Programm
Mich und die Gesellschaft verstehen
Heimatküche
Begegnung beim Kochen und Essen

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". Miteinander entwickeln wir ein neues Heimatgefühl oder finden ein altes wieder. Unser Rezept: bruzzeln, braten, backen, kochen und schlemmen. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und geniessen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann Neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken.
In Offenburg kochen Frauen miteinander, in Lahr Frauen und Männer. Kinderbetreuung nach Bedarf möglich. Anmeldung bis mittwochs ist hilfreich, danke!
Termin Offenburg Fr, 05.10., 16.11., 21.12.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referentinnen Isabel Kimmer, Hilda Furtwängler und Newcomerinnen
Termin Lahr Fr, 21.09., 16.11.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Referentinnen Inese Freija-Neimane, Silvia Boniface und Newcomer
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
Der Termin am 21.09. muss aus Krankheitsgründen leider ausfallen!
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Die Enzyklika "Laudato si" und die Menschen in Peru
Vortrag und Gespräch
Stefan Falk erläutert die päpstliche Enzyklika in Bezug auf die Situation der Menschen in Peru. Der Perukreis Rammersweier hat seit 30 Jahren eine Partnerschaft mit der katholischen Gemeinde San Jeromimo. Dadurch haben wir Einblicke in die katastrophalen Folgen, die das Wetterphänomen El Nino für die Menschen in Lateinamerika hat: Erdrutsche, Überflutungen und Schlammlawinen richten verheerenden Schaden an. So gehört Peru zu den Ländern, die am meisten unter dem Klimawandel leiden.
Der Perukreis Rammersweier ist mit einem Infostand vertreten und verkauft Waren aus fairem Handel.
Termin Di, 25.09.18, 19.30 Uhr
Ort Eine-Welt-Gruppe in der Auferstehungsgemeinde Offenburg
Kosten Spenden zugunsten der Peru-Partnerschaft
Referent Stefan Falk, Perukreis Rammersweier
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Erzähl mir deine Geschichte - ich lern was draus Gespräche mit Menschen, die zu uns geflohen sind
Jubiläumsveranstaltung

Wir sprechen miteinander, stellen uns gegenseitig Fragen, und hören einander zu.
So bringen wir unsere persönlichen Geschichten und die politischen Entwicklungen der vergangenen Jahre miteinander in Beziehung.
Zu Wort kommen Menschen mit bzw. ohne Recht auf Asyl in Deutschland, Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten und Menschen, die in der Bildungsarbeit mit Zugewanderten tätig sind.
Falls Sie sich aktiv beteiligen möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht unter eeb.ortenau@kbz.ekiba.d
Termin Sa, 29.09.18 10 bis 13 Uhr
Ort Hauptstraße, unter den Pagoden, OG
Referentinnen Claudia Roloff , Katharina Lindner und andere Miitarbeitende der EEB Ortenau
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Heimatküche
Begegnung beim Kochen und Essen

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". Miteinander entwickeln wir ein neues Heimatgefühl oder finden ein altes wieder. Unser Rezept: bruzzeln, braten, backen, kochen und schlemmen. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und genießen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann Neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken.
Termin Offenburg Fr, 05.10., 16.11., 21.12.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referentinnen Isabel Kimmer, Hilda Furtwängler und Newcomerinnen
Termin Lahr Fr, 21.09., 16.11.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Referentinnen Inese Freija-Neimane, Silvia Boniface und NewcomerIn Offenburg kochen Frauen miteinander, in Lahr Frauen und Männer. Kinderbetreuung nach Bedarf möglich. Anmeldung bis mittwochs ist hilfreich, danke!
Termin Offenburg Fr, 05.10., 16.11., 21.12.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referentinnen Isabel Kimmer, Hilda Furtwängler und Newcomerinnen
Termin Lahr Fr, 21.09., 16.11.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Referentinnen Inese Freija-Neimane, Silvia Boniface und Newcomer
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
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Wir nähen uns was
Kurs
Frauen aller Couleur nähen miteinander aus bunten Stoffen einfache Assesoires und Kleidungsstücke. Sprachkenntnisse, Fachkenntnisse und Kreativität werden mit eingenäht.
Termin 10 mal wöchentlich ab Di, 09.10.2018, 13 bis 16 Uhr
Ort Frauen- und Mütterzentrum, Richard-Wagner-Straße 3, Kehl
Kosten 2 Euro pro Termin
Referentinnen Raschida El Hettak, Zahra Laanani, Farizen Daher und Fella Adel
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Mich und die Gesellschaft verstehen
"...und jedem Alter wohnt ein Zauber inne..."
Was wir gewinnen, wenn wir älter werden
Gesprächsabende für Menschen über 60 Jahren Gemeinsam wollen wir den Zauber suchen, der sich aus unserem bis jetzt gelebten Leben ergibt. Wir werden Rückschau und Vorschau halten, dabei die meist unbewusste Arbeit am eigenen "Lebensbogen" würdigen und das eigene Leben annehmen, mit all dem was war. Gleichzeitig können wir Visionen und Neues für ein erfülltes Altern entwickeln, die auf unseren Alltag ausstrahlen. Während unser Körper manchmal langsamer wird und seine Sinne und Funktionen nachlassen, kann unsere geistige Entwicklung weiter gehen und uns zu einer neuen Freiheit führen.
Unsere geistigen und seelischen Ressourcen können unerschöpflich sein, wenn wir uns ihnen bewusst zuwenden. Im Gespräch und mit verschiedenen Methoden wollen wir uns diesen Themen nähern und unsere "Altersweisheiten" austauschen.
Termin 10 mal wöchentlich ab Di, 09.10.2018, 13 bis 16 Uhr
Ort Frauen- und Mütterzentrum, Richard-Wagner-Straße 3, Kehl
Kosten 2 Euro pro Termin
Referentinnen Raschida El Hettak, Zahra Laanani, Farizen Daher und Fella Adel
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Solino
Film und Filmgespräch
Eine italienische Familie beschließt nach Deutschland auszuwandern, um dort ein neues Leben zu beginnen. Als gegenüber von der neuen Wohnung ein Lokal frei wird, beschließt die Mutter eine Pizzeria zu eröffnen, die den Namen ihrer Heimatstadt tragen soll: "Solino". Die Jahre vergehen und die Söhne Gigi und Giancarlo fühlen sich als Kellner zunehmend von ihrem Alten versklavt. Es kommt zum Eklat. Die Jungen ziehen aus und gründen eine WG zu dritt mit Johanna. Doch nun brechen die lange schwelenden Konflikte zwischen den Brüdern aus, denn beide lieben ihre Mitbewohnerin. Regisseur Fatih Akin begleitet in einem seiner ganz frühen Werke eine sizilianische Einwanderer-Familie durch drei Jahrzehnte und zeigt dem Zuschauer die Höhen und Tiefen, die diese auf ihrem Weg erlebt.
Deutschland 2002, 124 Min., Regie: Fatih Akin
Termin Do, 11.10.18, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
Referent Benjamin Köhler
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, VHS OG, BUND Ortenau, Klimaschutzbüro OG
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Schau mich an
Ausstellung
Mit dieser Ausstellung halten wir eine Lupe auf die großen politischen Zusammenhänge, bis wir die einzelnen Menschen sehen können, die von den Turbulenzen der Weltgeschichte besonders betroffen sind, Menschen, die zu uns geflohen sind in den vergangenen Jahren oder früher schon. Die Fotografin Ingrid Vielsack hat in stundenlangen Gesprächen das Vertrauen der Geflüchteten gewonnen und mit ihnen zusammen an Porträtfotos gearbeitet. Entstanden ist eine Serie von Bildern und Geschichten, die uns individuelle Schicksale eindrücklich vor Augen stellt. Durch sie wird das Politische der verschiedenen Fluchtursachen auch für vermeintlich Außenstehende persönlich. Wir hoffen, dass diese Bewegung auch andersrum stattfindet: dass aus den persönlichen Begegnungen, die wir hier in der Ausstellung miteinander erleben, unsere Politik neue Impulse erhält. Dass das Persönliche auch politisch ist. Dass wir unsere Politik auch mit Blick auf diejenigen Menschen entwickeln, die zur Zeit nirgends auf der Welt ein Stimmrecht haben. Dass wir unsere Gedanken, Gespräche und Entscheidungen davon beeinflussen lassen, dass wir hier Menschen begegnet sind, einzelnen, von denen es auf der Welt zur Zeit sehr viele gibt. 65 Millionen.

13.10. 09.30 Uhr Frauenfrühstück mit syrischen Frauen und Frau Vielsack
14.10, 10.00 Uhr Eröffnungsgottesdienst, Herr Allgeier mit Konfirmand*innen
25.10. 19.00 Uhr Film/Kirchenkino "Als Paul übers Meer kam"
28.10. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Frau Roloff
29.10. 19.30 Uhr Ehrenamtliche berichten
07.11. 19.30 Uhr Themenabend mit Herrn Stacey: facts statt fakes
– Hintergrundwissen statt Halbwissen
11.11. 10.00 Uhr St. Martinsgottesdienst für Groß und Klein mit dem Kinderchor
18.11. 10.00 Uhr Abschlussgottesdienst mit Sabine Keck
Die Kirche ist sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet,außerdem auf Nachfrage: 07853 1419.
Termin Sa, 13.10. - 18.11.
Ort Kirche Leutesheim
Referenten MusikerInnen aus aller Welt
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Worauf ich Wert lege, wenn ich Mobilität für die Stadt plane...
Dialog im Kloster
Mit dem Mobilitätsplaner der Stadt Offenburg können wir über die Herausforderungen an die verschiedenen Formen von Mobilität in Offenburg und Umgebung heute und in Zukunft ins Gespräch kommen
Termin So, 14.10.18, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster unserer Lieben Frau, Lange Str 9, OG
Referent Matthias Kassel
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Im Westen nichts Neues
Film und Filmgespräch
Erster Weltkrieg. In der allgemeinen Kriegsbegeisterung zieht eine Klasse junger Oberschüler freiwillig in das vermeintliche Feld der Ehre. Nach einer kurzen, überaus schikanösen Ausbildung kommt die Gruppe an die Westfront. Aber in den Schützengräben folgt für Paul Bäumer und seine Freunde schnell die Ernüchterung ...
Die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Erich Maria Remarque verstärkt bildhaft die Überzeugung seiner Protagonisten, einer um ihre Jugend betrogene und ihrer Zukunft beraubten Generation anzugehören. Ein Jahrzehnt nach Ende des Ersten Weltkrieges entstanden, beschreibt das Buch wie seine Verfilmung damit einen Archetypus unserer Zivilisation. "Der wohl bedeutendste, weil authentischste Antikriegsfilm der USA" hat jahrzehntelang Änderungen, Zensuren und Verbote erlebt wie kaum ein anderer Film der Kinogeschichte. Patriotische, faschistische und nationalistische Kreise verfolgten "Im Westen nichts Neues" mit leidenschaftlichem Hass - Beweis genug für seine Stärke und Wahrhaftigkeit.
USA (1930), 136 Min., Regie: Lewis Milestone
Termin Mi, 17.10.18, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Berndt Renne
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Ökumenisch pilgern
Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens
Unser Pilgerweg führt uns durch OG, auch hier gibt es etliche Spuren von Kriegsgeschichte und Friedensbemühungen. Wir erinnern uns und lassen uns inspirieren für die Herausforderungen unserer Zeit.
Termin Sa, 20.10.18, 11 Uhr
Treffpunkt Ostausgang Bahnhof, OG
ReferentIn Gerhard Bernauer, Claudia Roloff
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Endstation gesund!?
(K)ein Leben zwischen Psychiatrie, Borderline und Essstörung
Lesung und Gespräch
Laura Adrian ist 26 Jahre alt. Sie musste in ihrem bisherigen Leben viele Schicksalsschläge einstecken.
Sie lag mehrfach am Boden und war auch einige Male kurz davor aufzugeben, hat sich dennoch immer wieder nach oben gekämpft. Fast 10 Jahre lang war ihr Leben die reinste Achterbahnfahrt. Sie hat sich fast zu Tode gehungert, den Finger in den Hals gesteckt, die Arme zerschnitten, war unzählige Male in Psychiatrien und wurde von Ärzten bereits als hoffnungsloser Fall abgestempelt. "Ich habe die Diagnose Borderline, Magersucht und Bulimie - aber trotzdem kann ich (zumindest heute) behaupten, daß ich gerne lebe und jeden neuen Tag auf dieser Erde zu schätzen weiss."
Mit ihrem autobiografischen Schreiben versucht sie, Vorurteile gegenüber psychisch erkrankten Menschen abzubauen, Berührungsängste zu lindern und möchte für mehr Akzeptanz sorgen. Ihre Erzählweise lebt von einprägsamen und eindringlichen Schilderungen und bildhaften Vergleichen. Sie erklärt damit einleuchtend, wie sich selbst hinter paradox wirkendem Verhalten meist logische Denkansätze und einfache Erklärungen verstecken.
Das Gespräch im Anschluß an die Lesung führt Dr. Gunnar Panskus, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie an der Klinik an der Lindenhöhe in Offenburg.
Termin Di, 23.10.18, 20 Uhr
Ort Stadtbibliothek OG, Weingartenstraße 32/34
Kosten 3 Euro
Referentin Laura Adrian im Gespräch mit Dr. Gunnar Panskus
Kooperationspartner Stadtbibliothek OG, Gemeindepsychiatrischer Verbund OG
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In God we trust.
Das Christentum und seine Wurzeln in den USA
Vortrag
Klare Trennung von Religion und Staat in den USA: richtig, von Anfang an. Aber ebenso war die Mehrzahl der US-Amerikaner immer ein zutiefst gläubiges Volk. Gottnahes Amerika, Gottfernes Europa? Dieser Vortrag beleuchtet die Rolle des Christentums von den Pilgervätern bis zu den Mega- Churches heute.
Termin Mi, 24.10.18, 19.30- 21 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
Referent Prof. Dr. Dr. Bernd Feininger, Kath. Theologe und Religionswissenschaftler
VHS OG
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Honigrebellen - anders imkern
Vortrag und Gespräch
Insekten, insbesondere Wild- und Honigbienen, sind für die Bestäubung von Pflanzen unverzichtbar. Darum ist es in Zeiten des Insektensterbens eine gute Botschaft, daß die Anzahl der Honigbienenvölker zunimmt, weil sich wieder mehr Menschen für das Imkern interessieren.
Allerdings gibt es dabei unterschiedliche Auffassungen über die Bienenzucht und die Haltung der Bienenvölker. Die "Honigrebellen" gehen dabei in vielerlei Hinsicht andere Wege, von der Fütterung der Honigbienen in schlechten Zeiten, der Ausstattung der Bienenkörbe oder der Auswahl der Königinnen, bis hin zur Verwendung speziell gefärbter Honiggläser.
Bei diesem Vortrag mit anschließender Fragerunde haben Sie die Möglichkeit, Argumente für das "andere Imkern" kennenzulernen und sich mit einem alternativen Umgang mit den fleißigen Insekten auseinanderzusetzen.
Termin Do, 25.10.18, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
Referent Egon Zieger, Hobbyimker
Kooperationspartner VHS, BUND, Katholisches Bildungszentrum, BUO, SoLaVie
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Frantz
Film und Filmgespräch
Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg in einer deutschen Kleinstadt. Die junge Anna geht täglich zum Grab ihres Verlobten Frantz, der in Frankreich gefallen ist. Eines Tages trifft sie dort auf Adrien, einen Franzosen, der ebenfalls Blumen am Grab seines deutschen Freundes niederlegt. Allmählich, verbunden durch ihre Trauer, nähern die Beiden sich an. Je intimer das Verhältnis zwischen Adrien und Anna wird, desto offensichtlicher wird auch die Erkenntnis, dass Adrien ein dunkles Geheimnis hütet. 100 Jahre nach Ende des Krieges zeichnet François Ozon mit seinem Drama in stilvollen, schwarzweißen Bildern das Leben in der Nachkriegszeit auf deutscher und französischer Seite und damit auch die verheerenden Konsequenzen, die der Krieg für die menschliche Seele und das Zusammenleben hat.
D/F 2016, 113 Min, Regie: Francois Ozon.
Termin Mi, 07.11.18, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum, VHS OG
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Genug für alle? - Lösungen für Naturschutz und Welternährung
Vortrag und Gespräch

Welternährung und Biologische Vielfalt "zwei große Krisenthemen treffen aufeinander, wenn es um die Frage geht, ob es möglich ist, die 9,7 Milliarden Menschen zu ernähren, die für 2050 prognostizier t werden, und gleichzeitig die Naturzerstörung aufzuhalten. Drohen eine große Hungerskatastrophe oder der globale Kahlschlag oder gar beides? Auf globaler Ebene gibt es zwei widerstreitende Konzepte, die jeweils für sich in Anspruch nehmen, diesen Konflikt lösen zu können. Dr. Peter Clausing stellt beide Konzepte vor und begründet, warum er das eine für tragfähig hält und das andere nicht.
Termin Do, 08.11.2018, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
Referent Dr. Peter Clausing, Toxikologe, Autor des Buches "Die grüne Matrix"
Kooperationspartner BUND Ortenau, BUO, Weltladen, Katholisches Bildungszentrum, SoLaVie
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Israel und Palästina - (K)eine Chance für den Frieden?
Reisebericht und Gespräch

Auf seiner Reise nach Israel und Palästina iin diesem Frühjahr mit dem Forum FriedensEthik führte Peter-Michael Kuhn viele Gespräche mit Betroffenen des Konfliktes auf beiden Seiten und auch mit Vertretern von NichtRegierungsOrganisationen. Er erinnert an die leidvollen Erfahrungen der Palästinenserinnen und Palästinenser fragt nach unserer Verantwortung als Christ*innen und Deutsche.
Termin Di, 13.11.18, 19 bis 21 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Straße 39, OG
Kosten 5 Euro
Referent Peter-Michael Kuhn, Pax Christi
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Tiere essen oder Tiere streicheln?
Vortrag und Gespräch
Nutztiere oder Haustiere? Wie entscheiden wir, welche Tiere wir streicheln und welche wir essen? Und aus welchem Grund streicheln wir die einen und quälen die anderen?
Mit einem bilderreichen Vortrag versuchen wir, darauf christliche Antworten zu finden. Denn die Zeit drängt: Das Wohl von Mensch und Tier ist in Gottes Schöpfung untrennbar verbunden.
Termin Mi, 14.11.18, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referent Miriam Waldmann, Pfarrerin und Grüne Stadträtin
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Der Imker
Film und Filmgespräch


Ibrahim Gezer hat alles verloren. Er wird aus der Gemeinschaft seines kurdischen Bergdorfs von der türkischen Armee vertrieben, verliert seine Bienenvölker, seine Lebensgrundlage, seine Familie. Was ihm bleibt, ist die Liebe zu den Bienen, die Verbindung zur Natur und ein unerschütterliches Vertrauen in den Menschen. In der Schweiz, seiner neuen Asylheimat, wird er vom Räderwerk der Bürokratie erfasst, in eine winzige Stadtwohnung einquartiert und dem Montageband einer Behindertenwerkstadt zugeteilt. Doch trotz schwerer Schicksalsschläge bewahrt sich Ibrahim sein Vertrauen in die Menschen und findet nach und nach wieder zu seiner Leidenschaft, den Bienen, zurück.
Schweiz 2013, 107 Min., Regie: Mano Khalil
Termin Do, 15.11.18, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
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Ich habe eine Stimme
Miteinander heimisch werden Ob Offenburgerinnen, Zugezogene, Migrantinnen oder Flüchtlingsfrauen, ob aus dem Norden, Osten, Westen oder Süden, ob innerhalb oder ausserhalb von Deutschland – wir wollen uns kennenlernen und austauschen rund um das Motto: "Ich habe eine Stimme".
Dolmetscherinnen in verschiedenen Sprachen werden da sein. Kennenlernen, sich informieren, vernetzen, gemeinsam Ideen entwickeln, sich einmischen und dabei Spaß haben, das ist fester Bestandteil von Frauen in Offenburg.
Termin Fr, 16.11.18, 18 bis 22 Uhr
Ort Institut für Deutsche Sprache, Villa Bauer, OG
Referentinnen Regina Wolf, Regina Geppert, Claudia Roloff Kooperationspartner Frauennetzwerk OG, Integrationsmanagement OG, IDS
Anmeldung zur Veranstaltung und zur Kinderbetreuung über die Gleichstellungsstelle unter: simone.oehler@offenburg.de oder 0781 82-2537
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Heimatküche
Begegnung beim Kochen und Essen

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". Miteinander entwickeln wir ein neues Heimatgefühl oder finden ein altes wieder. Unser Rezept: bruzzeln, braten, backen, kochen und schlemmen. Menschen, die aus verschiedenen "Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". Miteinander entwickeln wir ein neues Heimatgefühl oder finden ein altes wieder. Unser Rezept: bruzzeln, braten, backen, kochen und schlemmen. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und geniessen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann Neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken.
Termin Offenburg Fr, 05.10., 16.11., 21.12.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referentinnen Isabel Kimmer, Hilda Furtwängler und Newcomerinnen
Termin Lahr Fr, 21.09., 16.11.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Referentinnen Inese Freija-Neimane, Silvia Boniface und Newcomer
Kosten je Kurs 10 Euro, Leistungsempfänger kostenlos
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
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Rüstungsexporte aus Deutschland - Konversion als Schritt auf dem Weg zum Frieden
Vortrag und Gespräch
Deutschland ist weiterhin an vorderster Front in den bewaffneten Konflikten als weltweiter Rüstungsexporteur beteiligt. Rüstungsexporte befeuern Konflikte und produzieren Fluchtursachen. Mehrere Waffenschmiede befinden sich in Baden- Württemberg, so daß viele Menschen vom Export von Waffen auch in Kriegs- und Krisenregionen leben. Der Export von Waffen allerdings schafft weltweit Leiden. Die Umwandlung von Rüstungsgütern in intelligente zivile Güter hat daher nicht nur friedenspolitische Aspekte, sondern tangiert auch die Struktur und Industriepolitik des Landes Baden-Württemberg.
Wie kann eine solche Konversion geschehen? Welche Beispiele gibt es dafür, statt Rüstungsgütern Lebensgüter herzustellen? Wie können wir als Bürgerinnen und Bürger oder als Kirchen auf solche Prozesse Einfluß nehmen?
Die Evangelische Landeskirche in Baden versteht sich als "Kirche des gerechten Friedens" und übt sich in "aktiver Gewaltfreiheit." Daher auch das starke kirchliche Engagement gegen Kriegswaffenexporte, bei dem immer auch die Stimmen der Menschen in den Partnerkirchen in Übersee gehört werden.
Termin Di, 20.11.18, 19.30- 21 Uhr
Ort Gemeindehaus, Hölderlinstraße 5, OG
Kosten Spenden erbeten
Referent Kiflemariam Gebrewold, Referent für Friedensethik und Rüstungsexportfragen der Evangelische Landeskirche in Baden
Kooperationspartner Forum Ethik der Auferstehungsgemeinde und ökumenischer Arbeitskreis Asyl e.V. Offenburg
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Worauf ich Wert lege beim Thema Tod und Sterben
Dialog im Kloster
Wie gehen wir mit Tod und Sterben um - als Einzelne und als Gesellschaft? Ist das Thema "Sterben und Tod" wieder mehr im Leben der Menschen angekommen? Und welchen Beitrag leistet dazu die Hospizarbeit? Helmut Ellensohn beschäftigt sich in verschiedenen pastoralen Arbeitsfeldern seit Jahrzehnten mit Trauer und leitet seit 2 Jahren den Hospizverein Offenburg.
Termin So, 25.11.18, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster unserer lieben Frau, Lange Str. 9, OG
Referent Helmut Ellensohn, Pastoralreferent, Vorsitzender des Hospitzvereins OG
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Kriegsdenkmäler in der Ortenau Steine der Vergangenheit
Vortrag
Sie standen in fast jedem Dorf und in jeder Stadt: Die "Ehrenmäler" aus dem Ersten Weltkrieg, zum Teil erweitert um die Namenslisten der im Zweiten Weltkrieg getöteten Soldaten, teilweise um neue Denkmäler für die Toten des Zweiten Weltkriegs ergänzt. Standen sie bei ihrer Errichtung meist in der Ortsmitte, wurden sie oft im Laufe der Zeit verlegt, wenn nicht gar abgerissen. Fährt man heute durch die Orte, muss der Interessierte schon nach diesen Denkmälern Ausschau halten.
Katherine Quinlan-Flatter erkundet ihre Wahlheimat Baden schon seit vielen Jahren, auch auf der Suche nach diesen Denkmälern und hat sie fotografiert. In ihrem Vortrag zeigt sie eine Auswahl dieser Denkmäler im Bild und berichtet über den Künstler oder die Entstehungsgeschichte. Auch geht sie der Frage nach, welche Bedeutung diese Denkmäler für uns heute haben und vergleicht diese mit dem Hintergrund, als diese errichtet wurden.
Der fotografische Streifzug durch die Ortenau bringt sicherlich auch Kennern der Gegend neue Eindrücke und bietet Hintergründe zur Geschichte dieses Raumes.

Vortrag in der Offenburger Veranstaltungsreihe "100 Jahre Ende Erster Weltkrieg - Weimarer Republik – Frauenwahlrecht".
Termin Di, 27.11.18, 19 bis 21 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum Offenburg, Straßburger Str. 39, OG
Kosten 5 Euro
Referentin Katherine Quinlan-Flatter
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG, Stadt OG und Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge
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Kokosöl - ein Wundermittel?
Sinnlich-lehrreicher Nikolausabend
"Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein"
- dieses Zitat von Hippokrates, einem der berühmtesten Ärzte des Altertums, gewinnt in der heutigen Zeit insbesondere im Hinblick auf Kokosöl wieder neue Bedeutung. Kokosöl hat sich als Geheimtipp beziehungsweise Superfood etabliert: seine gesundheitlichen Vorteile sind enorm. Kokosöl ist ein hervorragendes Pflanzenöl, welches hoch erhitzbar ist, ohne schädliche Stoffe zu bilden. Weiterhin ist es in naturbelassener, kaltgepresster Bio-Qualität zum Rohkostverzehr bestens geeignet und kann damit das menschliche Immunsystem gegen Pilze, Bakterien oder Viren unterstützen. Selbst beim Abnehmen spielt dieses Öl eine wichtige Rolle.
Wir laden Sie herzlich dazu ein, in einem Vortrag noch viele weitere Vorzüge des Kokosöls kennen zu lernen und anschliessend zu verkosten.
Termin Do, 06.12.18, 19 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Str. 39, OG
Kosten 5 Euro, inkl Verkostung
Referent Lothar Krikowski
Kooperationspartner BUND, VHS, Weltladen Regentropfen
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Rote Sonne - dunkle Nacht
Theater anschließend Gespräch im Foyer
Das Stück versetzt den Zuschauer zurück vom Anfang bis zur Mitte der 1970er Jahre. In der kleinen Gemeinde Wyhl am Kaiserstuhl rumort es gewaltig: Das geplante Atomkraftwerk auf Gemarkung der Gemeinde am Rhein spaltet Freunde und Nachbarn, Bekannte und Verwandte auf einmal in zwei Lager: Befürworter und Gegner. Aber das geplante Kraftwerk bringt die Menschen auch zusammen: Wyhler und Bürger aus den Umlandgemeinden, Landwirte und Studenten, Linke Gruppen und die noch jungen Umweltbewegungen, Menschen aus dem Elsaß und aus Baden. Unter der Parole "Nai hämmer gsait!" versammeln sich alle im friedlichen Protest. Beispielhaft erzählt das Stück vor diesem Hintergrund die Geschichte der Liebe zwischen Elke, einer Ostfriesin und Wolfgang, dem Amtsrichter in Freiburg und Winzersohn aus Wyhl, die in den Wirren des langen und kräftezehrenden Protestes beinahe zerbrochen wäre. Packend, emotional berührend und mitreißend zieht das Stück die Zuschauer in seinen Bann und läßt wahrhaft epochale Heimatgeschichte neu erfahrbar werden.
Termin Mi, 12.12.18, 19.30 Uhr
Ort Salmen, Lange Straße 50, OG
Kosten 12 (10) Euro
Referent Schauspiel von Christopher Kern nach dem gleichnamigen Roman von Hans Weide
Kooperationspartner BUND Ortenau, Weltladen Regentropfen, Katholisches Bildungszentrum, VHS, BUO, Kulturbüro OG
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Heimatküche
Begegnung beim Kochen und Essen

"Kochen ist Heimat, egal wo der Herd steht". Miteinander entwickeln wir ein neues Heimatgefühl oder finden ein altes wieder. Unser Rezept: bruzzeln, braten, backen, kochen und schlemmen. Menschen, die aus verschiedenen Ländern fliehen mussten, stellen uns ein Menü aus ihrer früheren Heimat vor und zeigen uns, wie wir es gemeinsam zubereiten können. Gemeinsam kochen wir leckere Gerichte und geniessen ein entspanntes Dinner. Nebenbei lernen wir einander kennen, tauschen Geschichten aus und erweitern unseren Horizont. Auch der Geschmackssinn kann Neues erleben. Wir werden miteinander vertraut und lassen uns bisher Fremdes schmecken.
In Offenburg kochen Frauen miteinander, in Lahr Frauen und Männer. Kinderbetreuung nach Bedarf möglich. Anmeldung bis mittwochs ist hilfreich, danke!
Termin Offenburg Fr, 05.10., 16.11., 21.12.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referentinnen Isabel Kimmer, Hilda Furtwängler und Newcomerinnen
Termin Lahr Fr, 21.09., 16.11.18, 01.02.19 18 bis ca. 21.30 Uhr
Ort Gemeindehaus, Georg-Vogel-Straße 1, Lahr
Referentinnen Inese Freija-Neimane, Silvia Boniface und Newcomer
Anmeldung: In der Woche der Veranstaltung bis Mittwoch
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Glauben an Gott - Glauben an sich selbst
Heinrich von Kleist: Die Marquise von O.
Lektüre und Gespräch
Heinrich von Kleist hat in seinem Werk immer wieder den Gottesglauben mit dem Glauben an sich selbst in Verbindung gebracht. Aber wie ist es denn möglich, gegen allen äusseren Augenschein an einer inneren Überzeugung festzuhalten? Heinrich von Kleist (1777 - 1811) hat in seiner "Marquise von O" auf eindrückliche Weise dargestellt, wie dieser Prozess ablaufen kann und was mit den Menschen geschieht, die sich darin verwickelt sehen. Von aller Welt für schuldig befunden, verteidigt die Marquise ihre Unschuld und zieht sich schließlich "am eigenen Schopf" aus ihrer unglücklichen Lage. Wie auch Kleists "Michael Kohlhaas" verteidigt die Marquise ihre Empfindung und ihre Überzeugung gegen eine feindliche Außenwelt, die dem einzelnen Menschen nur wenig Bedeutung zumisst. Im Jahre 1808 erschienen, ist Kleists Novelle auch nach mehr als 200 Jahren immer noch aktuell. Im Gespräch wird der Text in die Epoche und in das Werk Kleists eingeordnet. Zu den ergänzenden Texten gehört: "über das Marionettentheater".
Termin 4 mal wöchentlich ab Mi, 09.01.19, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 50 Euro
Referentin Dr. Renate Tebbel, Literaturwissenschaftlerin
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG
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„Kommen Rührgeräte in den Himmel?"
Film und Filmgespräch
Wie viel sind uns unsere Gebrauchsgegenstände noch wert? Ausgehend von dieser Frage entwickelt Regisseur Reinhard Günzler eine Geschichte um die Schweiz-Peruanerin Carmen, die ein Rührgerät aus der ehemaligen DDR auf einem Flohmarkt erwirbt. Dieses funktioniert trotz seiner 30 Jahre noch tadellos. Carmen lernt die Menschen kennen, welche das Gerät hergestellt haben und erfährt von ihnen viel über das Wegwerfverhalten unserer Konsumgesellschaft. Denn schwindet mit der wachsenden Gleichgültigkeit gegenüber den Dingen auch der Respekt gegenüber denen, die sie geschaffen haben?
Termin Do, 10.01.19, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str.2, OG
Kosten 5 Euro
Referentinnen Bernadette Kurte, Petra Rumpel
Kooperationspartner ONN (Offenburger Netzwerk Nachhaltigkeit)
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Mit Achtsamkeit zu mehr Gelassenheit und innerer Stärke
MBSR-Kurs
Um unser Leben aus eigener Kraft heraus, auch in schwierigen Zeiten, erfolgreich und nachhaltig gestalten zu können, brauchen wir Verbindung zu uns selbst. Die Übung der Achtsamkeit ermöglicht uns den gegenwärtigen Moment wieder wahrzunehmen, und die Signale unserer Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen richtig zu deuten. Die Balance zwischen Körper, Geist und Seele kann wieder hergestellt werden.
Das MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) -8-Wochenkonzept fördert die intensive Schulung der Achtsamkeit im Alltag und in der Stille. Geleitete Achtsamkeitsmeditationen in Ruhe und Bewegung, achtsames Wahrnehmen des ganzen Körpers und sanfte Dehn- und Yogaübungen, sowie Schwerpunktthemen und Austausch in der Gruppe, sind Kursinhalte.
Termin 8 mal wöchentlich ab Fr, 11.01.19, 18.30 bis 21 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 280 Euro inkl. Achtsamkeitstag am 16.02., förderbar durch gesetzliche Krankenkassen Rahmen der Gesundheitsprävention, Matten und Decken bitte mitbringen.
Referentin Judith Jäger, Lehrerin, Kursleiterin für Stressbewältigung durch Achtsamkeit, Gesundheits-Coach
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Worauf ich Wert lege... wenn ich Menschen unterstütze, die sexuelle Gewalt erfahren mussten.
Dialog im Kloster
Der Verein Aufschrei führt eine Beratungsstelle in Offenburg und bietet schnelle, kompetente und unbürokratische Hilfe für Betroffene von sexueller Gewalt und deren Angehörigen oder Vertrauenspersonen. Was hat die Metoo-Debatte bisher erreicht und wie wirkt sie sich auf die Arbeit von Aufschrei aus?
Termin So, 20.01.19, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster unserer Lieben Frau, Lange Straße, OG
Referentin Carola Geppert-Tesch und Barbara Remy-Kanar, Vorstand von Aufschrei Offenburg
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Bin ich zu sensibel?
Vortrag und Gespräch
Sensible Menschen sind in der Minderheit, aber es sind nicht so wenige, wie viele glauben, und es ist kein Defekt, keine Krankheit und keine Einbildung, sondern eine nachweisbare Veranlagung. Sensible Menschen nehmen vieles stärker und detaillierter wahr, wie z.B. Geräusche, optische Eindrücke, Hitze und Kälte, Gefühle, Empfindungen, Stimmungen und Spannungen.
Dadurch erreichen diese Menschen deutlich früher ihre Belastungsgrenzen, fühlen sich gestresst, aufgeregt oder angespannt, haben z.B. mehr Mühe, Entscheidungen zu treffen, nehmen eigene und fremde Fehler deutlicher wahr und erleben eher Schuldgefühle. Hinzu kommt, daß sensible Menschen sich meist mit den Menschen vergleichen, die deutlich belastbarer sind, und sie dadurch ihr eigenes Empfinden als Versagen oder unnormal erleben.
In diesem Seminar werden Sie darüber informiert, was es bedeutet (hoch)sensibel zu sein, Sie lernen sich selbst damit beßer zu verstehen, welche Begabungen und Stärken dies auch beinhaltet und auf welche Weisen man als sensibler Mensch gut für sich sorgen kann.
Termin Di, 22.01.19 und 05.02.19, 19 bis 21.15 Uhr
Ort Franz-Huber-Str. 3, OG
Kosten 30 Euro
Referent Thomas Brühl, Sozialpädagoge, Heilprakitker für Psychotherapie
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Suffragette - Taten statt Worte
Film und Filmgespräch
Das Frauenwahlrecht ist uns heute eine Selbstverständlichkeit, jedenfalls in Europa. Andere vor uns haben es unter Einsatz ihres Lebens erkämpft. Wie weit zu gehen wäre ich bereit gewesen? Besonders in England führten Frauen aller gesellschaftlichen Schichten zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen erbitterten Kampf um das Recht zu wählen. Die Suffragetten - suffrage bedeutet Wahlrecht - waren erstaunlich gut organisiert und schreckten je länger der Kampf dauerte vor nichts zurück. Gleichzeitig waren es auch ganz alltägliche Frauen, Mütter und Ehefrauen, die ihr Leben für das Wahlrecht riskierten und immer wieder die Brutalität der Staatsgewalt zu spüren bekamen.
Der Film von Sarah Gavron führt uns einen dramatischen Kampf mutiger Frauen vor Augen, denen wir alle heute viel zu verdanken haben. Inzwischen ist es 100 Jahre her, daß in Deutschland und erst 1928 in England das allgemeine Frauenwahlrecht eingeführt wurde. Manche Staaten sind vorausgegangen, andere folgten. Ohne den Aufbruch der Frauen um Emmeline Pankhurst und Emily Davison wäre unsere Demokratie heute nicht ihren Namen wert.
Regie: Sarah Gavron, 2015, 106 min, FSK 12
Wir zeigen diesen Film in deutscher Synchronisation.
Termin Do, 24.01.19, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 2, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff, Gesprächspartnerin: Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt OG
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG, Katholisches Bildungszentrum, VHS OG
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Das Wunder von Mals
Film und Filmgespräch
Südtirol hat sich in den letzten Jahrzenten in eine riesige Apfelplantage verwandelt, in der große Mengen an Pestizide versprüht werden, um Pflanzenkrankheiten von den Monokulturen fernzuhalten. Doch ein kleines Dorf im Vinschgau wehrt sich mit Ideenreichtum und Idealismus gegen diesen Weg. In einer Volksabstimmung stimmten 76 % für ein Verbot des giftigen Chemiecocktails, der die Natur und die biologische Vielfalt belastet. Die Erfolgsgeschichte macht Mut selbst aktiv zu werden und sich gegen vorhandene Systemvorgaben zur Wehr zu setzen. Regisseur Alexander Schieber liefert in seinem Dokumentarfilm nach eigener Aussage „eine Schritt für Schritt-Anleitung zum persönlichen Widerstand“.
Termin Di, 29.01.19, 19 Uhr
Ort Katholisches Bildungszentrum, Straßburger Str. 39, OG
Kosten 5 Euro
Kooperationspartner ONN (Offenburger Netzwerk Nachhaltigkeit)
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Worauf ich Wert lege in einer digitalisierten Welt...
Dialog im Kloster
Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche. Dabei droht eine Spaltung der Gesellschaft in diejenigen, die diesen Wandel mit gestalten können, und diejenigen, die nurmehr reagieren. Zudem verstärkt sich für viele der Eindruck, daß der Mensch selbst immer mehr zum Datensatz wird.
Termin So, 10.02.19, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße, OG
Referenten Prof. Dr. Ralf Lankau, Professor für Mediengestaltung und -wissenschaft
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum und Citypastoral OG
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Mich und die Gesellschaft verstehen
System Error - wie endet der Kapitalismus?
Film und Filmgespräch
Wie soll auf unserer Erde mit ihren begrenzten Ressourcen endloses Wachstum funktionieren? Doch genau dieses wird mit der Wirtschaftsform des Kapitalismus in jedweder Form forciert. Regisseur Florian Opitz interviewte Menschen, die von den Möglichkeiten des Kapitalismus fasziniert sind - darunter z.B. der ehemalige Trump-Berater Anthony Scaramucci und der Chef von Airbus in China Eric Chen. Immer wieder jedoch werden auch Zitate von Karl Marx eingeblendet, der bereits vor 150 Jahren die Unhaltbarkeit dieser Wirtschaftsform prophezeit hat. Letztendlich gilt es die drängende Frage zu beantworten: Sind wir bereit, für den Kapitalismus alles zu opfern?
Termin Mi, 13.02.19, 19 Uhr
Ort VHS, Amand-Goegg-Str. 4, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff, Experte: Niklas Mischkowski, Geschäftführer Gemeinwohlökonomie BW e.V.
Kooperationspartner ONN (Offenburger Netzwerk Nachhaltigkeit)
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Sternstunde ihres Lebens
Film und Filmgespräch
Bonn kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs. Elisabeth Selbert (Iris Berben) kämpft unermüdlich für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt" in das Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland. Mit ihrer Forderung stößt die Juristin und SPD-Abgeordnete im Parlamentarischen Rat jedoch auf hartnäckigen Widerstand. Vor allem CDU-Politiker Albert Finck (Walter Sittler) sorgt lautstark für Gegenwind. Daher sucht Selbert schließlich direkt die Unterstützung der weiblichen Bevölkerung des Landes. Mit tatkräftiger Hilfe ihrer zunächst noch skeptischen Sekretärin Irma (Anna Maria Mühe) startet sie eine ehrgeizige Kampagne, die die Massen mobilisieren und dazu führen soll, die Gleichberechtigung von Männern und Frauen durchzusetzen.
Deutschland 2014, 90 Min., Regie: Erica von Moeller
Termin Mi, 20.02.19, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 5 Euro
Moderation Claudia Roloff, Gesprächspartnerin: Regina Geppert, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt OG
Kooperationspartner Frauennetzwerk OG
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Mich und die Gesellschaft verstehen
Usbekistan: Seidenstraße und weißes Gold
Reisen
Termin 25.04. bis 04. 05.19 und 13.06. bis 22.06.19
Referentin Pfarrerin Anke Doleschal
Anmeldung: 07823- 96550 doleschal@ekise.de
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