaft, den Bienen, zurück.
Schweiz 2013, 107 Min., Regie: Mano Khalil
Termin Do, 15.11.18, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
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Kirche und Glaube ergründen
Ökumenischer Grundkurs Bibel 2018-2019
Jahreskurs zur Einführung in Texte, Methoden und Themen der Bibel und der Bibellektüre.
Es ist schon etwas Besonderes: Menschen versammeln sich um ein Buch, lesen darin, diskutieren darüber, streiten sich, gehen weg und kommen doch immer wieder zu diesem Buch zurück. Und das schon sehr, sehr lange.
Europäische Kultur lebt von Anspielungen auf dieses Buch. Ob fromm oder nicht, die Bibel ist Teil dieser Identität. Für viele bedeutet die Bibel aber mehr als die Möglichkeit, Bildmotive in der Kunsthalle zu erkennen. Die Bibel ist mehr als eine Schatzkiste alter, wertvoller Texte. Ihre Figuren werden uns vertraut, begleiten uns häufig ein Leben lang. Wir lesen Geschichten, in denen wir uns wiedererkennen - mit allem, was das Menschsein großartig und gleichzeitig furchtbar macht: Vertrauen, Hass, Wut, Großzügigkeit und Eifersucht, große Visionen und kleinkarierte Angst. Geschichten, die uns Mut machen, provozieren und zum Nachdenken bringen. Propheten und Briefe rütteln an unserem oft bequemen Selbstverständnis und sprechen uns gerade dann Trost und Vergebung zu, wenn der Weg nicht weiterzugehen scheint. Psalmen geben uns Sprache geben, um unser Leben im Gebet vor Gott zu bringen.
In allen Erzählungen, Briefen, und Gedichten scheint immer wieder eine Ahnung auf von Gottes Geschichte mit uns, seinem Zuspruch und Anspruch an unser Leben. Wo wir mit den biblischen Texten ringen, ringen wir mit uns selbst und mit Gott. Unser Leben wird reich durch die Gespräche über Gott und die Welt, die hier angestossen werden.
In diesem ganzjährigen Bibelkurs tauchen Sie mit anderen, die Ihr Interesse teilen, in diese Welt ein. An zwei Wochenenden und drei Thementagen lernen Sie unter fachkundiger Leitung mit- und voneinander. Sie beschäftigen Sie sich mit zentralen biblischen Themen und erleben eine Vielfalt an Zugängen zur Bibellektüre. Die bewußt ökumenische Ausrichtung des Kurses bildet einen weiten Rahmen für Ihre ganz persönlichen Erkenntnisse. Vorwissen ist nicht erforderlich.
"Erzählt von den Wundertaten Gottes!" heißt es in Psalm 105,1. Bleiben die Buchdeckel zu, ist die Bibel nur Tinte auf Papier. Wenn wir aber Leserinnen und Leser dieser Texte werden, wer weiß, welche Abenteuer im Wort auf uns warten?
Termin Fr 16.11. 18 Uhr bis Sa 17.11. 16 Uhr
Sa 02.03.19, 9 bis 17 Uhr Sa 06.07.19, 9 bis 17 Uhr
Sa 14.09.19, 9 bis 17 Uhr
Sa 12.10.19, 18 Uhr bis Sa 13.10.19 16 Uhr
Ort Bildungshaus, Martin-Luther-Straße 14, Mosbach-Neckarelz
Kosten 250 Euro
ReferentIn Dr. Silvia Becker-Spörl, Institut für katholische Theologie, Pädagogische Hochschule, Karlsruhe
Pfarrerin Heike Kuhn, Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung Odenwald-Tauber
Pastoralreferent Dr. Pascal Schmitt, Referat theologische Weiterbildung im IPB und Diözesanleiter des Kath. Bibelwerks e.V. in der Erzdiözese Freiburg
Pfarrer Dr. Joachim Vette, Evangelischer Leiter, ökumenisches Bildungszentrum sanctclara, Mannheim Kooperationspartner Landesstelle für Erwachsenen- und Familienbildung der Evangelischen Landeskirche in Baden, Bildungswerk der Erzdiözese Freiburg und Institut für Pastorale Bildung (IPB) Freiburg
Anmeldung: Landesstelle für Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Baden 0721 9175-340, eeb-baden@ekiba.de
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Ich habe eine Stimme
Miteinander heimisch werden Ob Offenburgerinnen, Zugezogene, Migrantinnen oder Flüchtlingsfrauen, ob aus dem Norden, Osten, Westen oder Süden, ob innerhalb oder ausserhalb von Deutschland – wir wollen uns kennenlernen und austauschen rund um das Motto: "Ich habe eine Stimme".
Dolmetscherinnen in verschiedenen Sprachen werden da sein. Kennenlernen, sich informieren, vernetzen, gemeinsam Ideen entwickeln, sich einmischen und dabei Spaß haben, das ist fester Bestandteil von Frauen in Offenburg.
Termin Fr, 16.11.18, 18 bis 22 Uhr
Ort Institut für Deutsche Sprache, Villa Bauer, OG
Referentinnen Regina Wolf, Regina Geppert, Claudia Roloff Kooperationspartner Frauennetzwerk OG, Integrationsmanagement OG, IDS
Anmeldung zur Veranstaltung und zur Kinderbetreuung über die Gleichstellungsstelle unter: simone.oehler@offenburg.de oder 0781 82-2537
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Kirche und Glaube ergründen
Theologischer Gesprächskreis
In einer ökumenischen Gruppe wagen wir uns an biblische und theologische Texte, die wir allein nicht lesen oder verstehen würden. Dabei schauen wir, ob historisch-kritische Methoden der Bibelforschung hilfreich sind und was uns persönlich bewegt. Und was wir immer schon mal fragen wollten...: So kommen wir den Texten und ihrer Wirkungsgeschichte näher und sammeln Impulse für uns und unsere heutige Welt. Als nächstes planen wir, Psalmen zu lesen, besonders die Pilgerpsalmen (Ps 120 bis 134) - später die Evangelien im Vergleich miteinander. Herzliche Einladung an alle, die ihre Fragen stellen wollen.
Termin
Referenten Gerhard Bernauer, Clemens Bühler, Claudia Roloff
Anmeldung bitte bei EEB: 0781 24018, eeb.ortenau@kbz.ekiba.de
 
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Heimatküche
Begegnung beim Kochen und Essen

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". Miteinander entwickeln wir ein neues Heimatgefühl oder finden ein altes wieder. Unser Rezept: bruzzeln, braten, backen, kochen und schlemmen. Menschen, die aus verschiedenen "Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". Miteinander entwickeln wir ein neues Heimatgefühl oder finden ein altes wieder. Unser Rezept: bruzzeln, braten, backen, kochen und schlemmen. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und geniessen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann Neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken.
Termin Offenburg Fr, 05.10., 16.11., 21.12.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referentinnen Isabel Kimmer, Hilda Furtwängler und Newcomerinnen
Termin Lahr Fr, 21.09., 16.11.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Referentinnen Inese Freija-Neimane, Silvia Boniface und Newcomer
Kosten je Kurs 10 Euro, Leistungsempfänger kostenlos
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Rüstungsexporte aus Deutschland - Konversion als Schritt auf dem Weg zum Frieden
Vortrag und Gespräch
Deutschland ist weiterhin an vorderster Front in den bewaffneten Konflikten als weltweiter Rüstungsexporteur beteiligt. Rüstungsexporte befeuern Konflikte und produzieren Fluchtursachen. Mehrere Waffenschmiede befinden sich in Baden- Württemberg, so daß viele Menschen vom Export von Waffen auch in Kriegs- und Krisenregionen leben. Der Export von Waffen allerdings schafft weltweit Leiden. Die Umwandlung von Rüstungsgütern in intelligente zivile Güter hat daher nicht nur friedenspolitische Aspekte, sondern tangiert auch die Struktur und Industriepolitik des Landes Baden-Württemberg.
Wie kann eine solche Konversion geschehen? Welche Beispiele gibt es dafür, statt Rüstungsgütern Lebensgüter herzustellen? Wie können wir als Bürgerinnen und Bürger oder als Kirchen auf solche Prozesse Einfluß nehmen?
Die Evangelische Landeskirche in Baden versteht sich als "Kirche des gerechten Friedens" und übt sich in "aktiver Gewaltfreiheit." Daher auch das starke kirchliche Engagement gegen Kriegswaffenexporte, bei dem immer auch die Stimmen der Menschen in den Partnerkirchen in Übersee gehört werden.
Termin Di, 20.11.18, 19.30- 21 Uhr
Ort Gemeindehaus, Hölderlinstraße 5, OG
Kosten Spenden erbeten
Referent Kiflemariam Gebrewold, Referent für Friedensethik und Rüstungsexportfragen der Evangelische Landeskirche in Baden
Kooperationspartner Forum Ethik der Auferstehungsgemeinde und ökumenischer Arbeitskreis Asyl e.V. Offenburg
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Kirche und Glaube ergründen
Worauf ich Wert lege beim Thema Tod und Sterben
Dialog im Kloster
Wie gehen wir mit Tod und Sterben um - als Einzelne und als Gesellschaft? Ist das Thema "Sterben und Tod" wieder mehr im Leben der Menschen angekommen? Und welchen Beitrag leistet dazu die Hospizarbeit? Helmut Ellensohn beschäftigt sich in verschiedenen pastoralen Arbeitsfeldern seit Jahrzehnten mit Trauer und leitet seit 2 Jahren den Hospizverein Offenburg.
Termin So, 25.11.18, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster unserer lieben Frau, Lange Str. 9, OG
Referent Helmut Ellensohn, Pastoralreferent, Vorsitzender des Hospitzvereins OG
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Kriegsdenkmäler in der Ortenau Steine der Vergangenheit
Vortrag
Sie standen in fast jedem Dorf und in jeder Stadt: Die "Ehrenmäler" aus dem Ersten Weltkrieg, zum Teil erweitert um die Namenslisten der im Zweiten Weltkrieg getöteten Soldaten, teilweise um neue Denkmäler für die Toten des Zweiten Weltkriegs ergänzt. Standen sie bei ihrer Errichtung meist in der Ortsmitte, wurden sie oft im Laufe der Zeit verlegt, wenn nicht gar abgerissen. Fährt man heute durch die Orte, muss der Interessierte schon nach diesen Denkmälern Ausschau halten.
Katherine Quinlan-Flatter erkundet ihre Wahlheimat Baden schon seit vielen Jahren, auch auf der Suche nach diesen Denkmälern und hat sie fotografiert. In ihrem Vortrag zeigt sie eine Auswahl dieser Denkmäler im Bild und berichtet über den Künstler oder die Entstehungsgeschichte. Auch geht sie der Frage nach, welche Bedeutung diese Denkmäler für uns heute haben und vergleicht diese mit dem Hintergrund, als diese errichtet wurden.
Der fotografische Streifzug durch die Ortenau bringt sicherlich auch Kennern der Gegend neue Eindrücke und bietet Hintergründe zur Geschichte dieses Raumes.

Vortrag in der Offenburger Veranstaltungsreihe "100 Jahre Ende Erster Weltkrieg - Weimarer Republik – Frauenwahlrecht".
Termin Di, 27.11.18, 19 bis 21 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum Offenburg, Straßburger Str. 39, OG
Kosten 5 Euro
Referentin Katherine Quinlan-Flatter
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG, Stadt OG und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
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Ausblick
JAM-Time

Bereits seit Anfang des Jahres laden Simone Müller und weitere Künstler der Smyle Art Lounge in Lahr zum monatlichen "Jammen" ein. Im Rahmen der Projektreihe "Musik verbindet Kulturen" kooperieren die Ev. Erwachsenenbildung Ortenau und die Künstlergruppe miteinander, um Menschen mit und ohne Fluchterfahrung bei dieser musikalischen Zusammenkunft in Verbindung zu bringen. Menschen aller Kulturen, die Lust haben, durch die Musik mit anderen in Kontakt zu treten, sind zu diesen Events herzlich eingeladen! Gemeinsam wird nach Herzenslust improvisiert und gejammt. Gerne können eigene Instrumente mitgebracht werden, aber "einfach-so-Gäste" sind genauso willkommen!
Termin Fr, 19 Uhr am 01.09., 06.10., 03.11
Ort Smyle Art Lounge, Industriehof 10/1, 77933 Lahr
Leiterin Simone Müller und Musiker
Kooperationspartner Smyle Art Lounge Lahr
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