Programm
Regelmäßige Angebote

Bereits seit Anfang des Jahres laden Simone Müller und weitere Künstler der Smyle Art Lounge in Lahr zum monatlichen "Jammen" ein. Im Rahmen der Projektreihe "Musik verbindet Kulturen" kooperieren die Evang. Erwachsenenbildung Ortenau und die Künstlergruppe miteinander, um Menschen mit und ohne Fluchterfahrung bei dieser musikalischen Zusammenkuft in Verbindung zu bringen. Menschen aller Kulturen, die Lust haben, durch die Musik mit anderen in Kontakt zu treten, sind zu diesen Events herzlich eingeladen! Gemeinsam wird nach Herzenslust Improvisiert und Gejammt. Gerne können eigene Instrumente mitgebracht werden, aber "einfach-so-Gäste" sind genauso willkommen!
Termin
Ort Smyle Art Lounge, Industriehof 10/1, 77933 Lahr
Leitung Simone Müller und Musiker
Kooperationspartner Smyle Art Lounge Lahr
 
Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Kurs
Ein Yoga-Kurs für Männer und Frauen ab ca. 60 Jahren, die sich geistig und körperlich noch beweglich fühlen, aber gerne altersgemäß Yoga üben möchten. Es werden grundlegende Techniken des Yogas (Körperhaltungen, Atemführung, Entspannungstechniken, Yogaphilosophie etc.) erfahren und an die Möglichkeiten der Teilnehmer angepasst, evtl. auch unter Einsatz von technischen Hilfsmitteln, die die Yoga-Haltungen unterstützen. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind und unterstütze Sie gerne dabei Ihren Körper und Ihren Geist beweglich zu halten!
Termin
Ort Yogazentrum Shakti, Grimmelshausenstraße 23, OG
Kosten 50 Euro
Referentin Barbara Benz, Yogalehrerin
Anmeldung bis 08.09.
 
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Kurs

Die frühen Morgenstunden bieten einen ganz besonderen Rahmen, um den Körper und die Gedanken bewusst auf den Tag vorzubereiten: mit achtsamen Yoga-Haltungen (für die keinerlei Vorkenntnisse erforderlich sind), sanften Dehnungen, bewusster Atemführung, einer kleinen Entspannung und stillem Wahrnehmen in der Meditation, mit dem Ziel die im Kurs erlernte Achtsamkeit in den Tag mitzunehmen.
Termin
Ort Yogazentrum Shakti, Grimmelshausenstraße 23, OG
Kosten 50 Euro
Referentin Barbara Benz, Yogalehrerin
Anmeldung bis 08.09.
 
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Eutonie-Kurs nach Gerda Alexander
In einem Gebet heißt es: "Herr, segne unser Tun und Lassen". Haben wir jemals darüber nachgedacht, dass Gott auch unser Lassen segnen könnte? Die Eutoniearbeit geht auf den Wechsel zwischen achtsamem Tun und Loslassen ein und macht erfahrbar, wie sich eine Situation, die nur vom Tun geprägt ist, in eine Situation der Ruhe wandeln kann. Auf dem Foto sind unterschiedliche Übungsmaterialien zu sehen, die in der Eutoniearbeit Anwendung finden. Welche Herausforderung kann es bedeuten, auf einem großen Rundholz zu balancieren, oder verspannter Rückenmuskulatur ein festes oder weiches Material als Unterlage anzubieten, um so Druck auf das Fasziengewebe von Haut, Muskulatur und Knochen auszuüben? Geübt wird mit geschlossenen Augen, um in Ruhe Veränderungen der Körperspannung wahrnehmen zu können. Die Grundthemen und Übungsprinzipien der Eutonie werden praktisch vermittelt und durch theoretisches Wissen ergänzt. Das Ziel der Eutoniearbeit nach Gerda Alexander ist die achtsame Wahrnehmung des Körpers mit seinen Funk- tionen und Gefühlen und seiner Beziehung zur Außenwelt. Gesundheit im Sinne der Eutonie bedeutet, Verantwortung sich selbst und anderen gegenüber zu übernehmen.
Termin
Ort Praxis Ritter, Schwarzwaldstr. 58A, OG
Kosten 70 Euro
Referentin Christel Schwiegershausen, Eutoniepädagogin
Anmeldung bis 12.09.17
 
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Geschichte erinnern
Sarrebourg
Exkursion
Sarrebourg ist ein Städtchen in Lothringen, das in der Franziskanerkapelle, der Chapelle des Cordeliers aus dem 13. Jahrhundert, ein bedeutsames Kunstwerk aus dem 20. Jahrhundert birgt: die Glasfenster, die Marc Chagall entworfen hat, darunter ein Fenster von 12 m Höhe mit dem Titel "Der Frieden". Im benachbarten Heimatmuseum wird das von Chagall illustrierte Werk "Die Bibel" ausgestellt. Wir werden beide Ausstellungen besichtigen und den Ausflug mit einer sonntäglichen Abendandacht abschließen.
Termin So, 17.09.17, ganztägig
Ort Treffpunkt Sportplatz, OG-Weier
Kosten 35 Euro für Busfahrt, Eintritt und Führung
Referentin Jutta Wellhöner, Dekanin
Anmeldung bis 12.09. bei Matthäusgemeinde OG, 0781 57840
Kooperationspartner Förderverein Matthäusgemeinde OG
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Film
Deportation Class
Film und Filmgespräch
Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? DEPORTATION CLASS beschreibt umfassend diese staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Erstmals hatten die Regisseure die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt. Regie Carsten Rau, Hauke Wendler 85 Minuten, 2017
Termin Do, 14.09.17, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Kooperationspartner Ökumenischer Arbeitskreis Asyl OG
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Geschichte erinnern
Annäherungen an Luther
Vortrag und Gespräch
Ein Steinwurf kann eine Lawine auslösen, ein Rinnsal letztlich zu einem Dammbruch führen. Nichts Derartiges hatte Dr. Martin Luther im Sinn, als er am 31. Oktober 1517 mit 95 Sätzen auf einem Plakat zu einer akademischen Diskussion aufrief, die berühmten "Thesen””. Als Beichtpriester bekam Luther erhebliche Probleme mit Menschen, die sich durch gekaufte Papiere um die ordentlichen kirchlichen Bußübungen herumdrücken wollten. Als Theologieprofessor wollte er die noch nicht lehramtlich entschiedene Frage der Ablässe geklärt bekommen. Als Bettelmönch verstand er jedoch nichts von kirchlicher Macht- und Prunksucht, die geldgierig machte. Weil sein Begehren an kaiserlicher und kirchlicher Gewalt abprallte, wurde Luther zum Urheber der Reformation, die Streit, Spaltungen und Blutvergießen verursachte, jedoch auch die Erneuerung der Kirche in Gang setzte.
Termin Di, 19.09.17, 19.30 Uhr
Ort Auferstehungsgemeinde, Hölderlinstr. 3, OG
Referenten Gerhard Bernauer, Kath. Pfr. i.R. und Wilfried Renner, Evang. Pfr. i.R.
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Zusammenleben-Gesellschaft
Begegnungsangebot

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken. Auf diese Weise bringen wir Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt und erzählen uns gegenseitig unsere Geschichten.
In Offenburg kochen Frauen miteinander,
in Lahr Frauen und Männer.
Termin
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Kosten je Kurs 10 Euro, Leistungsempfänger kostenlos
Referentinnen Silvia Boniface, Katharina Lindner, geflüchtete Köchinnen
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
 
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Unterwegs sein
Exkursion in den Nationalpark Schwarzwald
Der erste Nationalpark in Baden-Württemberg erfreut sich inzwischen steigender Beliebtheit und lockt Besucher *innen von Nah und Fern an. Gleichzeitig ist vielen noch nicht bewusst, was eigentlich einen Nationalpark von anderen Schutzgebieten unterscheidet, welche Veränderungen die Einrichtung eines solchen Parks mit sich gebracht hat und welche Vorteile für die Natur daraus resultieren. Bei dieser Führung zum Bannwald "Wilder See", dem ältesten Bannwald des Landes, lässt sich bereits heute erleben, wie der Nationalpark Schwarzwald sich weiter entwickeln könnte und wie es sich anfühlt, darin unterwegs zu sein.
Termin
Ort Treffpunkt Nationalparkzentrum Ruhestein
Kosten 5 Euro exklusive Einkehr
Referent Walter Trefz, Förster i.R.
Anmeldung bis 20.09.17
Kooperationspartner BUND Ortenau, BUO, Katholisches Bildungszentrum und VHS OG
 
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Film
Vaya con Dios - und führe uns in Versuchung
Film und Filmgespräch
Wie ist es, aus der Abgeschiedenheit eines einsamen halbverfallenen Klosters aufzubrechen und zum ersten Mal mit der modernen Welt Kontakt aufzunehmen?
Arbo (Daniel Brühl), Benno (Michael Gwisdek) und Tassilo (Matthias Brenner) müssen sich diesen Erfahrungen stellen, nachdem ihr Kloster pleite ist. Sie machen sich auf den Weg nach Italien. Dort soll es Ordensbrüder geben, die ebenfalls ihre eigentümliche Weise des liturgischen Gesangs pflegen. Dieser Gesang ist das Einzige, was ihnen aus ihrem bisherigen Leben bleibt, außer dem alten Buch mit der Ordensregel, die von der katholischen Kirche verworfen wurde. Im Jesuitenkonvent in Karlsruhe spitzt sich die Lage zu und jeder von ihnen muss sich ob der vielen Möglichkeiten eines Lebens in der Moderne entscheiden. Das ist dadurch erschwert, dass andere es auf ihr Buch mit der Ordensregel abgesehen haben. Schließlich schöpfen sie beim Singen des Chorals "Wer nur den lieben Gott lässt walten" neuen Mut.
Deutschland 2002, 103 min, Regie: Zoltan Spirandelli, Sprache: Deutsch
Termin Mi, 20.09.17, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg Str 2, OG
Kosten 5 Euro
Referentin Claudia Roloff
Kooperationspartner Kath. Bildungszentrum, VHS OG
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Theologie-Glaube-Kirche
Bibeldinner Theater meets gutes Essen!
Theatergruppe
Haben Sie Lust auf einen kulinarischen Abend der besonderen Art?
Erster Gang: Wachteln und Manna (4. Mose 11)
Zweiter Gang: Rote Linsen gegen Segen (1. Mose 27)
Dritter Gang: Fast nichts oder Alles in Hülle und Fülle (Markus 6,30-44)

Als Laienspielgruppe setzen wir uns mit dem Thema Essen in seiner nährenden und symbolischen Bedeutung auseinander. Die Grundlage dafür ist eine Geschichte aus der Bibel, die von den Teilnehmer*innen, Pfarrerin Stefanie Busch und der Theaterpädagogin Anika Wagner gemeinsam ausgesucht wird. In regelmäßigen Proben erarbeiten die Spieler*innen ein auf heutige Fragestellungen hin aktualisiertes szenisches Spiel zu dieser Geschichte. Im Frühling 2018 wird dieses Spiel dann in ein mehrgängiges Menü, dem Bibeldinner, eingebunden und in Kirchengemeinden zur Aufführung gebracht. Wir freuen uns auf eine bunt gemischte Gruppe und laden alle Interessierten ein, ohne und mit Schauspielvorkenntnissen!
Termin Auftaktworkshop am Fr, 06.10.17, 17 bis 21 Uhr und Sa, 07.10.17, 10 bis 17 Uhr
Ort Gemeindesaal, Markusweg 1, Kehl-Goldscheuer
Anmeldung bis 22.09.17 ev.pfarramt.goldscheuer@t-online.de oder 07854 7576
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Film
Hinter den Wolken
Film und Filmgespräch
Alte Liebe, neues Glück - das widerfährt Emma kurz nach dem Tod ihres Mannes Frederik. Bei seiner Beerdigung taucht nach 50 Jahren wieder Gerard auf, der damals beim Buhlen um sie gegen Frederik den Kürzeren gezogen hatte. Doch so frisch verwitwet sich wieder auf einen Mann einlassen - wie geht das? Andererseits werden beide nicht mehr jünger und sind sich bewusst, wie begrenzt ihre restliche Lebenszeit ist. Wie geht Emma diesen Weg zwischen Trauer und Neuanfang, Konvention und Spontaneität?
Termin Mi, 27.09.17, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Referentinnen Angelika Perlet, Charlotte Degen
Kooperationspartner Seniorenbüro OG
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Film
Was ich dich schon immer mal fragen wollte. . . .
. . Religionen, Kulturen und Weltanschauungen im Gespräch
Begegnungscafé
Bist du immer pünktlich? Wie bindest du dein Kopftuch? Was feiert ihr beim Opferfest? Warum schmückt ihr im Winter alles mit Engeln und Sternen? Wir führen miteinander offene Gespräche und lernen uns gegenseitig kennen als Menschen, die Erfahrungen mit verschiedenen Religionen und Kulturen machen - hierzu laden wir Sie bei Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel herzlich ein und freuen uns auf Ihre Fragen und Antworten, kommen Sie dazu und machen Sie mit! Wir werden mit Frauen aus den muslimischen und christlichen Gemeinden bereit sein, auf Ihre Fragen einzugehen.
Termin Do, 28.09.17, 16 bis 18 Uhr
Ort Marktplatz Kehl
Kooperationspartner Arbeitsgruppe Kooperation Familienbildung Kehl
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Geschichte erinnern
Der jüdische Friedhof in Schmieheim
Friedhofsführung
Bei einem Gang über den jüdischen Friedhof in Schmieheim lässt sich die wechselhafte Geschichte der Juden in der Ortenau ablesen. Er ist die größte jüdische Begräbnisstätte in Südbaden und birgt etwa 2500 Gräber und wurde von den jüdischen Gemeinden der Region (Altdorf, Ettenheim, Friesenheim, Kippenheim, Lahr, Nonnenweier (bis 1880), Orschweier, Rust und Schmieheim) gemeinsam getragen. Er wurde 1682 angelegt, als sich die ersten jüdischen Familien nach den Vertreibungen im Mittelalter wieder in der Region niederlassen durften. Der älteste bekannte Grabstein stammt aus dem Jahr 1701. Er trägt, wie die anderen Grabmale aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert, nur hebräische Schriftzeichen, während die Steine aus der Zeit nach etwa 1850 auf der vorderen Seite hebräische und auf der Rückseite lateinische Buchstaben zeigen. Etliche Gräber aus dem 20. Jahrhundert sind von christlichen Gräbern nicht zu unterscheiden und spiegeln den Assimilationswillen der Juden in die Mehrheitsgesellschaft. Von Bedeutung sind die verschiedenen, in Stein gehauenen Symbole, von denen sich etliche auf den Grabsteinen des Schmieheimer Friedhofes finden lassen.
Termin Do, 28.09.17, 18 Uhr
Treffpunkt Parkplatz beim Friedhof an der Straße von Schmieheim nach Wallburg.
Männer müssen eine Kopfbedeckung tragen, gutes Schuhwerk wird empfohlen. Kooperation Förderverein ehemalige Synagoge Kippenheim
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Kurs
Kontakt ist ein menschliches Grundbedürfnis. Nicht jede lebt im Familienverbund oder in einer Partnerschaft. Viele Menschen wohnen allein und müssen aktiv etwas tun, wenn sie im Alltag in Kontakt zu anderen kommen möchten. Manchmal taucht die Frage auf, wie das gehen kann. In diesem Kurs beschäftigen wir uns kreativ und bewegungsfreudig mit Fragen zu gelingendem Kontakt:
Welche Wünsche habe ich?
Wo kann ich jemanden kennenlernen?
Wie gehe ich in Kontakt?
Was fällt mir leicht?
Wo stehe ich mir selbst im Weg?
Wie gestalte ich meine Kontakte?
Wie regle ich Nähe und Distanz?
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 75 Euro
Referent Sigrun Riekenberg, Diplompädagogin, Tanz- und Bewegungstherapeutin
Anmeldung bis 28.09.17
 
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Geschichte erinnern
Konstanz-
jüdisches Leben im Mittelalter
Exkursion
Die Erforschung der bedeutenden Kulturregion Bodensee fand bisher nahezu ohne Berücksichtigung ihrer jüdischen Anteile statt. Die Sonderschau im Archäologischen Landesmuseum Konstanz hingegen präsentiert das gemeinsame kulturelle Erbe von Juden und Christen im erweiterten Bodenseegebiet. Damit soll der jüdische Aspekt dieser Kulturen zum einen in der Kulturgeschichte des Bodenseeraumes und zum anderen in der Geschichte der Juden in Europa verankert werden. Die Besucherinnen und Besucher begegnen vor allem der Bilderwelt der Juden am Bodensee als dem besonders herausragenden Zeugnis der mittelalterlichen jüdischen Kultur der Region. Wurden Bilder bisher vor allem dazu genutzt, um den diskriminierenden und aggressiven Blick auf Juden im Mittelalter zu illustrieren, würdigt die Ausstellung auch die von Juden in Auftrag gegebenen Bilder. Neben Medieninstallationen zeigt die Ausstellung prunkvolle Exponate wie hebräische Prachthandschriften, die in Konstanz oder in benachbarten Städten hergestellt wurden. Aber auch stille Zeugen jüdischen Lebens sind zu sehen. Dazu gehören neben Gebrauchshandschriften, Urkunden und Siegeln weitere Gegenstände, die mit jüdischem Leben in Verbindung stehen. Im Zentrum der Ausstellung befindet sich die Nachbildung einer mittelalterlichen jüdischen Züricher Wohnstube. Bild- und Schriftquellen sowie materielle Überreste werden als Spurenlese erfahrbar und vermitteln einen Eindruck vom Miteinander und von der wiederkehrenden Gewalt in der Welt der Bodenseestädte. Es werden kostbare Leihgaben präsentiert, die sich heute in Oxford, Budapest, Darmstadt, Hamburg, München, Zürich und an weiteren Orten befinden. Sie wurden bisher nie zusammen gezeigt und kehren nun zum ersten Mal zum Ort ihrer Entstehung zurück.
Termin So, 01.10.17
Anmeldung und weitere Informationen siehe www.ehemalige-synagoge- kippenheim.de
Kooperation Förderverein ehemalige Synagoge Kippenheim
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Zusammenleben-Gesellschaft
Schau mich an
Ausstellung


Mit dieser Ausstellung halten wir eine Lupe auf die großen politischen Zusammenhänge, bis wir die einzelnen Menschen sehen können, die von den Turbulenzen der Weltgeschichte besonders betroffen sind, Menschen, die zu uns geflohen sind in den vergangenen Jahren oder früher schon. Die Fotografin Ingrid Vielsack hat in stundenlangen Gesprächen das Vertrauen der Geflüchteten gewonnen und mit ihnen zusammen an Porträtfotos gearbeitet. Entstanden ist eine Serie von Bildern und Geschichten, die uns individuelle Schicksale eindrücklich vor Augen stellt. Durch sie wird das Politische der verschiedenen Fluchtursachen auch für vermeintlich Außenstehende persönlich. Wir hoffen, dass diese Bewegung auch andersrum stattfindet: dass aus den persönlichen Begegnungen, die wir hier in der Ausstellung miteinander erleben, unsere Politik neue Impulse erhält. Dass das Persönliche auch politisch ist. Dass wir unsere Politik auch mit Blick auf diejenigen Menschen entwickeln, die zurzeit nirgends auf der Welt ein Stimmrecht haben. Dass wir unsere Gedanken, Gespräche und Entscheidungen davon beeinflussen lassen, dass wir hier Menschen begegnet sind, einzelnen, von denen es auf der Welt zurzeit sehr viele gibt. 65 Millionen.
Termin Sonntags vom 17.09. bis 01.10.17, jeweils 11 bis 18 Uhr und auf Anfrage
Ort Altes Rathaus Meißenheim Infos: 07824 2232
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Geschichte erinnern
Von der Freiheit, sich einzumischen in Gesellschaft und Politik
Podiumsgespräch
Die Geschichte der Reformation ist auch eine Geschichte der Neugestaltung der Gesellschaft und der Mitverantwortung der Theologen für das öffentliche Leben. Pfarrer Steffen Reiche, Berlin, hat diese Mitverantwortung für die Gesellschaft selbstverständlich wahrgenommen, als es galt in der DDR Veränderung durchzusetzen und in der BRD Veränderung umzusetzen. Der Abend im Gespräch mit Pfarrer Hans-Michael Uhl bietet die Gelegenheit, entscheidende Momente seiner Biographie nachvollziehen, aber auch die grundsätzlichen Fragen der politischen und gesellschaftlichen Verknüpfung von Kirche und Gesellschaft zu bedenken. Steffen Reiche war Gemeindepfarrer in der DDR, Bürgerrechtler und Mitbegründer der SPD in der DDR, Abgeordneter der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR, nach der "Wende" 10 Jahre Kultusminister in Brandenburg, 4 Jahre MdB, heute ist er wieder Gemeindepfarrer in Berlin - Nikolassee.
Termin Di, 03.10.17, 20 Uhr
Ort Sitzungssaal Rathaus Hausach
Kosten Eintritt frei, Spende erbeten
Referenten Steffen Reiche, im Gespräch mit Pfarrer Hans-Michael Uhl
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Den roten Faden finden
Männerwochenende
Wir gehen an diesem Wochenende auf die Suche nach der eigenen Lebensspur, die mit Kraft, Freude, Leichtigkeit und Sinn verknüpft ist. In wundervoller Lage, ganz in der Nähe von Offenburg, liegt der Schindelhof. Mit seinem großen Aufenthaltsraum, einer vollständig ausgestatteten Küche und dem angelegten Grillplatz lädt er ein zum Verweilen bei jedem Wetter. Wir entwickeln eine Vision der Lebensfreude, erfahren Kraft und Angenommen-sein im Kreis der Männer. Rituale, Bewegung und Musik, Körperarbeit, angeleitete Gespräche, Stille und Meditation, eine Reise in die eigene Vergangenheit, sowie die visionäre Kraft von Wald und Feuer erwarten uns.
Termin Fr, 20. bis So, 22.10.17, Beginn: 19 Uhr, Ende: 13 Uhr
Ort Jugendheim Schindelhof, Ohlsbach
Kosten 60 Euro
Referenten Martin Leberecht, Gerd Humbert, Männerreferenten
Anmeldung bis 04.10.17 bei 0721 9175 340 eeb-baden.de
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Der Tod eines nahe stehenden Menschen ist die schmerzhafteste Erfahrung, die uns das Leben stellen kann. Nichts ist mehr so, wie es einmal war. Vieles wird neu erlebt, verarbeitet und gelebt. Freundschaften, die vorher Bestand hatten, verändern sich, Dinge, die ganz wichtig im Leben waren, verlieren an Bedeutung. Gefühle von Verlassenheit, Einsamkeit und Verlorensein dominieren das Lebensgefühl; und doch geht das Leben weiter. In Zeiten der Trauer kann es hilfreich sein, Menschen in ähnlichen Situationen zu begegnen, auch unter Begleitung und Anleitung. "Menschen brauchen Orte, Räume, Zeiten, um ihre individuelle Trauer zu leben. Hilfreich können Mitmenschen sein, die sich für diesen oftmals mühsamen, langwierigen und steinigen Weg bereithalten. Sie können mit aushalten, wo es notwendig wird, und wenn es dran ist auch mit anhalten, um Kräfte zum Weitergehen zu sammeln!"
Termine
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Str. 39, OG
Kosten 130 Euro, Ermäßigung möglich
Referentin Brigitte Wörner, Trauerbegleiterin
Info-Abend: Fr, 29.09.17 Anmeldung bis zum 22.09.17, Anmeldung zur Gruppe bis 06.10.17 bei: info@bildungszentrum-offenburg.de 0781 925040
 
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Geschichte erinnern
Luther und die Reformation im Werk
von Albrecht Dürer und Lucas Cranach d.Ä.
Vortrag
Der turbulente Beginn der Reformation fällt in das letzte Lebensjahrzehnt des früh verstorbenen Dürer; so kam es nie zu der von ihm erhofften Begegnung mit dem Reformator. Die Haltung des Nürnberger Künstlers zu Martin Luther und seiner neuen Lehre spiegelt sich in den Vier Aposteln, die zwei Jahre vor Dürers Tod entstanden und quasi sein theologisch-politisches Vermächtnis darstellen. Im Gegensatz zu Dürer stand Lucas Cranach d. Ä. in engem Kontakt zu Luther. Als Hofmaler am kursächsischen Hof in Wittenberg lernte er Luther persönlich kennen und erlebte die Entwicklung der Reformation aus nächster Nähe mit. In enger Zusammenarbeit mit Luther und Melanchthon setzte Cranach die theologischen Standpunkte in Bilder und Grafiken um und brachte so die reformatorischen Lehrsätze unters Volk. Der Künstler wurde damit zum geschickten religionspolitischen Werber der neuen Lehre und gilt bis heute als herausragender Maler der Reformation.
Termin Mo, 09.10.17, 16.45 bis 18.30 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Str. 39, OG
Kosten 8 Euro
Referentin Dr. Barbara Memheld, Kunsthistorikerin
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG
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Geschichte erinnern
Vor 450 Jahren: Sulz wird evangelisch, Anfänge und Geschichte der Kirchengemeinde
Vortrag
Genau 50 Jahre nach dem Thesenanschlag kam die Reformation nach Sulz. Wie damals üblich, wurde der Wechsel nicht von der Gemeinde beschlossen, sondern von der Obrigkeit verfügt - genauso wie einige Jahrzehnte später die Rückkehr zum katholischen Bekenntnis. Mit einigen Unterbrechungen ist die evangelische Gemeinde jedenfalls seit 1567 in Sulz präsent zwar als konfessionelle Minderheit, aber mit starker Lebenskraft. Der Vortrag von Dr. Walter Caroli, der auch die Ortschronik von Sulz verfasst, wird die Geschichte der Sulzer evangelischen Gemeinde beleuchten, in der es natürlich auch um die Abgrenzung, die Auseinandersetzungen und die Annäherungen mit der katholischen Gemeinde geht.
Termin Mi, 11.10.17, 19.30 Uhr
Ort Gemeindesaal der Johanneskirche, Lahr-Sulz
Referent Dr. Walter Caroli
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
Wohlfühlabend für Körper und Seele mit Shiatsu
Dieser Abend bietet eine wohltuende Möglichkeit, innezuhalten, aus dem Gedankentrubel im Kopf wieder in den Körper und die eigene Mitte zu kommen und Gelassenheit, Klarheit und Energie zu tanken. Neben leichten Körperübungen und meditativen Geschichten wollen wir eine besondere Art der Berührung kennenlernen. Wir üben shiatsuspezifische Berührungen am Rücken sowie eine Hand- und Fußbehandlung.
Shiatsu
... ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode mit ihrem Ursprung in der fernöstlichen Philosophie, Heil- und Lebenskunde
... aktiviert und verteilt Energie durch achtsamen Druck, Dehnungen und Rotationen
... ist eine Druckpunktmassage entlang der zwölf Meridiane am bekleideten Körper auf einer weichen Unterlage
... ist Zuwendung und Berührung in einem - mit Respekt und Achtsamkeit - tief und einfühlsam.
Vorkenntnisse sind keine erforderlich.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 13 Euro
Referentin Regina Stegner, Shiatsu-Praktikerin (GSD)
Anmeldung bis 12.10.17
 
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Theologie-Glaube-Kirche
Mitarbeiter-Uni

Die "MITARBEITER-UNI" richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Kirchendiener/innen und Hausmeister/innen sowie weitere Interessierte in der Gemeindearbeit. Wir wollen gemeinsam einen Nachmittag zum Austausch und zur Information gestalten. Nach einem Vortrag: Unsere Arbeit in kirchlichen Einrichtungen und welche Rolle die Bibel dabei hat! Behandeln wir folgende Themen: 1. Richtlinien und Vorgaben bei der täglichen Arbeit 2. Öko fair sozial: wie kaufen wir in der Gemeinde ein und welche Verantwortung tragen wir dabei? 3. Umwelt- und Naturschutz an der Kirche. Wichtig ist auch der gemeinsame Gedankenaustausch und Erfahrungsberichte.
Termin
Ort Termin 1: Kirche Diersburg, Friedhofstr. 9, Hohberg-Diersburg Termin 2: Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referenten Markus Radke, EOK-öko-fair-beschaffen; Lothar Krikowski, BUND Ettenheim; Miriam Waldmann, Pfarrerin; Michaela Kleinfelder-Frey, Fachkraft für Arbeitssicherheit
Anmeldung bis 12.10.17 bzw. bis 13.11.17
 
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Zusammenleben-Gesellschaft
verreisen? fair reisen!
Vortrag und Gespräch

Vom Urlaub erhofft man sich die schönsten Wochen des Jahres, voller positiver Erfahrungen und (ent-)spannender Erlebnisse. Ein behutsamer Umgang mit den Menschen und der Natur am Urlaubsziel ist wichtig, damit sie durch den Tourismus nicht beeinträchtigt werden oder ihre Besonderheiten verlieren. Wie schön und bereichernd ein solcher Urlaub sein kann, wenn man den Menschen in anderen Ländern und Kulturen auf Augenhöhe begegnet und nicht abgeschottet im Feriencamp sitzt, zeigt Reiseexperte Frank Herrmann anhand vieler Bilder und persönlicher Eindrücke aus verschiedenen Ländern Zentralamerikas. Er veranschaulicht auch, welche Probleme der Massentourismus mit sich bringt und warum klima- und sozialverträgliches Reisen wichtig ist. Anhand von konkreten Beispielen zeigt er auf, wie alle von einem umweltfreundlichen Tourismus profitieren. Und er geht auf aktuelle Fragen ein, zum Beispiel: Klimakompensation, das Engagement von Reiseveranstaltern und die Wirksamkeit von Tourismussiegeln.
Termin Do, 12.10.17, 19.30 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 Euro
Referent Frank Herrmann, Journalist und Diplombetriebswirt
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, VHS OG, BUO, BUND Ortenau
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Geschichte erinnern
Studienreise Reformation-Wartburg-Altenburg-Coburg
Von der reformatorischen Idee zur Staatsräson
Studienreise
Wie gelang es Martin Luther, seine Reformatorischen Ideen umzusetzen, warum ist er nicht - obwohl für vogelfrei erklärt - als Ketzer hingerichtet worden? Wo hat er in der Politik Unterstützer gefunden für seinen Kampf um den richtigen Glauben gegen die römische Kurie? Und warum wurde ihm überhaupt geholfen? Welche Interessen spielten auf Seiten der weltlichen Machthaber eine Rolle, sich auf die Seite der Reformation zu stellen? Auf dieser Reise wird die enge Verzahnung von (neuer) Kirche und Politik genauer untersucht: Auf der Wartburg, wohin Luther durch das listige Eingreifen von Kurfürst Friedrich dem Weisen gerettet wurde, in Altenburg, wo der heimliche Steuermann der Reformation, Georg Spalatin lebte und die neue Kirche zu ordnen versuchte, und auf der Veste Coburg, von wo aus Martin Luther sich bemühte, auf den Reichstag in Augsburg einzuwirken, während sein Freund Philipp Melanchton um eine Anerkennung des protestantischen Bekenntnisses verhandelte. Geleitet wird die Reise von Manfred Wahl, Dekan in Ruhe, dessen berufliches und ehrenamtliches Wirken ihn zu einem Experten über die Schnittmenge von Kirche und Politik machte.
Termin Fr, 13.10.17, 7.30 Uhr bis So, 15.10.17, 22 Uhr
Ort Treffpunkt Gemeindehaus, Hölderlinstraße, OG
Kosten pro Person DZ: 250 Euro EZ: 320 Euro
Referent Manfred Wahl, Dekan in Ruhe
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG, VHS Kehl-Hanauerland, unterstützt von der Stadt OG
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Wachsen wie ein Baum ...
gepflanzt an den Wasserbächen (Psalm 1)
Gestaltpädagogisches Seminar
Bäume üben eine Faszination aus. Sie erzählen Geschichten. Sie können ein Bild für unser Leben und unser Wachsen darstellen. Das Seminar bietet die Möglichkeit sich dem Symbol Baum anzunähern und der Bedeutung für das eigene Leben auf die Spur zu kommen. Sie haben die Möglichkeit in einem bewertungsfreien Rahmen sich selbst durch eigenes Gestalten mit Farben und Worten, durch Bewegung und Tanz zu erfahren. Dabei stehen gestaltpädagogische Prinzipien (Wahrnehmung, Kontakt, Prozessbezogenheit, Arbeiten im Hier und Jetzt und Wertschätzung) im Vordergrund. Das Wochenende bietet den Raum aus dem Alltag auszusteigen und bei sich selbst anzukommen.
Termin Fr, 13.10.17, von 19 bis 21.30 Uhr, Sa, 14.10.17 von 9 bis 16.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Schlossstrasse 2, Schmieheim
Kosten 70 Euro (incl. Mittagessen und Getränke)
Referentinnen Christine Wangler, Dorothee Moldenhauer Religions und Gestaltpädagoginnen
Anmeldung bis Fr, 06.10.17
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Worauf ich Wert lege,
... wenn Familien und Paare nach Rat suchen
Dialog im Kloster
Ein Leben ohne Krisen gibt es nicht. Viel entscheidender als deren Vermeidung ist die Art und Weise, wie wir damit umgehen. Der Leiter der katholischen Beratungsstelle erklärt, in welcher Haltung und mit welchen Mitteln er und sein Team Menschen in der Krise beraten und begleiten.
Termin So, 15.10.17, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referent Andreas Schäfer, Diplom-Psychologe, Leiter der Beratungsstelle für Ehe-, Familien- & Lebensfragen
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Theologie-Glaube-Kirche
Vom Wünschen, Beten, Bitten, Danken und Erhört werden
Workshop
Es gibt viele Situationen, in denen uns die Worte fehlen. Mitgefühl, Trauer, Wut, Hilflosigkeit aber auch überschäumende Freude, tiefe Liebe und Dankbarkeit machen uns manchmal sprachlos. Wie finden wir zu wahrhaftigen Worten? Worte, die berühren, trösten, wärmen und verbinden und zum Ausdruck bringen, was uns bewegt? Wie vieler Worte bedarf es, welchen Ton schlagen wir an, was ist angemessen und findet Gehör? Echte Herzensverbundenheit ist frei von Kitsch und Rührseligkeit. In unserer Wahrhaftigkeit sind wir Gott am nächsten. Mit spielerischer Leichtigkeit gehen wir im Workshop gemeinsam auf die Suche nach den wahren Worten, den reinen Tönen und dem lebendigen Austausch mit uns selbst und unserem Gegenüber. Wer möchte, kann ein Gedicht, einen Liedtext, ein Gebet oder einen kurzen Text mitbringen, zu dem man eine besondere Verbindung hat.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 70 Euro
Referentin Petra Kopf, Schauspielerin und Bewegungstherapeutin
Anmeldung bis 16.10.17
 
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Workshop
Hormon-Yoga ist eine Yogaform, die Frauen ab 35 unterstützt unangenehme Begleiterscheinungen in den Wechseljahren durch ein natürliches Anheben des Hormonspiegels abzumildern oder ganz zu vermeiden und die positiven Aspekte der Wechseljahre bewusst wahrzunehmen. Durch innere Massagen und die Lenkung der individuellen Lebensenergie wird das Hormonsystem aktiviert und der Östrogenspiegel wird auf natürliche Weise angehoben, das Wohlbefinden wird merklich gesteigert. Die im Kurs erlernte Übungsreihe kann leicht zuhause geübt werden. Der Kurs eignet sich auch für jüngere Frauen, um den Hormonhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen.
Termin
Ort Yogazentrum Shakti, Grimmelshausenstraße 23, OG
Kosten 25 Euro
Referentin Barbara Benz, Yogalehrerin
Anmeldung bis 16.10.17
 
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Migration
Schulung
Auch Ehrenamtliche, die schon länger Flüchtlinge begleiten, wundern sich häufig, wie ausdifferenziert das bundesdeutsche Ausländer- und Aufenthaltsrecht ist. Manche Geflüchtete sind schon länger hier und haben immer noch große Mühe, mit den deutschen Behörden zurecht zu kommen. Welche rechtlichen Mittel gibt es, den Aufenthalt zu sichern, wenn scheinbar alles ausgeschöpft ist? Wie funktioniert eine Ausbildungs-Duldung? Was ist bei Härtefallanträgen zu beachten?
Termin
Ort Termin 1: Gemeindehaus, Poststraße 16, OG; Termin 2: Mehrgenerationenhaus, Friedrichstraße 7, Lahr
Referentinnen Giles Stacey und Monika Woitalla, MigrationsberaterIn, Diakonisches Werk
Anmeldung bis 20.10.17 bzw. 13.10.17 jeweils 19.30 bis 22 Uhr
Kooperationspartner Diakonisches Werk, Stadt Lahr
 
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Film
Zwischen Himmel und Eis
Film und Filmgespräch
Mit atemberaubenden Landschaftsaufnahmen und spektakulärem Archivmaterial erzählt der Dokumentarfilm "Zwischen Himmel und Eis" über das Leben und Forschen des französischen Wissenschaftlers und Eisforschers Claude Lorius. Der entdeckte bereits Ende der 1960er Jahre die enge Beziehung zwischen Klima, Treibhauseffekt und dessen möglicher Verursachung durch die Aktivitäten des Menschen und warnte als einer der ersten Wissenschaftler vor der globalen Erwärmung. Regisseur und Oscar-Preisträger Luc Jacquet (Die Reise der Pinguine) begleitet den 82- jährigen Wissenschaftler in die Antarktis und lässt ihn über seine Leidenschaft für das ewige Eis berichten. Originalaufnahmen seiner Expeditionen geben Zeugnis ab über die frühe Antarktisforschung. Den deutschen Kommentar spricht Max Moor. Dokumentation, Frankreich 2015.
Termin Mi, 18.10.17, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Straße 2, OG
Kosten 5 Euro
Referentinnen Petra Rumpel, Bernadette Kurte
Kooperationspartner VHS, Katholisches Bildungszentrum, BUND Ortenau, Büro für Klimaschutz der Stadt OG
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Geschichte erinnern
Eine jüdische Kindheit in Kippenheim
Vortrag
Der 1930 in Kippenheim geborene Kurt Salomon schildet das jüdische Leben in seinem geliebten Heimatdorf im Schatten der NS-Verfolgungen. Er ist einer der letzten Zeitzeugen, die die Deportation nach Gurs überlebt haben.
Termin Do, 19.10.17, 20 Uhr
Ort Synagoge, Kippenheim
Referent Kurt Salomon Maier
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Einführung in die gewaltfreie Kommunikation (GfK) nach Marshall B. Rosenberg
Kurs
Konflikte sind meist unangenehm, Kräfte raubend und führen oft dazu, dass wir uns als unglückliche SiegerInnen oder unglückliche VerliererInnen erleben. Die Gewaltfreie Kommunikation zeigt Ihnen eine Möglichkeit, unterschiedliche Anliegen und Konflikte als Chance auf ein besseres, verbindenderes Miteinander zu erleben. Sie lernen, sich selbst und anderen auf einer tieferen Ebene zu begegnen und zu verstehen, so dass am Ende des Konflikts mehr Nähe und Vertrautheit entstanden ist. Inhalte des Wochenendes werden sein: - Vorstellung der GfK und des 4-Schritte-Models nach Rosenberg - Sich aufrichtig ausdrücken und die anderen dabei im Blick haben - Praktische Übungen an eigenen Gesprächs - und Konfliktsituationen
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 90 Euro
Referentinnen Monika Knaus, CNVC-zertifizierte Trainerin
Anmeldung bis 20.10.17
 
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Migration
Schulung
Auch Ehrenamtliche, die schon länger Flüchtlinge begleiten, wundern sich häufig, wie ausdifferenziert das bundesdeutsche Ausländer- und Aufenthaltsrecht ist. Manche Geflüchtete sind schon länger hier und haben immer noch große Mühe, mit den deutschen Behörden zurecht zu kommen. Welche rechtlichen Mittel gibt es, den Aufenthalt zu sichern, wenn scheinbar alles ausgeschöpft ist? Wie funktioniert eine Ausbildungs-Duldung? Was ist bei Härtefallanträgen zu beachten?
Termin
Ort Termin 1: Gemeindehaus, Poststraße 16, OG; Termin 2: Mehrgenerationenhaus, Friedrichstraße 7, Lahr
Referentinnen Giles Stacey und Monika Woitalla, MigrationsberaterIn, Diakonisches Werk
Anmeldung bis 13.10.17 bzw. 20.10.17
Kooperationspartner Diakonisches Werk, Stadt Lahr
 
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Zusammenleben-Gesellschaft
Kirche auf der Landesgartenschau - ich bin dabei!
Tag für Ehrenamtliche und Interessierte



"Ja, ich helfe mit bei der Kirche auf der Landesgartenschau!" - bei diesem Treffen finden Sie heraus, was das bedeutet. Tatsächlich suchen wir viele Ehrenamtliche, um die "Hirtenhütte" aufzubauen, die Schafe zu versorgen (ja, wir werden einige Schafe beherbergen!), Andachten zu leiten, bei Logistik und Technik zu helfen oder mit eigenen Ideen das Leben vor Ort zu bereichern. Natürlich bei freiem Eintritt. Wir wollen jeden Tag von 11 bis 18 Uhr präsent sein und dabei ist uns jede Hilfe willkommen.
Termin Sa., 21.10.17, 9.30 bis 12.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Schulstraße 7, Allmansweier
Kosten 25 Euro kostenfrei!
Referentin Henriette Gilbert, Pfarrerin
Infos: 07825 9346 henriette.gilbert@web.de
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Theologie-Glaube-Kirche
Zu den Quellen
Ökumenisches Pilgern
Zum Abschluss des Pilgerns zu den Quellen führt der Weg zur Lierbachquelle. Der Lierbach fließt durch die berühmten Allerheiligen-Wasserfälle. Außerdem folgen wir im Reformationsgedenkjahr der Empfehlung Martin Luthers und besinnen uns auf die Quellen des christlichen Glaubens, diesmal auf das "Sola Scriptura, allein die Schrift". Vor 500 Jahren war dieses reformatorische Prinzip von großer Bedeutung und hat die kirchliche Landschaft verändert. Inwiefern hilft es uns heute noch, unseren Weg zu finden?
Termin Sa, 21.10.17
Ort Treffpunkt 11.30 Uhr Parkplatz unterhalb der Allerheiligen-Wasserfälle oder 10.45 Uhr Kath. Zentrum, Straßburger Str. 39, OG
ReferentInnen Johannes Varelmann, Gerhard Bernauer, Claudia Roloff
weitere Infos bitte erfragen: 0781 24018
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Geschichte erinnern
Die Erinnerungsarbeit von Beate und Serge Klarsfeld
Vortrag
Neben Simon Wiesenthal dürften Beate und Serge Klarsfeld die meisten Holocaust-Täter des Hitlerregimes aufgespürt haben. Durch ihre Recherchen konnte auch das Schicksal einiger Ortenauer Juden geklärt werden.
Termin So, 22.10.17, 17 Uhr
Ort Synagoge Kippenheim
Referent Norbert Klein
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Fr, 27.10.2017, 20 Uhr Sa, 28.10.2017, 20 Uhr
Ort Uraufführung, Stadtkirche OG
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Zusammenleben-Gesellschaft
Rassismus - Funktion und Wirkmächtigkeit
Workshop
Rassismen werden durch Sozialisation, Verhalten und Sprache meist unbewusst weitergegeben. Sie prägen unsere Beziehungen zwischen den Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als "Ausländer" oder Angehörige einer anderen Kultur definiert werden. Die aktuellen Diskussionen über Einwanderung verunsichern unser Zusammenleben und spalten die Gesellschaft. Welches Wissen haben wir über "die anderen", was ist "wahr", was ist "konstruiert", was wissen wir über "uns selbst". Ziel des Workshops ist nicht die moralische Belehrung, sondern die selbstreflexive Auseinandersetzung mit Diskriminierung und eigenen Verstrickungen in Machtstrukturen.
Termin Sa, 04.11.17, 9.45 bis 15.30 Uhr
Ort VHS Ortenau, Oberacherner Str. 19, Achern
Referent Babek Saadati, Anti-Rassismus-Trainer, Respekt e.V., Freiburg
Anmeldung notwendig und bitte verbindlich bis 30.10.17 auf www.vhs-ortenau.de oder info@vhs-ortenau.de oder 07841 4005
Kooperationspartner VHS Ortenau
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Mo, 30.10.2017, 20 Uhr
Ort Rust, Europapark, gr. Saal
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Theologie-Glaube-Kirche
Von der Freiheit eines Christenmenschen
Von der Freiheit eines Christenmenschen ist der Titel der großen Reformationsschrift Martin Luthers, die im Mittelpunkt der "Feier 500 Jahre Reformation" am Abend des Reformationstages am 31. Oktober 2017 in der Evangelischen Stadtkirche Offenburg steht. diese Schrift markiert die geistesgeschichtliche Grenze zwischen Mittelalter und Neuzeit, in dem sie das Verhältnis von Religion und Freiheit neu formuliert."Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan." Norbert Großklaus trägt diese auch heute aktuelle Schrift vor, Peter Erdrich interpretiert sie musikalisch.
Termin Di, 31.10.17, 18 bis 20 Uhr
Ort Stadtkirche OG
Referenten Norbert Großklaus, Pfarrer und Schauspieler, Peter Erdrich, Musiker Kooperationspartner Kirchengemeinde OG
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Zusammenleben-Gesellschaft
Schau mich an
Ausstellung



Mit dieser Ausstellung halten wir eine Lupe auf die großen politischen Zusammenhänge, bis wir die einzelnen Menschen sehen können, die von den Turbulenzen der Weltgeschichte besonders betroffen sind, Menschen, die zu uns geflohen sind in den vergangenen Jahren oder früher schon. Die Fotografin Ingrid Vielsack hat in stundenlangen Gesprächen das Vertrauen der Geflüchteten gewonnen und mit ihnen zusammen an Porträtfotos gearbeitet. Entstanden ist eine Serie von Bildern und Geschichten, die uns individuelle Schicksale eindrücklich vor Augen stellt. Durch sie wird das Politische der verschiedenen Fluchtursachen auch für vermeintlich Außenstehende persönlich. Wir hoffen, dass diese Bewegung auch andersrum stattfindet: dass aus den persönlichen Begegnungen, die wir hier in der Ausstellung miteinander erleben, unsere Politik neue Impulse erhält. Dass das Persönliche auch politisch ist. Dass wir unsere Politik auch mit Blick auf diejenigen Menschen entwickeln, die zurzeit nirgends auf der Welt ein Stimmrecht haben. Dass wir unsere Gedanken, Gespräche und Entscheidungen davon beeinflussen lassen, dass wir hier Menschen begegnet sind, einzelnen, von denen es auf der Welt zurzeit sehr viele gibt. 65 Millionen.
Termin Juli bis 05.11.
Ort Vogtsbauernhof Gutach
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Gestaltpädagogisches Seminar
Was bedeuten Engel für Ihren Glauben? Welche Vorstellungen haben Sie von den Himmelsboten? In der Weihnachtsgeschichte begegnet Josef im Traum einem Engel. Dieser Begegnung wollen wir uns annähern. Sie haben die Möglichkeit in einem bewertungsfreien Rahmen sich selbst durch eigenes Gestalten mit Farben und Worten, durch Bewegung und Tanz zu erfahren.
Dabei stehen gestaltpädagogische Prinzipien (Wahrnehmung, Kontakt, Prozessbezogenheit, Arbeiten im Hier und Jetzt und Wertschätzung) im Vordergrund. Es kommen verschiedene Methoden zum Einsatz: Tanz, Bildbetrachtung und Bild malen, Texte hören und selbst Schreiben. Ein Wochenende, ein Licht-Blick, gedacht als kleine Auszeit vom Alltag und zur spirituellen Stärkung. Schenken Sie sich selbst die Zeit dem Geheimnis und dem Alltäglichen von Engeln auf die Spur zu kommen.
Termin
Ort Gemeindehaus, Schlossstrasse 2, Schmieheim
Referentin Dorothee Moldenhauer, Religionspädagogin, Gestaltberaterin
Anmeldung bis 05.11.17
 
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Kurs
Wenn Sie keine oder nur wenig Erfahrung in der Selbstverteidigung oder im Kampfsport haben und sich Grundkenntnisse zur "Selbstbehauptung" und "Selbstverteidigung" aneignen und ihre Handlungskompetenz erhöhen möchten, ist dieser Kurs für Sie genau richtig. Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen sind praktische Übungen ebenso Bestandteil des Kurses wie einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung.
  • Unterscheidung Selbstbehauptung, Selbstverteidigung
  • Kampfsport, Kampfkunst
  • Menschliche Verhaltensweisen
  • Merkmale einer Notsituation, Notwehr
  • Mögliche Folgen körperlicher Auseinandersetzungen
  • Bedenkenswerte Leitsätze
  • Verhaltensalternativen zur Vermeidung von Notsituationen und in einer Notsituation
  • Strategien zur Kampfvermeidung
  • Faktor Psyche in Bezug auf Selbstverteidigung
Termine
Ort Martinskindergarten, Lahr
Kosten 30 Euro
Referent Dirk Klose, Polizeibeamter
Anmeldung bis 06.11.17 bzw. bis 22.01.18
 
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Theologie-Glaube-Kirche
Bereitung zum Sterben nach Martin Luther
Lesung mit Musik
Was, wenn es zu Ende geht? Wie bereite ich mich aufs Sterben vor? - Diese Frage beschäftigt die Menschen in allen Epochen. Ihre Antwort hängt eng mit weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen zusammen. Ausführlich darüber nachgedacht hat Martin Luther1519 in seinem Sermon von der Bereitung zum Sterben. Entfaltet hat Luther an dieser Frage seine reformatorischen Erkenntnisse. Er versucht eine geistige Hilfe zu geben, wie wir dem Tod ins Angesicht sehen können, ihn letztlich annehmen können. Luther spricht in drastischen Bildern das aus, was er seiner eigenen Sinnsuche abgerungen hat. Auf existentielle Weise bringt er angesichts des Todes den ins Spiel, der tötet, um lebendig zu machen: Gott selbst. Norbert Großklaus trägt wesentliche Passagen aus dieser Schrift vor, die auch für uns heute weiterführende Impulse enthalten können. Musikalisch kommentiert und begleitet wird er von Peter Erdrich am Saxophon.
Termin Di, 07.11.17, 19.30 Uhr
Ort Stadtkirche OG
Kosten 10 Euro
Referenten Norbert Großklaus, Pfarrer und Schauspieler, Peter Erdrich, Musiker
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
tanztherapeutische Selbsterfahrung
Workshop
Die Kunst in Beziehungen jedweder Art ist es, sowohl in Kontakt zum Anderen zu treten als auch in Kontakt mit sich selbst zu bleiben. Dafür haben wir oft wenig gute Vorbilder. Viele Menschen neigen deshalb dazu, sich in Kontakten zu verlieren oder sich wenig auf das Gegenüber einzustellen. In diesem Workshoptag werden wir uns selbst wahrnehmen, unseren Körper, unsere Gefühle, unsere Bedürfnisse, Impulse und auch mit anderen in Kontakt treten. In den Begegnungen werden wir üben, die Verbindung zu uns selbst zu halten, während wir den Andern wahrnehmen. Dadurch lernen wir behutsam, den Kontakt jeweils so zu gestalten, dass er für jede*n von uns stimmig ist. Mittel im tanztherapeutischen Prozess sind Körperwahrnehmung, freier Tanz, Berührung, Gespräch und Fantasiereisen.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 70 Euro
Referentin Sigrid Berger, Tanztherapeutin
Anmeldung bis 07.11.17
 
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Theologie-Glaube-Kirche
Mitarbeiter-Uni
Die "MITARBEITER-UNI" richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Kirchendiener/innen und Hausmeister/innen sowie weitere Interessierte in der Gemeindearbeit. Wir wollen gemeinsam einen Nachmittag zum Austausch und zur Information gestalten. Nach einem Vortrag: Unsere Arbeit in kirchlichen Einrichtungen und welche Rolle die Bibel dabei hat! Behandeln wir folgende Themen: 1. Richtlinien und Vorgaben bei der täglichen Arbeit 2. Öko fair sozial: wie kaufen wir in der Gemeinde ein und welche Verantwortung tragen wir dabei? 3. Umwelt- und Naturschutz an der Kirche. Wichtig ist auch der gemeinsame Gedankenaustausch und Erfahrungsberichte.
Termin
Der Termin am Sa 14.10. fällt aus! Anmeldungen für den 18.11. sind willkommen.
Ort Termin 1: Kirche Diersburg, Friedhofstr. 9, Hohberg-Diersburg Termin 2: Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referenten Markus Radke, EOK-öko-fair-beschaffen; Lothar Krikowski, BUND Ettenheim; Miriam Waldmann, Pfarrerin; Michaela Kleinfelder-Frey, Fachkraft für Arbeitssicherheit
Anmeldung bis 13.11.17
 
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Geschichte erinnern
Horizont - Erweiterung: Religionsgespräche im Mittelalter. Von den Kreuzzügen zur Frühen Neuzeit.
Seminar
Die Kreuzzüge führten zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen, aber auch zu Kultur-Begegnung und einer Weitung des abendländischen Horizontes. Noch in der Kreuzfahrerzeit plädiert der mittelhochdeutsche Autor Wolfram v. Eschenbach für Verständigung. In der Folge gab es immer wieder Religionsgespräche, teils um die eigene Religion als die einzig richtige zu erweisen, teils aber auch, um das gemeinsame Fundament von Juden, Christen und Muslimen heraus zu stellen. Wir beschäftigen uns u.a. mit Petrus Abaelard ("Gespräch eines Philosophen, eines Juden und eines Christen"), mit dem hl. Franziskus, mit Ramon Lull aus Mallorca ("Das Buch vom Heiden und den drei Weisen") und schließlich mit Nikolaus von Kues, der nach dem Fall von Konstantinopel (1453) die Schrift "Sichtung des Korans" verfasst hat. Ein Reader wird zur Verfügung gestellt.
Termin Mo, 13.11., 20.11., 27.11.17, 19.30 bis 21 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg Str. 2, OG
Kosten 40 Euro
Referent Prof. Dr. Bernd Feininger
Anmeldung bei VHS, 0781 9364200 anmeldung@vhs-offenburg.de
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Zusammenleben-Gesellschaft
klimafit: Klimawandel und Folgen verstehen -
Zukunft gemeinsam gestalten
Seminar
Der Klimawandel ist ein globales Problem und stellt eine der größten Herausforderungen für die Weltgemeinschaft dar; auch in der Ortenau ist er angekommen. Viele Menschen sind hier existentiell betroffen. In Land- und Forstwirtschaft, in Verwaltung und im Gesundheitswesen, beim Bauen und Wohnen, in der Energie- und Wasserwirtschaft, im Bildungswesen und in vielen weiteren Bereichen ist fundiertes Wissen über den Klimawandel und seine Folgen von zentraler Bedeutung, um die Zukunft mitzugestalten zu können. Sie wissen, dass die Energie- und Klimawende eine gemeinsame Aufgabe in den Gemeinden und Städten der Region ist. Es ist Ihr Anliegen und Ihre Aufgabe, sie voranzubringen. In diesem Kurs eignen Sie sich grundlegendes Wissen über die Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Klimaschutz und den zu erwartenden Klimafolgen an. Es werden interaktive Methoden wie Quiz‘, Lernvideos und Live-Chats mit Wissenschaftler*innen verwendet. Dieses neue, bundesweit einzigartige Kurs- und Lernangebot wurde in Kooperation mit dem World Wide Fund for Nature (WWF) und dem Helmholtz-Forschungsverbund Regionale Klimaänderungen (REKLIM) sowie den regionalen Bildungsträgern Institut für Fortbildung und Projektmanagement (ifpro) und fesa e.V. entwickelt. Gefördert wird das Projekt durch die Robert Bosch Stiftung und die Klaus Tschira Stiftung. Sie erhalten ein Teilnahmezertifikat, das Sie als ehrenamtliche/n Multiplikator*in im Klimaschutz qualifiziert.
Termin Di, 21.11., 05.12., 09.10., 23.01., 06.02., 18.30 bis 21.30 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Straße 2-4, OG Referent
Kosten 20 Euro
Referent Dipl.-Geogr. Frank Philipps (fesa e.V.)
Anmeldung bis 14.11.17 anmeldungs@vhs-offenburg.de oder 0781 9364-200
Kooperationspartner Stadt Offenburg (Klimaschutz), BUND-Umweltzentrum, BUO, Weltladen Regentropfen, VHS OG
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Mi, 15.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Zell am Harmersbach
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Zusammenleben-Gesellschaft
Begegnungsangebot

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken. Auf diese Weise bringen wir Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt und erzählen uns gegenseitig unsere Geschichten.
In Offenburg kochen Frauen miteinander,
in Lahr Frauen und Männer.
Termin
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Kosten je Kurs 10 Euro, Leistungsempfänger kostenlos
Referentinnen Silvia Boniface, Katharina Lindner, geflüchtete Köchinnen
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
 
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Film
The harder they come
Film und Filmgespräch

Der mittellose Ivan kommt in die Hauptstadt Kingston, um sein Glück zu machen. Er schlägt sich durch als Gehilfe eines autoritären Geistlichen, verliebt sich in dessen Mündel, nimmt im Studio einen Song auf, der überraschend zum Hit wird, erkennt seine Rechtlosigkeit gegenüber einer ausbeuterischen Musikindustrie, versucht sich als Marihuana-Dealer, gerät in Konflikt mit der Obrigkeit, erschießt einen Polizisten, wird für kurze Zeit zum Volkshelden und stirbt schließlich im Kugelhagel der Polizei. "The Harder They Come" ist der erste originär jamaikanische Spielfilm und erzählt fesselnd, farbenfroh und authentisch vom Leben in Jamaika. Unter Reggaeliebhabern ist er Kultfilm. Jamaica 1972, 120 Min. Regie: Perry Henzell, Musik: Jimmy Cliff, Desmond Dekker Engl. mit dt. Untertiteln
Termin Do, 16.11.17, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str 2, OG
Kosten 5 Euro
RefeReferent Prof. Dr. Mechtild Fuchs
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Zusammenleben-Gesellschaft
Wird unsere Zukunft verzockt?
Gelebte Alternativen zu einer entfesselten Wirtschaft
Vortrag und Gespräch
Trotz guter Wirtschaftsdaten sind wir für die Zukunft nicht gerüstet: Unser Wirtschafts- und Lebensstil stößt an Grenzen. Auf den Finanzmärkten wird gezockt wie eh und je, mehr Wachstum bedroht die Umwelt und das Klima, endliche Rohstoffe werden knapper, die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Der Zusammenhalt der Gesellschaft ist bedroht, weltweit nimmt die Gewalt zu. In dieser Lage sind Alternativen gefragt. Dr. Wolfgang Kessler zeigt neue Wege zu einem anderen Wirtschafts- und Lebensstil auf und Modelle, die sie bereits vorleben: Eine gerechtere Verteilung des Reichtums, ein neuer Umgang mit Geld, ein Ökobonus für ein zukunftsfähiges Wirtschaften, Wege zu einem fairen Welthandel und viele persönliche Möglichkeiten, um die Wirtschaft nach den eigenen Idealen zu steuern.
Termin Do, 16.11.17, 19 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 6 Euro
Referent Dr. Wolfgang Kessler, Publizist, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Kooperationspartner BUND-Umweltzentrum, Kath. Bildungszentrum OG, Leserinitiative Publik Forum
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Theologie-Glaube-Kirche
Luthers mystische Wurzeln als innerer Motor der Reformation
Seminar
Was ging in der Seele Luthers wirklich vor? Kann ich das in mir selbst nachvollziehen? Können Luthers innerliche Erfahrungen auch heute noch meine Beziehung zu Christus und mein konkretes Leben im Ganzen erneuern? Wenn wir uns diesen Fragen nähern, können wir die äußere reformatorische Wende Luthers besser verstehen. Denn der reformatorischen Grunderkenntnis Martin Luthers liegen einschneidende mystische Erfahrungen zugrunde, die er in der Bibel bestätigt fand. Neuere Forschungen zeigen deutlich die Weichenstellungen und Prägungen durch den Straßburger Mystiker Johannes Tauler auf, einer der bedeutendsten Schüler Meister Eckharts. Luther veröffentlichte im Jahre 1518 ein Buch mit einer Sammlung mystischer Texte in deutscher Sprache aus dem 14. Jahrhundert und leitet es mit folgenden Worten ein: Es "ist mir nebst der Bibel und Sankt Augustin kein Buch vorgekommen, daraus ich mehr erlernt habe und erlernt haben will, was Gott, Christus, Mensch und alle Dinge seien" (aus: Theologia Deutsch, 1518). Wir werden sehen, was Luther davon übernommen und wie er die Thesen der Mystiker teilweise sogar noch radikalisiert hat. Da es sich hier bei Luther um eine stark erfahrungsbezogene Theologie und Spiritualität handelt, soll sich auch in unserem Seminar die gemeinsame Lektüre der Texte im offenen Austausch miteinander entwickeln und vertieft werden.
Termin Sa, 25.11.17, 10 bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 40 Euro
Referent Siegfried Rombach, katholischer Theologe und Philosoph, Geistlicher Begleiter, Ines Rombach, Pädagogin und Ehrenamtliche Seelsorgerin, Kunsttherapeutin
Anmeldung bis 18.11.17
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin So, 19.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Kehl-Leutesheim
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Theologie-Glaube-Kirche
ANDERS, ALS DU GLAUBST
über Juden, Christen, Muslime und den Riss durch die Welt
Theaterstück
Eine fromme Muslima, eine gläubige Christin, ein gottesfürchtiger Jude, ein linker Atheist und ein eingefleischter Skeptiker. Ausgerechnet sie finden sich gemeinsam nach einem tödlichen Anschlag im postmortalen Niemandsland. Ist es die Vorhölle? Ist es der Weg ins Paradies? Natürlich streiten sie. Wie auf Erden so im Himmel. Bis sie merken: Es gibt eine gemeinsame Aufgabe. Und so machen sie sich auf. Eine abenteuerliche Reise führt sie zu den irdischen, menschengemachten Orten der Hölle. Denn wie steht es im Koran: "Allah verändert nicht den Zustand der Menschen, bis sie selbst ihren eigenen Zustand verändern!" Mit einfachsten Mitteln, viel Fantasie und großer Spiellaune nehmen sie den Zuschauer mit durch alle Höhen und Tiefen einer abenteuerlichen Reise. Produktion Berliner Compagnie Regie: Elke Schuster, Text: Helma Fries
Termin Di, 21.11.17, 20 Uhr
Ort Salmen, Lange Straße 52, OG
Kosten 15 Euro Ermäßigung möglich
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG und Weltladen Regentropfen, VHS OG
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Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
Ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
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Zusammenleben-Gesellschaft
Malala - Ihr Recht auf Bildung
Film und Filmgespräch zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen
Malala Yousafzai hat 2014 mit 17 Jahren den Friedensnobelpreis erhalten. Wer erinnert sich nicht an die bewegende Rede, die sie in Oslo hielt? Darin stellte sie sich gegen die radikal-islamischen Taliban und forderte mehr Rechte für pakistanische Kinder, insbesondere für Mädchen. Schon als Elfjährige beschrieb sie einen Internet-Blog gegen die Unterdrückung in ihrer Heimat Pakistan. Dies führte dazu, dass sie auf dem Weg von der Schule nach Hause durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde. Die damals 15jährige geriet in den Fokus der Taliban, weil sie sich für das Recht auf Bildung von Mädchen einsetzte. Sie hat auf wundersame Weise überlebt und ist inzwischen als Mitbegründerin des Malala Found eine global agierende Aktivistin für das Recht von Mädchen auf Bildung. Der Film ist eine Mischung aus realer Dokumentation und Spielszenen. Sein Hauptgewicht liegt auf dem Privatleben des Mädchens, seine Stärke in den Interviews , die in diesen persönlichen Begegnungen Malala auch als eine normale junge Frau zeigen. Emirate 2015, 88 Min, Regie: Davis Guggenheim
Termin Mi, 22.11.2017, 20 Uhr
Ort KiK, Weingartenstraße 34c, OG
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt OG
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Migration
Miteinander heimisch werden
Begegnungsplattform für Frauen
Frauen aus allen Himmelsrichtungen begegnen sich und lernen sich gegenseitig kennen.
Termin 24.11.17, 18 bis 22 Uhr
Ort Institut für Deutsche Sprache, Wilhelm-Bauer-Straße 16, OG
Referentinnen Regina Geppert, Claudia Roloff
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG
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Theologie-Glaube-Kirche
Worauf ich Wert lege,
... wenn ich für die Telefonseelsorge arbeite
Dialog im Kloster
Die Telefonseelsorge beantwortet täglich die Anrufe vieler verzweifelter oder Hilfe suchender Menschen, sei es am Telefon oder im Internetchat. Wie kann es gelingen, fremden Menschen weiter zu helfen trotz der Anonymität? Wie kann menschliche Nähe und Zuwendung über den Telefonhörer und den Bildschirm vermittelt werden?
Termin So, 26.11.17, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referent Elke Wahl, Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge Ortenau-Mittelbaden
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Workshop
"Männer auf der Suche" beruht auf einer anschaulichen These: Die industrielle Revolution hat die Männer ihrer Väter beraubt, mit dramatischen Folgen für ihr Seelenleben und ihre innere Reifung. Schon seit mehreren Generationen wachsen Jungen weitgehend ohne Mentoren, Initiationen und väterliche Fürsorge auf - weil Männer aus dem Sozial- und Erziehungsleben ausgeschieden sind. Die heutigen "Kinder in Männerkörpern" verbergen sich hinter einer verzweifelten "Alles klar" - Fassade - mit katastrophalen Auswirkungen auf ihre Familien, Gesundheit und Führungsqualitäten. Mittels Vortrag, Gespräch und Übungen wird angeregt, wie das Leben von Männern verändert werden kann. Das Seminar richtet sich an Männer, die darüber nachdenken, was es eigentlich bedeutet, ein Mann zu sein. Aufgezeigt werden befreiende Schritte, um Männerleben wieder lebenswert zu machen und den drei Feinden und Gefängnissen der Männer zu entkommen: Einsamkeit, zwanghaftes Wettbewerbsstreben und emotionale Scheuheit.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 50 Euro
Referent Dietmar Krieger, Atem- und Körpertherapeut
Anmeldung bis 27.11.17
 
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Film
Die Blumen von gestern
Film und Filmgespräch
Was passiert, wenn ein Nazi-Täter-Enkel und eine Nazi- Opfer-Enkelin aufeinandertreffen? Noch dazu, wenn sie in einem Auschwitz-Forschungsprojekt arbeiten? Das Leben mit der Schuld des Großvaters macht sich Totila (Lars Eidinger) sowieso nicht leicht. Dann wird ihm auch noch Zazie (Adèle Haenel) als junge französische Praktikantin zugeteilt. Diese verhält sich denkbar unkonventionell, geht mit seinem verhassten Chef Balthasar (Jan-Josef Liefers) ins Bett und betrachtet die Vergangenheit als Enkelin eines jüdischen Holocaust-Opfers. Ihre schnellen und überspitzten Dialoge lassen einem das Lachen im Hals stecken. Dabei lassen sie auf je ihre Weise frischen Wind in die Umgangsformen mit der deutschen Vergangenheit. Beide stellen sich auf ihre Weise der Frage, wie in der dritten Generation angemessen über die Shoa gesprochen werden kann. Die Idee zu diesem Film entstand, als der Regisseur Chris Kraus in den Archiven nach der SS-Vergangenheit seines eigenen Großvaters forschte - und dabei auch Nachkommen der Opfer begegnete. Deutschland 2016, 125 min, Regie: Chris Kraus, Sprache: Deutsch
Termin Mi, 29.11.17, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff
Kooperationspartner VHS OG, Katholisches Bildungszentrum
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Theologie-Glaube-Kirche
Das Leben ist ein Haferbrei
... Vorläufige reformatorische Gedanken und Predigten
Vortrag
Im Jubiläumsjahr der Reformation steht zwar das Luther- Gedenken im Mittelpunkt, aber es gab schon vor 1517 Stimmen und Stimmungen, die den Boden für die Reformation vorbereiteten. Zu den "stimmkräftigsten" zählt Johann Geiler von Kaysersberg (1445-1510), dessen Predigten im Straßburger Münster legendär sind. Markige Worte und originelle Bilder zeichneten ihn aus, so z.B. der Ausspruch "Das Leben ist ein Haferbrei, in den Gott Fliegen wirft". In manchen seiner Predigten setzte er sich sehr kritisch mit der Befindlichkeit der Kirche auseinander er war kein Reformator im engeren Sinne, er dachte und sprach aber "reformatorisch". Prof. Dr. Konrad Kunze, dessen sprach-, kultur- und kirchen- geschichtliche Vorträge und Publikationen von einem breiten Publikum geschätzt werden, lässt Leben und Wirken des Johann Geiler von Kaysersberg lebendig werden.
Termin Mi, 29.11.17, 19.30 Uhr
Gemeindehaus am Doler Platz, Lahr
Kosten 5 Euro
Referent Prof. Dr. Konrad Kunze
Kooperationspartner VHS OG, Katholisches Bildungszentrum
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Theologie-Glaube-Kirche
ein adventliches Abendseminar
Workshop
Advent - die Zeit besonderer Erwartung und so auch ein guter Zeitpunkt, der eigenen Hoffnung konkret auf die Spur zu gehen. Was es dazu braucht, dass wir die Angst überwinden und uns zur Hoffnung entschließen können - das ist der Frageblick dieses Abends im Advent. Für einen kleinen Imbiss zwischendurch ist gesorgt, bei passendem Wetter werden wir zum Teil auch draußen unterwegs sein.
Termin
Ort Tullastrasse 5b, EttenheimKosten 75 Euro
Referentin Heidi Mossbrugger-Hoffmann, Theologin, Psychotherapeutin
Anmeldung bis 30.11.17
 
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Geschichte erinnern
Umweltgeschichte(n) am Oberrhein
Vortrag und Gespräch
Umweltprobleme sind nichts Neues: Probleme durch den mittelalterlichen Erzabbau im Schwarzwald, extreme Abholzung oder Pläne zur Sprengung des Rheinfalls aus dem Jahr 1662 sind heute weitgehend aus dem Bewusstsein verschwunden. Doch viele erinnern sich noch an die erfolgreiche Bauplatzbesetzung gegen ein AKW im Wyhler Wald und gegen das Bleichemiewerk in Marckolsheim. Andere regionale und überregionale Probleme beschäftigen uns noch heute: Das AKW Fessenheim, Flächenfraß durch Siedlungsbau, Gewerbegebiete und Straßenbau, Klimawandel, Artenschwund und vieles mehr.BUND-Geschäftsführer Axel Mayer gibt in seinem Vortrag mit vielen Bildern einen kurzen, pointierten Überblick über Umweltgeschichte am Oberrhein. Er verdeutlicht, was wir aus den Erfolgen und auch den Niederlagen der Umwelt- und Naturschutzbewegung lernen können, und dass es sich lohnt, sich weiter zu engagieren.
Termin Do, 30.11.17, 19.30 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 Euro
Referent Axel Mayer, Geschäftsverbund BUND südlicher Oberrhein
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, BUND
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Theologie-Glaube-Kirche
Ein Jahr im Tempel der 10000 Segnungen
Vortrag und Gespräch

Pfarrer Tobias Eckerter aus Auenheim verbrachte ein Jahr in einem der imposantesten Zen-Klöster und Ausbildungsstätten der altehrwürdigen Kaiserstadt Japans, Kyoto: dem Manpukuji (auf deutsch: Tempel der 10000 Segnungen). Dort unterzog er sich dem rigorosen Training für Novizen und teilte mit den jungen Priestern ihren Alltag. Er berichtet mit authentischen Bildern und Gegenständen vom Leben der japanischen Zen-Mönche in der Obaku-Linie.
Termin Do, 30.11.17, 20 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referent Tobias Eckerter, Pfarrer
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Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17 ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Do, 30.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Lahr
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Zusammenleben-Gesellschaft
Begegnungsangebot

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken. Auf diese Weise bringen wir Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt und erzählen uns gegenseitig unsere Geschichten.
In Offenburg kochen Frauen miteinander,
in Lahr Frauen und Männer.
Termin
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Kosten je Kurs 10 Euro, Leistungsempfänger kostenlos
Referentinnen Silvia Boniface, Katharina Lindner, geflüchtete Köchinnen
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
 
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Theologie-Glaube-Kirche
Geschwisterlichkeit
Frauenfrühstück
". . .alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt." So dichtete es Friedrich Schiller in seiner Ode an die Freude, so erklingt es in der Europahymne. Geschwisterlichkeit als Grundlage und Ziel eines friedlichen Zusammenlebens im Haus Europa und in unseren Häusern daheim. Geschwisterlichkeit ist auch das Thema beim Frauenfrühstück, das am Vortag des ersten Advent auf die besinnlichen Tage in der Adventszeit einstimmen möchte. Innehalten - aufbrechen - Neues wagen in Erwartung, dass Gott kommt und Menschen zusammenführt. Das Frauenfrühstück beginnt mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet.
Termin Sa, 02.12.17, 9.15 bis 11.30 Uhr
Ort Gemeindezentrum, Johannesweg 11, OG-Weier
Kosten 6 Euro
Referentin Petra Magne de la Croix, Pfarrerin
Anmeldung bis 30.11.17 bei 0781 57840, Matthaeusgemeinde.offenburg@kbz.ekiba.de
Kooperationspartner Matthäusgemeinde OG
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
StimmTanzLabor
Stimme und Körper – beide können mehr, als wir im Alltag wahrnehmen. Wir erforschen sowohl den persönlichen Ausdruck des Körpers als auch die Möglichkeiten der Stimme. So kommen das Körperinstrument Stimme und das Bewegungsinstrument Körper in einen Dialog - mit sich und mit anderen.
Wir improvisieren mit Stimme und Körper und erweitern so unsere Erfahrungen mit uns selbst und mit anderen. Improvisation als Technik und Kompositionsmittel dient dazu, die eigenen Stimmerfahrungen und Bewegungsmöglichkeiten zu erweitern und sich von vorgeschriebenen Formen zu lösen.
Das von Petra Stransky entwickelte StimmTanzLabor ermöglicht, den persönlichen Ausdruck des Körpers, der Bewegung und der Stimme kennen zu lernen und zu erforschen. Das StimmTanzLabor bietet den Freiraum für prozessorientiertes künstlerisches Arbeiten, Evaluieren, Verändern, Verwerfen und Weiterentwickeln.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 75 Euro
Referentin Petra Stransky, Tänzerin, Musik- und Tanzpädagogin, Choreografin und Logopädin
Kooperationspartner Christliche Arbeitsgemeinschaft Tanz in Liturgie und Spiritualität e.V., Regionalgruppe Südwest, Katholisches Bildungszentrum
Anmeldung bis 04.12.17
 
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Theologie-Glaube-Kirche
Unsere Kirche öffnen
Workshop
Auch im Alltag mal kurz in die Kirche gehen können, Atem holen, beten, innehalten. Das wünschen sich viele Menschen. Was müssen wir beachten, wenn wir unsere Kirche öffnen wollen? Wie kann unsere Kirche fremde Menschen willkommen heißen, wenn gerade kein Gottesdienst stattfindet? Was können wir von den Gemeinden lernen, die damit schon Erfahrung machen?
Termin Do, 07.12.17, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
ReferentIn Claudia Roloff, Herbert Kumpf
Termin Fr, 08.12.17, 17 bis 22 Uhr
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Fr, 8.12.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Appenweier
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17 ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
ach, wenn ich doch bloß wollte! Zürcher Ressourcenmodell
Workshop zu Selbstmanagement
Konsequent an persönlichen Ressourcen orientiert, kann Selbstmanagement ausgesprochen lustvoll und effizient sein. Entscheidend ist der Perspektivwechsel: weg von Defiziten - hin zu persönlichen Stärken. Das Zürcher Ressourcen Modell ist eine vielfach erprobte Methode zur gezielten Entwicklung von Handlungspotenzialen. Sie entwickeln im Workshop Ihr individuelles, handlungsleitendes Motto und entdecken die dazu passenden, bereits vorhandenen Ressourcen in sich. Methodisch wechseln Theorieimpulse mit Einzel-und Gruppenarbeiten ab. Ziel ist die konkrete Umsetzung in unterschiedlich anspruchsvollen Situationen.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 75 Euro
Referentin Ingeborg Zechmeister, Systemische und Personenzentrierte Beraterin
Anmeldung bis 20.12.17
 
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Unterwegs sein
Weihnachtsreise ins Licht: Jordanien - ex oriente lux
Reise

Nach der dunklen Adventszeit erwartet uns in der ersten Januarwoche die jordanischen Sonne mit der Klarheit des weihnachtlichen Lichtes. Im Winter wirken die Farben der rosaroten Felsenstadt Petra und der Wüste Midian, dem Wadi Rum besonders eindrucksvoll. Der Jordan an der Taufstelle Jesu führt mehr Wasser als sonst und die biblische Landschaft hüllt sich in einen grünen Schleier. Diese Reise soll nach den Feiertagen eine Wohltat sein: Von nur zwei Hotelstandorten aus besuchen wir die jordanischen Klassiker des Heiligen Landes mit angenehmen Temperaturen. Wir übernachten am Toten Meer und in Aqaba, der Winteroase und tauchen ein in das heilsame Salzwasser des Toten Meeres und des Roten Meeres. Auch kulinarisch werden wir uns fortbilden und den Orient schmecken.
Termin Mo, 01.01.18 bis 08.01.18
Info und Anmeldung 07823 96550, doleschal@ekise.de
Kooperationspartner Evang. Kirchengemeinde, Seelbach
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Unterwegs sein
Literaturkurs
Die deutsche Romantik hat über die Jahrhunderte hinweg Einfluss gehabt auf das Geistesleben, die Religion und auch auf die deutsche Politik. An vier Abenden soll der Frage nachgegangen werden, ob und wie sich dieser Einfluss noch heute zeigt. Im Mittelpunkt steht die von Sigmund Freud interpretierte Erzählung "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffmann. Mit der Oper "Hoffmanns Erzählungen" hat der Komponist Jaques Offenbach dem Bamberger Dichter, dessen Geschichte vom "Sandmann" übrigens auch im Deutsch Abitur 2018 gelesen wird, über die Literatur hinaus ein kulturhistorisches Denkmal gesetzt.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 50 Euro
Referentin Dr. Renate Tebbel, Literaturwissenschaftlerin
Anmeldung bis 04.01.18
 
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Film
The Human Scale
Film und Filmgespräch
Der Mensch und sein Leben in Megacities: funktional, kontrolliert, effizient. Mit beeindruckenden Bildern zeigt uns der Regisseur Andreas M. Dalsgaard in "The Human Scale" den Wahnsinn, den wir heute in einem Irrgarten von Autos, Gebäuden und Smog leben. Der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl aus Kopenhagen befasst sich seit über 40 Jahren mit dem Lebenswerten in Städten und der Frage, was der Mensch zum Menschsein eigentlich braucht. In fünf Kapiteln zeigt "The Human Scale" die Möglichkeiten und auch Schwierigkeiten einer menschen- und umweltfreundlichen Stadtplanung. Der Film portraitiert Großstädte, in denen Architekten versuchen, das städtische Leben umzustrukturieren, auch wenn sie auf Widerstände stoßen. Er macht deutlich, wie wir durch einfache und kleine Änderungen in der Planung das Leben in den Städten verändern können, wenn wir nur den Fokus ein wenig verschieben. Dänemark 2012, Regie: Andreas Dalsgaard. Dokumentarfilm
Termin Do, 11.01.18, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Kooperationspartner OGer Netzwerk Nachhaltigkeit
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Theologie-Glaube-Kirche
Einübung in das stille Gebet
Contemplationsgruppe
"Halt an, wo läufst du hin? - der Himmel ist in dir! Suchst du Gott anderswo: du fehlst ihn für und für." Der Cherubinische Wandersmann, I, 82 Raum schaffen und Gott in der Stille begegnen.
Termin fünf mal ab Do, 11.01.18, 20 Uhr
Ort Pfarrhaus, Freiburger Straße 14, Kehl-Auenheim
Referent Tobias Eckerter, Pfarrer
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Vortrag und Gespräch
Sensible Menschen sind in der Minderheit, aber es sind nicht so wenige, wie viele glauben, und es ist kein Defekt, keine Krankheit und keine Einbildung, sondern eine nachweisbare Veranlagung. Sensible Menschen nehmen vieles stärker und detaillierter wahr, wie z.B. Geräusche, optische Eindrücke, Hitze und Kälte, Gefühle, Empfindungen, Stimmungen und Spannungen. Dadurch erreichen diese Menschen deutlich früher ihre Belastungsgrenzen, fühlen sich gestresst, aufgeregt oder angespannt, haben z.B. mehr Mühe, Entscheidungen zu treffen, nehmen eigene und fremde Fehler deutlicher wahr und erleben eher Schuldgefühle. Hinzu kommt, dass sensible Menschen sich meist mit den Menschen vergleichen, die deutlich belastbarer sind, und sie dadurch ihr eigenes Empfinden als Versagen oder unnormal erleben. In diesem Seminar werden Sie darüber informiert, was es bedeutet (hoch)sensibel zu sein, Sie lernen sich selbst damit besser zu verstehen, welche Begabungen und Stärken dies auch beinhaltet und auf welche Weisen man als sensibler Mensch gut für sich sorgen kann.
Termin
Ort Franz-Huber-Str. 3, OG
Kosten 30 Euro
Referent Thomas Brühl, Sozialpädagoge, Heilpraktiker für Psychotherapie
Anmeldung bis 16.01.18
 
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Zusammenleben-Gesellschaft
Postwachstumsökonomie - Bedingungen einer zukunftsfähigen Wirtschaft
Vortrag und Gespräch
Der Klimawandel, Schuldenkrisen, die Verknappung jener Ressourcen, auf deren kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte, zeigen ebenso wie Befunde der Glücksforschung, dass die Wachstumseuphorie vorbei ist. Welche Möglichkeiten eröffnen sich, wenn wir Wirtschaft als Postwachstumsökonomie zu denken beginnen? Suffizienz, moderne Subsistenz und kürzere Versorgungsketten werden an Bedeutung gewinnen. Aus Konsumenten werden souveräne Prosumenten, die zum Beispiel durch ihr Handwerk zur gemeinschaftlichen Versorgung beitragen. Zudem ist die Postwachstumsökonomie durch Sesshaftigkeit gekennzeichnet, also durch Glück ohne Kerosin.
Termin Fr, 19.01.18, 19 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 bis 10 Euro
Referent Niko Paech, apl. Professor für Plurale Ökonomik
Kooperationspartner ONN
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Musikalisches
EOK
Kirchenkabarett
Mit viel Humor, Augenzwinkern, Insiderwissen und "Outsiderskepsis" kommt das Programm daher, das das kabarettistische Frauentrio aus Kenzingen zusammengestellt hat. Sie nennen sich "Die drei Damen vom EOK", wobei "EOK" nicht für den Oberkirchenrat in Karlsruhe, sondern für "Evangelisches Oberrheinisches Kirchenkabarett" steht. Es darf gelacht und gedacht werden, wenn Monika Rudolph, Cornelia Schmidt und Claudia Zoller eine Einführung in ihr "Kirchenmanagement" geben.
Termin Fr, 19.01.18, 19 Uhr
Ort Gemeindezentrum, Johannesweg 11, OG-Weier
Kooperationspartner Förderverein der Matthäusgemeinde
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Giraffenenergie tanken!
Übungswochenende für "Gewaltfreie Kommunikation" nach Marshall B. Rosenberg Haben Sie an einem Einführungskurs in die GFK teilgenommen und möchten das Gelernte gerne in einer Gruppe auffrischen, vertiefen und üben? Herzlich willkommen!
Termin Sa, 27.01.18, 10.30 bis 17 Uhr So, 28.01.18, 11 bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststr. 16, OG
Kosten 95 Euro
Referentin Monika Knaus, CNVC-zertifizierte Trainerin
Anmeldung bis 19.01.18
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Geschichte erinnern
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Sa, 20.01.2018, 20 Uhr
Ort Kirche Schwanau-Nonnenweier
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
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Zusammenleben-Gesellschaft
Worauf wir Wert legen ...
in unserem Engagement für Mother Hood
Dialog im Kloster
Eine der wichtigsten Forderungen der noch jungen Elterninitiative Mother Hood sind günstige Bedingungen für eine sichere Geburt. Damit steht auch der Beruf der Hebamme im Fokus, die Schwangere vor, während und nach der Geburt betreuen. In den vergangenen Jahren ist die berufliche Situation für Hebammen und damit für Gebärende immer schwieriger geworden. Was brauchen junge Familien für einen guten Start ins Leben?
Termin So, 21.01.18, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referentinnen Sarah Schulze, Petra Mattern, Mother Hood
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Zusammenleben-Gesellschaft
Die Sache mit dem Schleier: Das Bild der Frau im Islam und ihre Bekleidung
Religionswissenschaftliches Seminar
Immer wieder wird gefragt: Wie ist das mit dem Kopftuch? Was steht darüber im Koran? Gibt es ein "Verhüllungsgebot"? Tatsächlich ist das Kopftuch heute ein aufgeladener Symbol-Gegenstand für religiöse Weltanschauung und explizite Gläubigkeit. Im Berufsleben führt das oft zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Für viele muslimische Frauen gehört es aber einfach zum Alltag, wenn sie sich in der Öffentlichkeit aufhalten, und sie fühlen sich wohl damit. Nach einer Einführung in die Thematik und einem Überblick zu verschiedenen traditionellen Bekleidungsvorschriften lesen wir gemeinsam, was darüber wirklich im Koran steht. Auf dieser Basis können wir leichter verstehen, warum für Muslim-Frauen das Kopftuch bzw. diverse Bekleidungsvorschriften wichtig sind, während andere dies ablehnen und als Eingrenzung empfinden. Texte, Bilder und Objekte sowie Selbstzeugnisse der Muslimas unterstützen die Informationen.
Termin Mo, 22.01.18 und 29.01.18, 19.30 bis 21 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg Str. 2, OG
Kosten 30 Euro
Referent Prof. Dr. Bernd Feininger
Anmeldung bei VHS, 0781 9364200 anmeldung@vhs-offenburg.de
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Film
Das Wunder von Mals
Film und Filmgespräch
Der rein über Spenden finanzierte Dokumentarfilm von Filmemacher Alexander Schiebel erzählt die Geschichte der ersten pestizidfreien Kommune Europas: Die Gemeinde Mals liegt am oberen Ende des Vinschgaus. Seit der Klimawandel und Investitionen in Bewässerung auch hier Apfelplantagen lukrativ machen, entstand in Mals eine immer größere Opposition gegen Pestizide. Die Ausbreitung der Apfelplantagen brachte Eltern, die sich um die Gesundheit ihrer Kinder sorgen, die lokale Umweltschutzgruppe und die traditionelle Landwirtschaft in einem breiten Bündnis zusammen. Bei einem Referendum entschieden sich 77 Prozent der Malserinnen und Malser für ein absolutes Pestizidverbot in der gesamten Gemeinde. Schließlich wurde eine kommunale Satzung verabschiedet, die das Pestizidverbot auch tatsächlich umsetzt. Doch die Landesregierung sieht das Referendum als nicht legitim an und der Bauernverband wettert gegen die Einmischung der Demokratie in die Belange der Landbesitzer/innen. Dass es auch anders geht, beweist die Nachbarregion Trentino. Dort hat die Landesregierung die Rechte der Kommunen gestärkt, als die Gemeinde Vallarsa sich das Ziel gesetzt hat, komplett auf BioLandwirtschaft umzustellen. Österreich 2016, Regie: Alexander Schiebel Dokumentarfilm
Termin Mi, 24.01.18, 19 Uhr
Ort Kommunales Kino im KiK, Weingartenstr. 34c
Kosten 5 Euro
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, VHS OG, BUND Ortenau, BUO, Weltladen Regentropfen, Klimabüro OG
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Kurs
Wenn Sie keine oder nur wenig Erfahrung in der Selbstverteidigung oder im Kampfsport haben und sich Grundkenntnisse zur "Selbstbehauptung" und "Selbstverteidigung" aneignen und ihre Handlungskompetenz erhöhen möchten, ist dieser Kurs für Sie genau richtig. Neben der Vermittlung von Grundlagenwissen sind praktische Übungen ebenso Bestandteil des Kurses wie einfache, aber effektive Techniken zur Selbstverteidigung.
  • Unterscheidung Selbstbehauptung, Selbstverteidigung
  • Kampfsport, Kampfkunst
  • Menschliche Verhaltensweisen
  • Merkmale einer Notsituation, Notwehr
  • Mögliche Folgen körperlicher Auseinandersetzungen
  • Bedenkenswerte Leitsätze
  • Verhaltensalternativen zur Vermeidung von Notsituationen und in einer Notsituation
  • Strategien zur Kampfvermeidung
  • Faktor Psyche in Bezug auf Selbstverteidigung
Termine
Ort Martinskindergarten, Lahr
Kosten 30 Euro
Referent Dirk Klose, Polizeibeamter
Anmeldung bis 06.11.17 bzw. bis 22.01.18
 
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Bei mir bist du schön!
Farbberatungskurs
Unser täglicher Blick in den Spiegel zeigt uns unsere Schönheit und Ausstrahlung. Und stellt uns vor die Frage: Was passt zu mir? Wie unterstreiche ich vorteilhaft meinen Typ? In diesem Workshop wird erläutert, wie typgerecht ausgewählte Farben die persönliche Ausstrahlung steigern. Sie erfahren die Grundlagen der Farbberatung und bekommen Ihren Farbtyp bestimmt.
Termin Mo, 29.01.18, 18 bis 21 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 33 Euro inkl. Materialkosten
Referentinnen Kerstin Berg und Sybille Roll
Anmeldung bis 25.01.18
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Musikalisches
Workshop

Bereits zum zweiten Mal findet in Lahr der Interkulturelle Gospel-Workshop unter der Leitung von Adrienne und Marco Morgan Hammond statt. Für interessierte Flüchtlinge und Einheimische steht an diesem Wochenende die Sprache der Musik im Vordergrund. Seit vielen Jahren leitet Adrienne Morgan Hammond bundesweit mehrtägige Gospelworkshops. Professionell und stimmungsvoll begleitet sie die Teilnehmenden beim Entdecken ihrer Lust am gemeinsamen Singen. Die gebürtige Amerikanerin ist selbst in verschiedenen Kulturen zu Hause und weiß, welche Schätze sich im scheinbar fremden Gegenüber verbergen. Das gemeinsame Erleben und Erlernen der Gospels ermöglicht die Begegnung von Menschen verschiedener Herkunft. Für die Teilnahme sind keinerlei musikalische Vorerfahrungen nötig! Lassen Sie sich begeistern von der Herzlichkeit und dem Humor der Workshopleiterin und erleben Sie mit, in welch kurzer Zeit es durch die Musik gelingt, die kulturellen Grenzen zwischen Menschen abzubauen und gemeinsame Talente zu entdecken!
Termin
Ort Gemeindehaus der Lutherkirche, Martin-Luther-Straße 2, Lahr
Kosten 35 Euro, Leistungsempfänger kostenfrei
ReferentIn Adrienne und Marco Morgan Hammond, SängerIn, GospelchorleiterIn
Anmeldung bis 31.01.18
 
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Film
Racing Extinction: Das Ende der Artenvielfalt?
Film und Filmgespräch
Es ist beunruhigende Gewissheit: Die ignorante Haltung der Menschheit gegenüber der Natur zieht ein weltweites Aussterben von Tier- und Pflanzenarten mit sich. Die Hälfte aller Arten und in besonderem Maße die Meerestiere sind bedroht. Gemeinsam mit Wissenschaftlern, Umweltschützern und Ingenieuren kämpft der Oscar-prämierte Dokumentarfilmer Louie Psihoyos um umfassende Aufmerksamkeit für dieses globale, drängende Problem. Die oftmals als Undercover-Aktionen gefilmten Aufnahmen setzen ein aufrüttelndes Zeichen und offenbaren die katastrophalen Folgen menschlichen Handelns. Dieser Film verändert nicht nur die Sicht auf unseren fragilen Planeten, sondern zeigt auch, was wir tun können und müssen, um die Artenvielfalt zu bewahren. USA 2015, Regie: Louie Psihoyos, Dokumentarfilm
Termin Do, 01.02., 19:00 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Str. 39, OG
Kosten 5 Euro
Kooperationspartner Kath. Bildungszentrum, VHS OG, BUND Ortenau, BUO, Weltladen Regentropfen, Klimabüro OG
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Film
Before the flood
Film und Filmgespräch
Der Hollywoodstar Leonardo DiCaprio setzt sich bereits seit vielen Jahren für Klimaschutz ein. Nach "The 11th Hour" aus dem Jahr 2007 hat er letztes Jahr einen zweiten Umweltfilm veröffentlicht: "Before the Flood" ist das Resultat von drei Jahren Reisen zu sehr unterschiedlichen Orten auf der Erde, um den Zuschauern die direkten Auswirkungen des Klimawandels deutlich vor Augen zu führen. Der Mensch hat den unberührten Landschaften von Grönland bis nach Indonesien unwiderruflichen Schaden zugefügt: Bedrohte Tierarten sterben aus, das Klima spielt verrückt und Ureinwohner kämpfen um ihr Überleben. Der Film zeigt den Status quo auf, sucht aber auch nach Lösungsansätzen. Dafür schenkt DiCaprio nicht nur berühmten Persönlichkeiten wie Barack Obama, Ban Ki-moon und Papst Franziskus Gehör. Er lässt auch Naturschützer, Wissenschaftler und Aktivisten aus Industriestaaten und Entwicklungsländern zu Wort kommen allesamt Menschen, die sich für den Umweltschutz engagieren. Dokumentarfilm
Termin Mi, 07.02.18, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 2, OG
Kosten 5 Euro
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, VHS OG, BUND Ortenau, BUO, Weltladen Regentropfen, Klimabüro OG
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Aufräumen - innen und außen
Gruppe in der Fastenzeit
Wir wollen Ordnung schaffen - außen und innen. Dazu treffen wir uns einmal in der Woche. Was will ich bei mir zu Hause anpacken, das schon lange ansteht? Was kann ich weggeben? Welche Freiheit kann ich im Loslassen entdecken? Wir überprüfen unser Konsumverhalten und fragen, was wir wirklich brauchen. Für die einzelnen Wochen nehmen wir uns Schritte vor, die wir im Gespräch beraten können. Miteinander können wir beobachten, wie sich die Aktionen im Außen auf unser Innenleben auswirken. In dieser Zeit bin ich Ihre Ansprechpartnerin und freu mich, Sie in diesen Prozessen zu unterstützen. Bis Ostern wird nicht alles perfekt sein, aber anders.
Termin Gruppe 1: sechs mal Mi, ab 14.02.18, 9.30 bis 12 Uhr Gruppe 2: sechs mal Do, ab 15.02.18, 19 bis 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 90 Euro
Referentin Monika Hagen, Familienpflegerin und Gesundheitsberaterin
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Zusammenleben-Gesellschaft
Schau mich an
Ausstellung



Mit dieser Ausstellung halten wir eine Lupe auf die großen politischen Zusammenhänge, bis wir die einzelnen Menschen sehen können, die von den Turbulenzen der Weltgeschichte besonders betroffen sind, Menschen, die zu uns geflohen sind in den vergangenen Jahren oder früher schon. Die Fotografin Ingrid Vielsack hat in stundenlangen Gesprächen das Vertrauen der Geflüchteten gewonnen und mit ihnen zusammen an Porträtfotos gearbeitet. Entstanden ist eine Serie von Bildern und Geschichten, die uns individuelle Schicksale eindrücklich vor Augen stellt. Durch sie wird das Politische der verschiedenen Fluchtursachen auch für vermeintlich Außenstehende persönlich. Wir hoffen, dass diese Bewegung auch andersrum stattfindet: dass aus den persönlichen Begegnungen, die wir hier in der Ausstellung miteinander erleben, unsere Politik neue Impulse erhält. Dass das Persönliche auch politisch ist. Dass wir unsere Politik auch mit Blick auf diejenigen Menschen entwickeln, die zurzeit nirgends auf der Welt ein Stimmrecht haben. Dass wir unsere Gedanken, Gespräche und Entscheidungen davon beeinflussen lassen, dass wir hier Menschen begegnet sind, einzelnen, von denen es auf der Welt zurzeit sehr viele gibt. 65 Millionen.
Termin Mi, 25.10. bis Februar
Ort Heimatmuseum, Hauptstraße 16, Rheinau-Freistett
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Zusammenleben-Gesellschaft
Begegnungsangebot

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". In diesem Sinne sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ein neues Heimatgefühl zu entwickeln oder ein altes wieder zu finden! Hier wird gebrutzelt, gebraten, gebacken, gekocht und geschlemmt. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken. Auf diese Weise bringen wir Menschen unterschiedlicher Kulturen miteinander in Kontakt und erzählen uns gegenseitig unsere Geschichten.
In Offenburg kochen Frauen miteinander,
in Lahr Frauen und Männer.
Termin
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Kosten je Kurs 10 Euro, Leistungsempfänger kostenlos
Referentinnen Silvia Boniface, Katharina Lindner, geflüchtete Köchinnen
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
 
Theologie-Glaube-Kirche
Workshop
Wir bieten einen kompakten Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit einer Kirchengemeinde oder einer kirchlichen Einrichtung und das landeskirchliche Unterstützungsangebot. Folgende Themen werden behandelt: Was interessiert die Medien? Tipps für den Umgang mit Journalisten und Gestaltung von Pressegesprächen - Grafische Gestaltung - Gemeindebrief, Internet und Social Media - Intranet und Newsletter. Dabei werden sich hilfreiche Impulse mit praktischen Übungen abwechseln.
Termin
Ort Gemeindehaus Poststraße 16, OG
Referenten KR Dr. Daniel Meier, Pressesprecher der Evangelischen Landeskirche in Baden
Anmeldung bis 23.02.18
 
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Zusammenleben-Gesellschaft
Worauf ich Wert lege,
... wenn ich einen Weltladen leite
Dialog im Kloster
Fairen Handel im Offenburger Weltladen Regentropfen gibt es schon seit 1979 - und er hat sich stetig entwickelt. Welche Entscheidungen bestimmen heute das Geschäftsleben? Und was ist hinter der Ladentheke noch alles im Angebot?
Termin So, 25.02.18, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referentin Christine Junker, Geschäftsführerin Weltladen Regentropfen
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Psychologie-Gesundheit-Kreativität
Dynamisches Balancieren: selbstbewusst und flexibel
TZI-Kurs
Leben ist geprägt von der Notwendigkeit, Vielfältiges, Unterschiedliches, auch Gegensätzliches aufeinander zu beziehen - es zu balancieren. Dabei bedeutet Leben nicht einfach in Balance sein, sondern aus der Balance zu geraten, sie zu verlieren, sich um Balance mühen, sie erneut zu finden. Das gilt auch für die Arbeit in Teams und Gremien, in Lern- und Arbeitsgruppen. Das Konzept der Themenzentrierten Interaktion beruht auf der Annahme, dass jede und jeder, die Interaktion der Gruppe und die Arbeit an einer Aufgabe als gleichgewichtig angesehen werden und der wechselseitige Einfluss von Gruppe und Umfeld beachtet sein will. Dynamisches Balancieren meint dabei die Kunstfertigkeit, alle vier Faktoren zur Geltung zu bringen, immer neu zu gewichten, um in lebendigen Prozessen zu zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen. Welche Instrumente stehen mir als Leitung zur Verfügung, steuernd und fördernd Einfluss auf Arbeitsprozesse zu nehmen? Wie nehme ich meine Möglichkeiten als Gruppen- bzw. Teammitglied wahr? Wie können unterschiedliche Perspektiven und gegensätzliche Standpunkte integriert und fruchtbar gemacht werden? Wie steht es mit den Grenzen? Wie agiere ich in Situationen von Unsicherheit und Stagnation? Wie halte ich es mit dem Wechsel von Arbeiten und Ruhen, von Empfangen und Geben, von Nähe und Distanz? Wir geben der Dynamik des Balancierens in diesem Kurs eine besondere Aufmerksamkeit, achten darin Situationen der Spannung und des Ungleichgewichts ebenso wie die des Einschwingens und des Einklangs - und wie jede und jeder beitragen kann, dass Balanceakte gelingen. Der Kurs ist gemäß den Ausbildungsrichtlinien des Ruth- Cohn-Instituts anerkannt und lizenziert.Für diese Veranstaltung kann im Rahmen des Bildungszeitgesetzes Baden-Württemberg eine Freistellung unter Gehaltsfortzahlung beantragt werden.
Termin Mo, 26.02. bis Fr, 02.03.18
Ort Friedrichshafen-Fischbach
Kosten 520 Euro Kursgebühr, ÜVP 420 Euro für ehrenamtlich Mitarbeitende der Evangelischen Landeskirche in Baden, Hauptamtliche nach FWB-Richtlinien
Referent Dr. Michael Lipps, Pfarrer, Lehrbeauftragter für TZI, N.N.
Anmeldung unter 0721 9175 340, eeb-baden@ekiba.de
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