Theologie-Glaube-Kirche
Bibeldinner Theater meets gutes Essen!
Theatergruppe
Haben Sie Lust auf einen kulinarischen Abend der besonderen Art?
Erster Gang: Wachteln und Manna (4. Mose 11)
Zweiter Gang: Rote Linsen gegen Segen (1. Mose 27)
Dritter Gang: Fast nichts oder Alles in Hülle und Fülle (Markus 6,30-44)

Als Laienspielgruppe setzen wir uns mit dem Thema Essen in seiner nährenden und symbolischen Bedeutung auseinander. Die Grundlage dafür ist eine Geschichte aus der Bibel, die von den Teilnehmer*innen, Pfarrerin Stefanie Busch und der Theaterpädagogin Anika Wagner gemeinsam ausgesucht wird. In regelmäßigen Proben erarbeiten die Spieler*innen ein auf heutige Fragestellungen hin aktualisiertes szenisches Spiel zu dieser Geschichte. Im Frühling 2018 wird dieses Spiel dann in ein mehrgängiges Menü, dem Bibeldinner, eingebunden und in Kirchengemeinden zur Aufführung gebracht. Wir freuen uns auf eine bunt gemischte Gruppe und laden alle Interessierten ein, ohne und mit Schauspielvorkenntnissen!
Termin Auftaktworkshop am Fr, 06.10.17, 17 bis 21 Uhr und Sa, 07.10.17, 10 bis 17 Uhr
Ort Gemeindesaal, Markusweg 1, Kehl-Goldscheuer
Anmeldung bis 22.09.17 ev.pfarramt.goldscheuer@t-online.de oder 07854 7576
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Mitarbeiter-Uni

Die "MITARBEITER-UNI" richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Kirchendiener/innen und Hausmeister/innen sowie weitere Interessierte in der Gemeindearbeit. Wir wollen gemeinsam einen Nachmittag zum Austausch und zur Information gestalten. Nach einem Vortrag: Unsere Arbeit in kirchlichen Einrichtungen und welche Rolle die Bibel dabei hat! Behandeln wir folgende Themen: 1. Richtlinien und Vorgaben bei der täglichen Arbeit 2. Öko fair sozial: wie kaufen wir in der Gemeinde ein und welche Verantwortung tragen wir dabei? 3. Umwelt- und Naturschutz an der Kirche. Wichtig ist auch der gemeinsame Gedankenaustausch und Erfahrungsberichte.
Termin
Der Termin am Sa 14.10. fällt aus! Anmeldungen für den 18.11. sind willkommen.
Ort Termin 1: Kirche Diersburg, Friedhofstr. 9, Hohberg-Diersburg Termin 2: Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referenten Markus Radke, EOK-öko-fair-beschaffen; Lothar Krikowski, BUND Ettenheim; Miriam Waldmann, Pfarrerin; Michaela Kleinfelder-Frey, Fachkraft für Arbeitssicherheit
Anmeldung bis 13.11.17
 
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Vom Wünschen, Beten, Bitten, Danken und Erhört werden
Workshop
Es gibt viele Situationen, in denen uns die Worte fehlen. Mitgefühl, Trauer, Wut, Hilflosigkeit aber auch überschäumende Freude, tiefe Liebe und Dankbarkeit machen uns manchmal sprachlos. Wie finden wir zu wahrhaftigen Worten? Worte, die berühren, trösten, wärmen und verbinden und zum Ausdruck bringen, was uns bewegt? Wie vieler Worte bedarf es, welchen Ton schlagen wir an, was ist angemessen und findet Gehör? Echte Herzensverbundenheit ist frei von Kitsch und Rührseligkeit. In unserer Wahrhaftigkeit sind wir Gott am nächsten. Mit spielerischer Leichtigkeit gehen wir im Workshop gemeinsam auf die Suche nach den wahren Worten, den reinen Tönen und dem lebendigen Austausch mit uns selbst und unserem Gegenüber. Wer möchte, kann ein Gedicht, einen Liedtext, ein Gebet oder einen kurzen Text mitbringen, zu dem man eine besondere Verbindung hat.
Termin
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 70 Euro
Referentin Petra Kopf, Schauspielerin und Bewegungstherapeutin
Anmeldung bis 16.10.17
 
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Zu den Quellen
Ökumenisches Pilgern
Zum Abschluss des Pilgerns zu den Quellen führt der Weg zur Lierbachquelle. Der Lierbach fließt durch die berühmten Allerheiligen-Wasserfälle. Außerdem folgen wir im Reformationsgedenkjahr der Empfehlung Martin Luthers und besinnen uns auf die Quellen des christlichen Glaubens, diesmal auf das "Sola Scriptura, allein die Schrift". Vor 500 Jahren war dieses reformatorische Prinzip von großer Bedeutung und hat die kirchliche Landschaft verändert. Inwiefern hilft es uns heute noch, unseren Weg zu finden?
Termin Sa, 21.10.17
Ort Treffpunkt 11.30 Uhr Parkplatz unterhalb der Allerheiligen-Wasserfälle oder 10.45 Uhr Kath. Zentrum, Straßburger Str. 39, OG
ReferentInnen Johannes Varelmann, Gerhard Bernauer, Claudia Roloff
weitere Infos bitte erfragen: 0781 24018
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Fr, 27.10.2017, 20 Uhr Sa, 28.10.2017, 20 Uhr
Ort Uraufführung, Stadtkirche OG
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Mo, 30.10.2017, 20 Uhr
Ort Rust, Europapark, gr. Saal
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Von der Freiheit eines Christenmenschen
Von der Freiheit eines Christenmenschen ist der Titel der großen Reformationsschrift Martin Luthers, die im Mittelpunkt der "Feier 500 Jahre Reformation" am Abend des Reformationstages am 31. Oktober 2017 in der Evangelischen Stadtkirche Offenburg steht. diese Schrift markiert die geistesgeschichtliche Grenze zwischen Mittelalter und Neuzeit, in dem sie das Verhältnis von Religion und Freiheit neu formuliert."Ein Christenmensch ist ein freier Herr über alle Dinge und niemand untertan. Ein Christenmensch ist ein dienstbarer Knecht aller Dinge und jedermann untertan." Norbert Großklaus trägt diese auch heute aktuelle Schrift vor, Peter Erdrich interpretiert sie musikalisch.
Termin Di, 31.10.17, 18 bis 20 Uhr
Ort Stadtkirche OG
Referenten Norbert Großklaus, Pfarrer und Schauspieler, Peter Erdrich, Musiker Kooperationspartner Kirchengemeinde OG
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Bereitung zum Sterben nach Martin Luther
Lesung mit Musik
Was, wenn es zu Ende geht? Wie bereite ich mich aufs Sterben vor? - Diese Frage beschäftigt die Menschen in allen Epochen. Ihre Antwort hängt eng mit weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen zusammen. Ausführlich darüber nachgedacht hat Martin Luther1519 in seinem Sermon von der Bereitung zum Sterben. Entfaltet hat Luther an dieser Frage seine reformatorischen Erkenntnisse. Er versucht eine geistige Hilfe zu geben, wie wir dem Tod ins Angesicht sehen können, ihn letztlich annehmen können. Luther spricht in drastischen Bildern das aus, was er seiner eigenen Sinnsuche abgerungen hat. Auf existentielle Weise bringt er angesichts des Todes den ins Spiel, der tötet, um lebendig zu machen: Gott selbst. Norbert Großklaus trägt wesentliche Passagen aus dieser Schrift vor, die auch für uns heute weiterführende Impulse enthalten können. Musikalisch kommentiert und begleitet wird er von Peter Erdrich am Saxophon.
Termin Di, 07.11.17, 19.30 Uhr
Ort Stadtkirche OG
Kosten 10 Euro
Referenten Norbert Großklaus, Pfarrer und Schauspieler, Peter Erdrich, Musiker
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Mitarbeiter-Uni
Die "MITARBEITER-UNI" richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Kirchendiener/innen und Hausmeister/innen sowie weitere Interessierte in der Gemeindearbeit. Wir wollen gemeinsam einen Nachmittag zum Austausch und zur Information gestalten. Nach einem Vortrag: Unsere Arbeit in kirchlichen Einrichtungen und welche Rolle die Bibel dabei hat! Behandeln wir folgende Themen: 1. Richtlinien und Vorgaben bei der täglichen Arbeit 2. Öko fair sozial: wie kaufen wir in der Gemeinde ein und welche Verantwortung tragen wir dabei? 3. Umwelt- und Naturschutz an der Kirche. Wichtig ist auch der gemeinsame Gedankenaustausch und Erfahrungsberichte.
Termin
Der Termin am Sa 14.10. fällt aus! Anmeldungen für den 18.11. sind willkommen.
Ort Termin 1: Kirche Diersburg, Friedhofstr. 9, Hohberg-Diersburg Termin 2: Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referenten Markus Radke, EOK-öko-fair-beschaffen; Lothar Krikowski, BUND Ettenheim; Miriam Waldmann, Pfarrerin; Michaela Kleinfelder-Frey, Fachkraft für Arbeitssicherheit
Anmeldung bis 13.11.17
 
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Mi, 15.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Zell am Harmersbach
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Luthers mystische Wurzeln als innerer Motor der Reformation
Seminar
Was ging in der Seele Luthers wirklich vor? Kann ich das in mir selbst nachvollziehen? Können Luthers innerliche Erfahrungen auch heute noch meine Beziehung zu Christus und mein konkretes Leben im Ganzen erneuern? Wenn wir uns diesen Fragen nähern, können wir die äußere reformatorische Wende Luthers besser verstehen. Denn der reformatorischen Grunderkenntnis Martin Luthers liegen einschneidende mystische Erfahrungen zugrunde, die er in der Bibel bestätigt fand. Neuere Forschungen zeigen deutlich die Weichenstellungen und Prägungen durch den Straßburger Mystiker Johannes Tauler auf, einer der bedeutendsten Schüler Meister Eckharts. Luther veröffentlichte im Jahre 1518 ein Buch mit einer Sammlung mystischer Texte in deutscher Sprache aus dem 14. Jahrhundert und leitet es mit folgenden Worten ein: Es "ist mir nebst der Bibel und Sankt Augustin kein Buch vorgekommen, daraus ich mehr erlernt habe und erlernt haben will, was Gott, Christus, Mensch und alle Dinge seien" (aus: Theologia Deutsch, 1518). Wir werden sehen, was Luther davon übernommen und wie er die Thesen der Mystiker teilweise sogar noch radikalisiert hat. Da es sich hier bei Luther um eine stark erfahrungsbezogene Theologie und Spiritualität handelt, soll sich auch in unserem Seminar die gemeinsame Lektüre der Texte im offenen Austausch miteinander entwickeln und vertieft werden.
Termin Sa, 25.11.17, 10 bis 17 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Kosten 40 Euro
Referent Siegfried Rombach, katholischer Theologe und Philosoph, Geistlicher Begleiter, Ines Rombach, Pädagogin und Ehrenamtliche Seelsorgerin, Kunsttherapeutin
Anmeldung bis 18.11.17
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin So, 19.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Kehl-Leutesheim
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
ANDERS, ALS DU GLAUBST
über Juden, Christen, Muslime und den Riss durch die Welt
Theaterstück
Eine fromme Muslima, eine gläubige Christin, ein gottesfürchtiger Jude, ein linker Atheist und ein eingefleischter Skeptiker. Ausgerechnet sie finden sich gemeinsam nach einem tödlichen Anschlag im postmortalen Niemandsland. Ist es die Vorhölle? Ist es der Weg ins Paradies? Natürlich streiten sie. Wie auf Erden so im Himmel. Bis sie merken: Es gibt eine gemeinsame Aufgabe. Und so machen sie sich auf. Eine abenteuerliche Reise führt sie zu den irdischen, menschengemachten Orten der Hölle. Denn wie steht es im Koran: "Allah verändert nicht den Zustand der Menschen, bis sie selbst ihren eigenen Zustand verändern!" Mit einfachsten Mitteln, viel Fantasie und großer Spiellaune nehmen sie den Zuschauer mit durch alle Höhen und Tiefen einer abenteuerlichen Reise. Produktion Berliner Compagnie Regie: Elke Schuster, Text: Helma Fries
Termin Di, 21.11.17, 20 Uhr
Ort Salmen, Lange Straße 52, OG
Kosten 15 Euro Ermäßigung möglich
Kooperationspartner Katholisches Bildungszentrum OG und Weltladen Regentropfen, VHS OG
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
Ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Worauf ich Wert lege,
... wenn ich für die Telefonseelsorge arbeite
Dialog im Kloster
Die Telefonseelsorge beantwortet täglich die Anrufe vieler verzweifelter oder Hilfe suchender Menschen, sei es am Telefon oder im Internetchat. Wie kann es gelingen, fremden Menschen weiter zu helfen trotz der Anonymität? Wie kann menschliche Nähe und Zuwendung über den Telefonhörer und den Bildschirm vermittelt werden?
Termin So, 26.11.17, 17.15 bis 18.30 Uhr
Ort Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referent Elke Wahl, Leiterin der Ökumenischen Telefonseelsorge Ortenau-Mittelbaden
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Das Leben ist ein Haferbrei
... Vorläufige reformatorische Gedanken und Predigten
Vortrag
Im Jubiläumsjahr der Reformation steht zwar das Luther- Gedenken im Mittelpunkt, aber es gab schon vor 1517 Stimmen und Stimmungen, die den Boden für die Reformation vorbereiteten. Zu den "stimmkräftigsten" zählt Johann Geiler von Kaysersberg (1445-1510), dessen Predigten im Straßburger Münster legendär sind. Markige Worte und originelle Bilder zeichneten ihn aus, so z.B. der Ausspruch "Das Leben ist ein Haferbrei, in den Gott Fliegen wirft". In manchen seiner Predigten setzte er sich sehr kritisch mit der Befindlichkeit der Kirche auseinander er war kein Reformator im engeren Sinne, er dachte und sprach aber "reformatorisch". Prof. Dr. Konrad Kunze, dessen sprach-, kultur- und kirchen- geschichtliche Vorträge und Publikationen von einem breiten Publikum geschätzt werden, lässt Leben und Wirken des Johann Geiler von Kaysersberg lebendig werden.
Termin Mi, 29.11.17, 19.30 Uhr
Gemeindehaus am Doler Platz, Lahr
Kosten 5 Euro
Referent Prof. Dr. Konrad Kunze
Kooperationspartner VHS OG, Katholisches Bildungszentrum
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
ein adventliches Abendseminar
Workshop
Advent - die Zeit besonderer Erwartung und so auch ein guter Zeitpunkt, der eigenen Hoffnung konkret auf die Spur zu gehen. Was es dazu braucht, dass wir die Angst überwinden und uns zur Hoffnung entschließen können - das ist der Frageblick dieses Abends im Advent. Für einen kleinen Imbiss zwischendurch ist gesorgt, bei passendem Wetter werden wir zum Teil auch draußen unterwegs sein.
Termin
Ort Tullastrasse 5b, EttenheimKosten 75 Euro
Referentin Heidi Mossbrugger-Hoffmann, Theologin, Psychotherapeutin
Anmeldung bis 30.11.17
 
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Jahr im Tempel der 10000 Segnungen
Vortrag und Gespräch

Pfarrer Tobias Eckerter aus Auenheim verbrachte ein Jahr in einem der imposantesten Zen-Klöster und Ausbildungsstätten der altehrwürdigen Kaiserstadt Japans, Kyoto: dem Manpukuji (auf deutsch: Tempel der 10000 Segnungen). Dort unterzog er sich dem rigorosen Training für Novizen und teilte mit den jungen Priestern ihren Alltag. Er berichtet mit authentischen Bildern und Gegenständen vom Leben der japanischen Zen-Mönche in der Obaku-Linie.
Termin Do, 30.11.17, 20 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
Referent Tobias Eckerter, Pfarrer
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17 ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Do, 30.11.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Lahr
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Geschwisterlichkeit
Frauenfrühstück
". . .alle Menschen werden Brüder, wo dein sanfter Flügel weilt." So dichtete es Friedrich Schiller in seiner Ode an die Freude, so erklingt es in der Europahymne. Geschwisterlichkeit als Grundlage und Ziel eines friedlichen Zusammenlebens im Haus Europa und in unseren Häusern daheim. Geschwisterlichkeit ist auch das Thema beim Frauenfrühstück, das am Vortag des ersten Advent auf die besinnlichen Tage in der Adventszeit einstimmen möchte. Innehalten - aufbrechen - Neues wagen in Erwartung, dass Gott kommt und Menschen zusammenführt. Das Frauenfrühstück beginnt mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet.
Termin Sa, 02.12.17, 9.15 bis 11.30 Uhr
Ort Gemeindezentrum, Johannesweg 11, OG-Weier
Kosten 6 Euro
Referentin Petra Magne de la Croix, Pfarrerin
Anmeldung bis 30.11.17 bei 0781 57840, Matthaeusgemeinde.offenburg@kbz.ekiba.de
Kooperationspartner Matthäusgemeinde OG
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Unsere Kirche öffnen
Workshop
Auch im Alltag mal kurz in die Kirche gehen können, Atem holen, beten, innehalten. Das wünschen sich viele Menschen. Was müssen wir beachten, wenn wir unsere Kirche öffnen wollen? Wie kann unsere Kirche fremde Menschen willkommen heißen, wenn gerade kein Gottesdienst stattfindet? Was können wir von den Gemeinden lernen, die damit schon Erfahrung machen?
Termin Do, 07.12.17, 19 Uhr
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG
ReferentIn Claudia Roloff, Herbert Kumpf
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Fr, 8.12.2017, 20 Uhr
Ort Kirche Appenweier
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Was Weihnachtskrippen erzählen und wozu Engel da sind
Religionspädagogischer Tag Weihnachtskrippen gehören nicht nur zum religiösen Brauchtum. Sie erzählen auch davon, wie die Weihnachtsbotschaft verstanden und in die jeweilige Kultur, Zeit und Gesellschaft hineingesetzt wird. Zum Weihnachtsinventar gehören Engel immer dazu - aber welche Funktion haben sie, wie sehen sie aus, warum sind sie so beliebt? Wir beginnen mit einem religionspädagogischen Impuls im Gemeindehaus und haben dann die Gelegenheit, anhand einer reichen Krippenausstellung im Kreuzgang des Kosters in Offenburg anschaulich Weihnachtstheologie zu treiben.
Termin Mi, 22.11.17, 8.30 bis 16 Uhr oder Do, 30.11.17 ab 01.12. ist die Ausstellung öffentlich im Kloster zu sehen
Ort Gemeindehaus, Poststraße 16, OG und Kloster Unserer Lieben Frau, Lange Straße 9, OG
Referenten Willi Schneider, Herbert Kumpf, Hans-Georg Dietrich
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Einübung in das stille Gebet
Contemplationsgruppe
"Halt an, wo läufst du hin? - der Himmel ist in dir! Suchst du Gott anderswo: du fehlst ihn für und für." Der Cherubinische Wandersmann, I, 82 Raum schaffen und Gott in der Stille begegnen.
Termin fünf mal ab Do, 11.01.18, 20 Uhr
Ort Pfarrhaus, Freiburger Straße 14, Kehl-Auenheim
Referent Tobias Eckerter, Pfarrer
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
EOK
Kirchenkabarett
Mit viel Humor, Augenzwinkern, Insiderwissen und "Outsiderskepsis" kommt das Programm daher, das das kabarettistische Frauentrio aus Kenzingen zusammengestellt hat. Sie nennen sich "Die drei Damen vom EOK", wobei "EOK" nicht für den Oberkirchenrat in Karlsruhe, sondern für "Evangelisches Oberrheinisches Kirchenkabarett" steht. Es darf gelacht und gedacht werden, wenn Monika Rudolph, Cornelia Schmidt und Claudia Zoller eine Einführung in ihr "Kirchenmanagement" geben.
Termin Fr, 19.01.18, 19 Uhr
Ort Gemeindezentrum, Johannesweg 11, OG-Weier
Kooperationspartner Förderverein der Matthäusgemeinde
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Ein Bruder namens Martin
Theaterstück
Ab Oktober 2017 verwandeln BAAL novo Theater Eurodistrict und der Fotograf und Konzeptkünstler Tilmann Krieg Ortenauer Kirchenräume zu Kulissen für den multimedialen Theaterabend "Ein Bruder namens Martin". Über den historisch-chronologischen Abriss dieses übervollen Lebens hinaus, stellt die Performance aus heutiger Sicht die Frage: Was hat diesen Mönch eigentlich getrieben, was war er - ein Revolutionär, ein Fundamentalist, eine moralische Instanz? Und was ist er über die Jahrhunderte für uns geblieben - ein Kämpfer, ein Verblendeter, ein Vergessener oder doch ein Bruder im Geiste? Das Stück fußt auf historisch belegten Gegebenheiten, als vor 500 Jahren die Reformation so machtvoll in die Welt kam, aber - war diese Welt eigentlich so unterschiedlich von der heutigen? Leben wir in ähnlichen Konflikten? Kommen uns nicht manche Beschreibungen aus den Bauern- und Reformationskriegen sehr bekannt vor? Hat Luther es erreicht, unsere Welt moralisch zu verbessern, hat er die Herzen der Menschen über die Jahrhunderte zum Guten verändert, oder hat er das Chaos dieser Welt nur vergrößert? Sind die Teufel heute freundlicher geworden, weniger gefährlich, als damals, zu Luthers Zeiten? Luther hat um den Glauben gekämpft und gelitten, er hat seiner eigenen Person nicht geachtet, wenn es darum ging, für seinen Gott einzustehen und doch hat er - und gerade deswegen vermutlich - das Leben geliebt und sich sinnenfroh auch leiblichen Genüssen ergeben. Luther hat geliebt, geheiratet, gegessen und Kinder gezeugt, so frohen Mutes, dass sich noch heute etwa 2000 Menschen auf der Erde als seine leiblichen Nachfahren bezeichnen dürfen. Die Schauspieler des Theaters BAAL novo verwandeln sich in die Rollen von Zeitgenossen Luthers und in den "Bruder Martin" und führen ein textlich und szenisch intensives Stück vor, das von Licht,- Bild- und Videosequenzen, Sound und Musikpassagen untermalt wird. Manchmal verlassen die Projektionen ihre Rolle der reinen Bühnendekoration und erlauben sich, quasi interpretierend und konterkarierend sich selbständig zu machen. Der Kirchenraum wird dabei zum wichtigen Teil der Inszenierung, denn die Installation passt sich an die architektonische Gegebenheit an, wodurch jede Aufführung ihren individuellen Charakter bekommt. Regie Diana Zöller Text Tilmann Krieg
Termin Sa, 20.01.2018, 20 Uhr
Ort Kirche Schwanau-Nonnenweier
Kosten 12 Euro, 10 Euro Senioren, 8 Euro Junioren
Karten erhältlich bei den Pfarrämtern und den üblichen Vorverkaufsstellen, auch reservix.de und reservation@baalnovo.de
nach oben
Theologie-Glaube-Kirche
Workshop
Wir bieten einen kompakten Einblick in die Öffentlichkeitsarbeit einer Kirchengemeinde oder einer kirchlichen Einrichtung und das landeskirchliche Unterstützungsangebot. Folgende Themen werden behandelt: Was interessiert die Medien? Tipps für den Umgang mit Journalisten und Gestaltung von Pressegesprächen - Grafische Gestaltung - Gemeindebrief, Internet und Social Media - Intranet und Newsletter. Dabei werden sich hilfreiche Impulse mit praktischen Übungen abwechseln.
Termin
Ort Gemeindehaus Poststraße 16, OG
Referenten KR Dr. Daniel Meier, Pressesprecher der Evangelischen Landeskirche in Baden
Anmeldung bis 23.02.18
 
nach oben
Weitere Veranstaltungen finden Sie im Menu oben rechts
chronologisch oder thematisch sortiert