„Neue Rechte“, Rechtspopulismus und Kirche
Diese Strömungen greifen nicht selten auf religiöse Bilder, Begriffe und Traditionen zurück. Sie berufen sich auf „christliche Werte“, auf das „Abendland“ oder auf eine vermeintlich bedrohte Ordnung – und knüpfen damit bewusst auch an kirchliche Sprach- und Deutungsräume an. Wie unterscheiden wir zwischen berechtigter Sorge, konservativer Haltung und Ideologien, die dem christlichen Menschenbild widersprechen? Und: Welche Verantwortung haben wir als Kirche im öffentlichen Raum?
Der Soziologe Dr. Felix Schilk (Universität Tübingen) zeigt, wie die Neue Rechte gesellschaftliche Entwicklungen deutet – oft in Form von Krisenerzählungen, die von Niedergang, Spaltung und Bedrohung sprechen – und wie solche Narrative unsere Wahrnehmung von Wirklichkeit beeinflussen.
Kooperation:Kooperation mit: Katholisches Bildungszentrum OG, VHS OG, IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit in der Erzdiözese Freiburg e. V.; Regionalbüro OG
Leitung:Dr. Felix Schilk, Moderation: Pfarrerin Claudia Roloff
Preisinformationen:5 Euro
