Dynamisch balancieren: selbstbewusst und flexibel leiten
Leiten ist geprägt von der Notwendigkeit, Vielfältiges, Unterschiedliches, auch Gegensätzliches aufeinander zu beziehen, es zu balancieren. Das Konzept der Themenzentrierten Interaktion beruht auf der Annahme, dass in Arbeitsprozessen alle beteiligten Personen, ihre Interaktionen und Aufgaben gleichgewichtig sind, immer wieder neu in den Blick genommen und fokussiert werden wollen. Arbeitsbedingungen, Kontexte und Organisationsstrukturen wollen gleichermaßen beachtet sein. Die Idee des Dynamischen Balancierens ermöglicht den Wechsel von Perspektiven, um in lebendigen Prozessen zu menschenfreundlichen, zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen.
· Welche Bilder vom Leiten leiten mich? Welche Instrumente stehen mir zur Verfügung, steuernd Einfluss auf Arbeitsprozesse zu nehmen? Wie nehme ich meine Möglichkeiten als Mitglied eines Teams wahr?
· Wie können unterschiedliche Perspektiven und gegensätzliche Standpunkte aufeinander bezogen und fruchtbar gemacht werden?
· Wie bewege ich mich angesichts von Begrenzungen? Wie agiere ich in Situationen von Disbalance, von Unsicherheit und Stagnation? Wie stärke ich meinen Mut, meine Zuversicht?
· Wie halte ich es mit dem Wechsel von Arbeiten und Ruhen, von Empfangen und Geben? Wie gelingt es mir, einigermaßen ausgeglichene Alltage zu gestalten, mich an ihnen zu freuen?
Wir geben der Dynamik des Balancierens in diesem Kurs eine besondere Aufmerksamkeit. Wir achten darin die Vielstimmigkeit – und wie jede und jeder beitragen kann, dass Balanceakte gelingen.
Kooperation:Personalförderung der Evangelischen Landeskirche in Baden
Leitung:Dr. Michael Lipps, Pfarrer, Lehrbeauftragter für TZI am Ruth-Cohn-Institut; Johanna Renner, Pfarrerin, Lehrbeauftragte für TZI am Ruth-Cohn-Institut, Supervisorin (DGSv)
Preisinformationen:Preis wird noch errechnet
